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Das medien team der KSV Hessen Kassel sagt Danke für das Interesse und wünscht ein schönes Wochenende.

Der Spaß soll weitergehen

VFB STUTTGART II - KSV HESSEN
Der KSV am Sonntag zum Verfolger-Duell beim VfB Stuttgart II.
Daniel Beyer genießt zurzeit das Leben als Fußballer. Wir nehmen alles mit, sagt der 23-jährige Mittelfeldmann des Neu-Regionalligisten KSV Hessen. Die Kameradschaft auf dem Platz, den Spaß nach den Punktgewinnen, die Euphorie. Einfach toll ist es momentan. Und er hofft, dass das auch am Sonntag so bleibt, wenn er und seine Löwen als Tabellendritter beim Zweiten, der VfB-Reserve, antritt (Robert-Schlienz-Stadion, direkt neben der Gottlieb-Daimler-Arena, Spielbeginn: 15 Uhr).

Ein hartes Kaliber. Genau wie die Aufsteiger aus Nordhessen sind die U-23-Akteure des Bundesligisten, im vergangenen Jahr Siebter, bei vier Siegen und zwei Unentschieden noch ungeschlagen. Eine gute Mannschaft, urteilt Beyer. Aber das sei die Bayern-Reserve auch. Und gegen die hatte der KSV zum Auftakt 2:0 gewonnen.

Schon zwei Treffer hat der schnelle und dribbelstarke Beyer in der neuen Saison geschossen. Das Goldene gegen die TSG Hoffenheim und das Tor zum 2:0 am vergangenen Samstag gegen Kaiserslautern II. Wo liegt der Unterschied zur Oberliga? Das Tempo in der dritten Klasse sei ungleich höher, man habe es bei den Gegnern mit besseren Einzelspielern zu tun, außerdem werde schneller umgeschaltet, sagt Beyer.

Er selbst fühlt sich in der neuen Umgebung pudelwohl. Besser als in der Oberliga, in der sich die Gegner des KSV meist hinten reingestellt und die Räume zugemacht hätten. Das sei vorbei. Jetzt sind es die Löwen, die eher defensiv agieren und auf Konter lauern. Das kommt meinem Spiel auf der rechten Seite entgegen, da ich vorne nun mehr Platz habe.

Der KSV wird wohl mit der gleichen Mannschaft wie vor einer Woche gegen Lautern beginnen. Jan Fießer, der an einem Pferdekuss laborierte ist wieder fit. Der Ex-Schalker Mario Klinger dürfte also zuerst auf der Bank sitzen. Der angeschlagene Kapitän Marc Arnold steigt nächste Woche wieder ins Training ein. Auch Michael Mason und Pascal Groß (Sprunggelenk) seien bald wieder fit.

Fans der Löwen sollen übrigens wegen eines Leichtathletik-Meetings im Daimler-Stadion ausschließlich auf dem Parkplatz P5 parken.


<i>bre/HNA-Sportredaktion

Freitag, 08. September 2006</i>



<span class="smallfett">Rainer Adrion lässt offensiv spielen</span>

<i>VfB-Reserve überrascht eigene Verantwortliche</i>
<div class='boximcontent boximcontent_left'><img src='http://www.dasbesteausnordhessen.de/pictures/06-09-08-95121_rainer_adrion.jpg' border='1'><br clear='all'>Rainer Adrion<br>Foto: VfB Stuttgart</div><br>Nein, damit hatten sie in Stuttgart nicht gerechnet. Als Abstiegsgefährdet hatten die Verantwortlichen der VfB-Bundesligareserve ihre Mannschaft eigentlich eingestuft. Und nun, nach sechs Spieltagen, rangiert das Team ungeschlagen auf Rang zwei. Parallelen zum Gegner KSV Hessen.

Der Erfolg wird eng mit dem Trainer in Verbindung gebracht. Auf der Bank beim VfB II sitzt Rainer Adrion. Der 52-jährige frühere Profi (22 Bundesligaspiele für den VfB) übernahm die Reserve erstmals 1996. Nach diversen Wechseln (u.a. zu den Kickers Stuttgart, Unterhaching und zur Ersten des VfB) stieß er 2004 erneut zur U-23 des VfB. Sein Vertrag wurde Ende der vergangenen Saison, die der VfB auf Rang sieben abschloss, ohne Befristung verlängert. Er genießt großes Vertrauen. Viele neue Gesichter stehen im Kader der Amateure. Zehn Talenten, teils eigene Junioren, teils aus der Region, stehen drei Abgänge gegenüber. Weitere vier Spieler rutschten zu den Profis auf.

<b>Junges Team</b>

Von den eigenen A-Junioren wurden fünf Spieler (Baum, Szalaj, Hess, Pisot und Ikeng) übernommen. Fünf Talente (Hoffmann, Klauß, Six, Morys, Dausch) kamen von meist unterklassigen Vereinen. Stolz, Langer, Beck, Tasci und Nehrig stiegen zu Lizenzspielern auf. Das Durchschnittsalter beträgt 20,9 Jahre.

Die Spieler des VfB-Kaders sind wie immer taktisch und technisch auf sehr gutem Niveau, trainieren unter Vollprofibedingungen. Die Mannschaft spielt mit zwei echten Spitzen, mitunter gar mit drei Stürmern. Die Systemausrichtung ist grundsätzlich offensiv.


<i>bre/HNA-Sportredaktion

Freitag, 08. September 2006</i>

Veröffentlicht: 08.09.2006

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Datum des Ausdrucks: 17.11.2019