SC Idar-Oberstein - KSV Hessen
Am Sonntag, 24. Oktober, wird die gerade fertig gestellte Tribüne eingeweiht. Aus diesem Anlass wird es ein abwechslungsreiches Festprogramm geben, das mit Musik ab 10.30 Uhr beginnt. Es wird Stadionführungen geben, Mitmachaktionen der Kasseler Leichtathletikvereine und spektakuläre Auftritte des Polizei-Motorsport-Clubs. Um 17 Uhr dann folgt der tatsächliche Anpfiff: Der Regionalligist KSV Hessen tritt gegen Nürnberg II an.
Falls es am Sonntag regnen sollte, wird das Fest im Auestadion allerdings in abgespeckter Form stattfinden. „Wir müssen dann improvisieren", sagt Gerhard Griesing vom Städtischen Sportamt. Einige Darbietungen und Angebote könne man unter die Arkaden der neuen Haupttribüne oder auf den Zuschauerumlauf der Osttribüne verlegen. Je nach Wetter werde man zusammen mit den Mitwirkenden am Sonntagvormittag entscheiden, was möglich ist.
Die Krad-Staffel der Polizei könnte unter Umständen nicht ihr volles Programm zeigen. Gestrichen werden müssten bei Regen die Hüpfburg für Kinder und auch das Fußballspiel der Stavo-Kicker gegen eine Landtagsauswahl. „Für das Regionalliga-Spiel gegen den 1. FC Nürnberg II müssen wir optimale Voraussetzungen bieten, da muss der Rasen in einem 1A-Zustand sein", sagt Griesing. Die Polit-Kicker könnten, wenn gewünscht, auf das Kunstrasenspielfeld im Auepark oder die Sporthalle Auepark ausweichen.
Seit 2004 sind 23 Millionen Euro in der Spielstätte des KSV Hessen verbaut worden. 7,9 Millionen Euro hat allein die neue Haupttribüne mit ihren 2644 Sitzplätzen gekostet, die nun fertiggestellt ist. Insgesamt bietet das Stadion 18 737 Zuschauern Platz.
Beim Einweihungsfest am Sonntag werden mindestens 10.00 Besucher erwartet. Der Vorplatz wird dann in Teilen Baustelle sein. Die Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) hat dort neue Gleise verlegt und baut zwei Niederflurhaltestellen. Einen Tag nach dem Fest sollen zudem die Arbeiten zur 1,1 Millionen Euro teuren Umgestaltung des Areals zwischen Eissporthalle, Frankfurter Straße, Haydnstraße und Menzelstraße beginnen.
Grund für die Eile der Bauarbeiten sind Großveranstaltungen im nächsten Jahr. Allen voran die deutschen Leichtathletik-Meisterschaften, die am 23. und 24. Juli 2011 im Auestadion ausgetragen werden. Bereits im Februar/März soll dort ein U-21-Länderspiel stattfinden. Einzelheiten dazu sind noch nicht bekannt.
An den Umbauplänen für den Vorplatz haben auch die Überlegungen zum Ausbau der benachbarten Eissporthalle zu einer Multiarena nichts geändert. Wer dort baue, müsse sich nach den Gegebenheiten richten, sagte Hilgen auf Nachfrage.
Veröffentlicht: 23.10.2010
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