Die erste Halbzeit war von viel Einsatz und engen Zweikämpfen geprägt. Die Junglöwen hatten leichte Feldvorteile, konnten sich aber zunächst keine klaren Torchancen erarbeiten. Kurz vor dem Pausenpfiff in der 43. Spielminute wurde Sebastian Schmeer im Strafraum gefoult. Der erfahrene Stürmer übernahm die Verantwortung und verwandelte den fälligen Strafstoß souverän zur 1:0-Führung für den KSV.
Nach dem Seitenwechsel kam Wolfhagen besser ins Spiel und konnte den Druck erhöhen. In der 56. Minute gelang ihnen der verdiente Ausgleich, was die Partie wieder offen gestaltete. Doch die Antwort der Junglöwen ließ nicht lange auf sich warten. Sebastian Schmeer brachte sein Team erneut in der 63. Minute in Führung. Dieses Tor sorgte für spürbare Unruhe auf der Trainerbank der Gäste, da Wolfhagen die Kontrolle über das Spiel zu verlieren schien. Im weiteren Verlauf bewies der Winterneuzugang Bernard Angong seine Qualitäten. Innerhalb von nur zwei Minuten erzielte er zunächst das 3:1 in der 71. Minute und legte direkt darauf das 4:1 in der 72. Minute nach. Damit stellte er die Weichen endgültig auf Sieg für die Gastgeber. Beide Teams hatten zahlreiche Torchancen, doch der KSV zeigte sich deutlich effizienter und entschlossener vor dem gegnerischen Tor. Mit dem 4:1-Endstand feierte die U23 des KSV Hessen Kassel einen verdienten Erfolg im Derby. Die Mannschaft präsentierte sich geschlossen und nutzte ihre Möglichkeiten konsequent. Dieser Sieg ist ein wichtiger Schritt im Kampf um die Meisterschaft der Verbandsliga Nord und gibt dem Team zusätzliches Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.
Unser nächstes Spiel findet am Samstag, den 14. März 2026 um 15.00 Uhr auf dem Kaiserplatz in Calden gegen die SG Calden/Meimbressen statt.
Aufstellung:
Schneider, Wagner, Kersting (76. di Giglio), Eckhardt (87. Boukhatem), Schmeer (78. L. Schönewolf), Hofert, Hagemann (69. Ljatifi), Kanat, Stegmann, Gül (59. Angong), Zenku
Auch im Team:
Sauer (ETW), Hornig, Lindner, Heussner
Tore:
1:0 Schmeer (45+1., FE), 1:1 Mayor (56.), 2:1 Schmeer (63.), 3:1 & 4:1 Angong (71., 72.)
Bericht: Nadine Römer
Bilder: Jürgen Röhling
Veröffentlicht: 13.03.2026









































