Löwen lassen auch Bad Vilbel keine Chance - 6:1

KSV Hessen Kassel - FV Bad Vilbel 6:1 (4:0)
Löwen lassen auch Bad Vilbel keine Chance - 6:1

Auch der FV Bad Vilbel hatte gegen den Kasseler Sturmwirbel keine Chance: Adrian Bravo Sanchez, Alban Meha, Nael Najjar, Mahir Saglik (2) und der eingewechselte Ingmar Merle erzielten die Tore beim klaren 6:1 (4:0)-Erfolg der Löwen vor 1.600 begeisterten Zuschauern im Auestadion. Den Gegentreffer erzielte Maximilian Brauburger zum zwischenzeitlichen 5:1.

Nach 144 Sekunden lag der Ball zum ersten Mal im Netz der Gäste, weitere 60 Sekunden später stand es 2:0, nach zwanzig Minuten 4:0. Der alte Ohrwurm  "Freed from desire" der Gruppe "Gala", der nach jedem Löwen-Treffer im Auestadion gespielt wird, wurde zu einer Art Dauerbeschallung. 

Gäste-Trainer Amir Mustafic wurde das Treiben nach einer halben Stunde zu viel: Er wechselte Mittelfeldmann Ernad Dananovic aus, brachte mit Oleg Huwa einen fünften Verteidiger. Dieser Kunstgriff des Gästetrainers verhindete in Kombination mit einem nun nicht mehr ganz so zwingend auftretenden KSV Hessen eine viel größere Katastrophe für den FV.

Doch der Reihe nach. Der KSV spielte mit der gleichen Startelf wie zuletzt beim 4:1 gegen Waldgirmes. Mahir Saglik als Sturmspitze, der nach wie vor verletzte Sebastian Schmeer war nicht im Kader. Keine drei Minuten waren gespielt, als es zum ersten Mal im Kasten von Gäste-Torwart Sadra Sememy einschlug: Nach einem Eckball drosch Adrian Bravo Sanchez den Ball aus einer unglaublichen Position - noch nicht mal an der rechten Strafraumkante stehend - humorlos in den Giebel. Direkt vom Anstoß weg dann das 2:0: Der überforderte Ahmet Dogan bekam den Ball abgeluchst, Lukas Iksals Solo wird abgewehrt, aber Alban Meha macht den Treffer. Nach elf Minuten erhöhte Nael Najjar nach Doppelpass mit Marco Dawid auf 3:0, Mahir Saglik sorgte für das 4:0. Zwanzig Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt. Und es hätten weitere Treffer für den entfesselt spielenen KSV Hessen fallen können, der es aber bei zwei weiteren Toren von Saglik und dem eingewechselten Ingmar Merle beließ. Und der FV Bad Vilbel? Kam durch Maximilian Brauburger zum Ehrentreffer und zuvor - in der ersten Halbzeit - durch Farid Affo immerhin zu einer ganz brauchbaren Torgelegenheit. 

Es war ein Spiel, dass Spaß gemacht hat. Das Appetit macht auf mehr. Appetit auf eine Rückrunde, bei der der KSV Hessen gute Karten hat, dass große Ziel aus eigener Kraft zu schaffen. Aber erst einmal kann Weihnachten gefeiert werden. 

Oliver Zehe

KSV Hessen - FV Bad Vilbel  6:1 (4:0)

KSV Hessen: Zunker - Najjer, Mißbach, Evljuskin, Brandner - Brill - Dawid (66. Merle), Meha (80. Fischer), Bravo Sanchez, Iksal (66. Mogge) - Saglik. Trainer: Damm. Ersatz: Groeteke - Schneider, Schwechel, Durna.

Bad Vilbel: Sememy - Dogan, Alik, Saso, Tochihara - Affo (52. Cichutek), Knauer, Dananovic (32. Huwa), Bauscher - Brauburger, Atzberger (80. Tiago). Trainer: Mustafic.

SR: Herbert (Nüsttal) Z: 1.600.

Tore: 1:0 Bravo Sanchez (3.), 2:0 Meha (4.), 3:0 Najjar (11.), 4:0 Saglik (20.), 5:0 Saglik (52.), 5:1 Brauburger (69.), 6:1 Merle (70.).

Aufstellung

Löwe des Tages

Adrian Bravo Sanchez (6)
24%
2. 11% Mahir Saglik (26)
3. 11% Alban Meha (17)

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Lotto Hessenliga 2019/2020, KSV Hessen Kassel, FV Bad Vilbel, Endstand 6:1, Totti

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Veröffentlicht: 07.12.2019

© KSV Hessen Kassel e.V.
Datum des Ausdrucks: 25.01.2020