Saison: 2026/27 Spieltag: 3
Schiedsrichter: SR: Niklas Diehm / SRA: Philipp Hofheinz, Marc Heiker
Wetter: 18 Grad, wolkig
Zuschauer: 2533
Bis dahin wünschen wir eine schöne Woche, bedanken uns für Euer Interesse und berichten am Samstag wieder live aus dem Auestadion.
Die Löwen stehen also nach dem Nachholspiel weiterhin auf dem 14. Platz nahe den Abstiegsplätzen. Bereits diesen Samstag muss das Team von Rene Klingbeil also liefern und endlich wieder punkten, wenn es um 14 Uhr wieder im Auestadion gegen den SV Sandhausen geht.
Nachdem die Löwen das Spiel über weite Teile dominiert hatten, sich aber nicht mit einem verdienten 1:0 belohnen konnten, zog das überraschende 0:1 den Löwen den Stecker. In der Schlussviertelstunde konnten die Löwen ihrem drohenden Schicksal somit nichts mehr entgegensetzen und verlieren somit auch das dritte Spiel in Folge.
Nochmal Ecke Trier
Guter Ball in den Lauf von Richter, der aber knapp zu spät kommt. Der eigentlich starke Richter macht sich nun keine Freunde mit seiner theaterreifen Schauspieleinlage. Alles für ein paar Sekunden.
Viel fällt den Löwen gerade nicht mehr ein.
Doppelwechsel bei den Löwen und tatsächlich bekommt Schmeer auch heute seine Minuten.
Der KSV belohnt sich nicht für ein kontrolliertes Spiel mit deutlichem Chancenplus und läuft nun sogar einem Rückstand hinterher. Eine scharfe Flanke auf Pelzer, muss dieser nur noch irgendwie mit dem Fuß retffen und der Ball zappelt für Gröteke unhaltbar im Netz.
Mal wieder ein Abschluss für Trier, den Gröteke aber problemlos festhält.
Bravos Freistoßflanke gerät zu kurz und kann geklärt werden.
Emre überläuft seinen Gegenspieler und holt sich in aussichtsreicher Position einen Freistoß.
Bonianga versucht es mal aus der Distanz und zum ersten Mal wackelt Wechsel etwas, weil er den Schuss gar nicht erwartet hat. Im Nachfassen, kann Wechsel aber den Ball vor Sercan erreichen.
Ecke Trier.
Noch ein Doppelwechsel bei Trier.
Wechsel scheint sich dabei diesmal wehgetan zu haben, muss behandelt werden.
Bonianga steckt toll auf Sercan durch, aber wieder kann Leon Wechsel in höchster Not klären.
Duah steht, aber zeigt an, dass er raus muss.
Duah klärt stark, scheint sich dabei aber verletzt zu haben und bleibt liegen. Die Teams nutzen die kurze Pause für eine Taktikbesprechung.
Bravo findet zwar den Kopf von Duah, der Ball geht aber eher Richtung Nachthimmel als aufs Trierer Tor.
Liesche Prieto setzt sich auf links stark durch, holt eine Ecke raus.
Sezer steckt gut auf Bonianga durch, dessen Pass ins Seitenaus geklärt wird. Kleine Druckphase der Löwen jetzt.
Damit wird Sercan wohl eine Position nach hinten auf die zehn rücken, Sezer findet sich in der Spitze ein.
Wechsel wieder mit einer starken Parade nach einem Abschluss von Damer. Der Trierer Schlussmann macht heute leider ein exzellentes Spiel.
Pepic steckt auf Sararer durch, der in den Strafraum geht, aber aus spitzem Winkel das Tor verfehlt.
Die wird in den Rückraum geklärt, wo Pelzer sich ein Herz fasst und die Kugel per Volley knapp über das Gebälk haut.
Wieder eine Ecke für Trier.
Sausen spielt einen Ball in den Rücken der Kasseler Abwehr, die Löwen können aber zur Ecke klären.
Trier hat zur Pause zweimal offensiv gewechselt.
Die Löwen betreten als Erstes wieder den Rasen, Trier folgt kurz danach.
Ich melde mich zum Beginn der zweiten Halbzeit zurück.
Die Löwen haben mehr vom Spiel, hatten einige gute Chancen inklusive der hundertprozentigen von Emre und hätten die Führung insgesamt gegen großteils ungefährliche Trierer verdient. Nun heißt es, in der zweiten Hälfte nachzulegen, um die drei Punkte in Kassel zu halten.
Eigentlich eine gute Flanke, zwei Kasseler Spieler fliegen aber knapp am Ball vorbei.
Erste Ecke für den KSV.
Bonianga mit einer tollen Flanke Richtung langen Pfosten, wo Emre frei einläuft und eigentlich nur noch den Kopf ranhalten muss. Knapp links vorbei. Abstoß Trier.
Elia Dittrich versucht es aus der Distanz, der kullert aber am Tor vorbei. Abstoß KSV.
Liesche-Prieto setzt sich gut durch und kommt sogar bis an den Strafraumrand der Trierer, bevor er fair vom Ball getrennt wird - auch wenn einige im Stadion Elfmeter fordern.
Singer lässt im Dribbling mehrere Kassler alt aussehen, schlenzt den Ball eigentlich gut ins untere rechte Eck, aber Gröteke macht sich lang und pariert stark.
Der KSV hat viel Ballbesitz, macht das Spiel und zwei gute Chancen sind dabei immerhin herumgekommen. Die Löwen müssen aber noch zwingender und gradliniger werden, um hier in Führung zu gehen.
Nun die Trierer ihrerseits mit einem Abschluss aus der Distanz, der segelt aber halbhoch am Kasten von Gröteke vorbei.
Emre läuft in guter Lage auf die überrumpelte Trierer Abwehr zu, braucht aber zu lange und verdaddelt ihn schließlich.
Damer gewinnt im Mittelfeld den Ball, schaltet schnell und legt den Ball auf Sararer, der in den freien Raum gestartet ist. Sercan rennt halbrechts auf Wechsel zu, der macht sich aber breit und kann erneut mit dem Bein abwehren.
Bonianga bekommt auf rechts eigentlich in aussichtsreicher Position den Ball, der Linienrichter hat ihn aber im Abseits gesehen.
Der anschließende Freistoß aus aussichtsreicher Position landet kullernd in den Armen von Gröteke.
Der KSV jetzt mit einem ersten Powerplay. Emres Schuss wird zwar von einem Trierer Verteidiger abgeblockt, die Löwen halten aber weiter den Ball.
Bonianga kann sich mal auf rechts durchtanken, läuft aus sehr spitzem Winkel auf Leon Wechsel zu, sein Versuch ins kurze Eck wird aber vom Trierer Schlussmann abgeblockt.
Die erste Viertelstunde hat sich extrem zäh gestaltet. Eine echte Torchance hatte keines der Teams, Trier konnte zweimal einen Anflug von Gefahr im Kasseler Strafraum auslösen.
Eine Trierer Flanke flutscht einmal quer durch den Strafraum und wird letztlich von Bonianga geklärt.
Tyron Duah geht im Aufbauspiel ins Dribbling und verliert den Ball. Trier ist schnell mit ein paar Mann vorne, Kaymaz kann die folgende Flanke aber zur Ecke klären.
Die ersten fünf Minuten sind ein vorsichtiges Abtasten der beiden Teams. Zielgerichtete Toraktionen gab es bisher nicht.
Die Mannschaften betreten den Platz, die Löwen in rot-weiß und Eintracht Trier ganz in weiß.
Die Aufstellungen werden verlesen, die Spieler sind in die Katakomben verschwunden und das Flutlicht brennt im scheidenden Tageslicht. Es ist also alles angerichtet für ein wunderbares Abendspiel.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung ist übrigens der 24-jährige Niklas Diehm vom FV Langenalb, der heute sein neuntes Spiel der RLSW leitet und bereits als Linienrichter in der dritten Liga zum Einsatz kam. An den Seiten assistieren ihm Philipp Hofheinz und Marc Heiker.
Auch der 39-jährige reaktivierte Basti Schmeer steht wieder im Kader. Am Samstag kam er zu einem Einsatz über eine Viertelstunde, mit Sezer im Kader könnte das schwerer werden. Rene Klingbeil hat es in der Vergangenheit aber nicht gescheut, das taktische System auf zwei Stürmer umzustellen.
Die Aufstellungen sind nun eingetragen. Wie bereits erwähnt, nimmt Cemal Sezer vorerst auf der Bank platz, wie in Steinbach läuft somit Sercan Sararer als Stürmer auf. In dieser Konstellation hat es zumindest zum 1:0 Führungstreffer gereicht, bevor Steinbach verdient das Spiel drehte.
Die Verletztenliste des KSV ist indes bereits zu Saisonbeginn weiterhin ein Ärgernis: Der angedachte neue Stammkeeper der Löwen Jonas Nickisch ist weiterhin verletzt, ihn vertritt wie bereits in Steinbach Nicolas Gröteke, der ebenso kürzlich von einer längeren Verletzungspause zurückgekehrt ist. Auch Joshua Kopf stand in dieser Saison noch nicht für die Löwen auf dem Platz und muss erneut verletzt passen. Das Gleiche gilt für Tobi Boche. Auch Nael Najjar fehlt wie bereits in Steinbach krankheitsbedingt. Luis Podolski steht heute ebenso nicht im Kader. Immerhin Joel Richter ist wieder einsatzbereit.
Auch der schon etwas länger beim KSV weilende Neuzugang Mirnes Pepic (der dritte Pepic-Bruder nach Nedim und Hasan, der die Schuhe für die Löwen schnürt), wird heute zum ersten Mal vor heimischer Kulisse im Auestadion auftreten, nachdem er bereits am vergangenen Samstag in Steinbach von Anfang an auf dem Rasen stand und dabei trotz der 1:2 Niederlage seine spielerische Klasse zur Schau stellen konnte.
Am gestrigen Montag konnten Damm und der KSV dann am letzten Tag des Transferfensters liefern und rechtzeitig zum heutigen Punktspiel Cemal Sezer als ablösefreien Neuzugang vom FSV Zwickau aus der Regionalliga Nordost präsentieren. Der 30-jährige Sezer bringt mit 158 Regionalligaspielen reichlich Erfahrung mit, schoss dabei 59 Tore und legte 33 Mal selbst vor. Vom Profil her ist er also ein moderner, mitspielender Neuner, was auch zu dem bisherigen System des KSV unter Rene Klingbeil passen sollte, jedoch hat Sezer somit auch ein etwas anderes Profil als Dahlke. Deshalb und da Sezer erst gestern zur Mannschaft gestoßen ist, kann man gespannt sein, wie gut er heute in das Spiel der Löwen integriert sein wird. Vorerst wird Sezer jedenfalls auf der Bank Platz nehmen, aber sicherlich im Laufe des Spiels seine Premiere bekommen.
Weil Jan Dahlke sich kurzfristig für den Start seiner zweiten Staffel „Goodbye Deutschland“ - diesmal immerhin gegen die Zahlung einer stattlichen Ablöse an den KSV - in die zweite belgische Liga zu Patro Eisden Maasmechelen verabschiedet hat und die ohnehin im Sturm dünn besetzten Löwen damit kurzfristig ohne nominellen Stürmer im Kader dastanden, war es an Sportdirektor Tobi Damm, möglichst schnell für Ersatz zu Sorgen.
Der Gast aus Trier hat mit zwei Siegen und einer Niederlage aus den ersten drei Spielen einen besseren Start erwischt und rangiert damit auf dem fünften Tabellenplatz. Mit einem Sieg würde die Eintracht auf den vierten Rang vorrücken und den Anschluss zur derzeitigen frühen Spitzengruppe bestehend aus Offenbach, Freiberg und den Stuttgarter Kickers halten. Beide Mannschaften werden somit extra motiviert sein, mit einem Sieg in die anstehenden englischen Wochen zu starten.
Hört sich erstmal nicht rosig an, die Mannschaft von Rene Klingbeil hat aber ihr vorläufiges tabellarisches Schicksal heute Abend selbst in der Hand. Mit einem Sieg würde man voraussichtlich auf einem guten siebten Platz in dieser rundum starken RLSW stehen, ein Unentschieden würde zumindest den Sprung auf den elften Tabellenplatz erlauben, bei der theoretisch dritten Niederlage aus vier Spielen, würde man natürlich am unteren Ende der Tabelle verharren.
Nachdem die Löwen am ersten Spieltag mit einem souveränen 3:0-Erfolg vor heimischer Kulisse in die Saison gestartet sind, gingen die beiden Auswärtsfahrten zu Freiburgs Zwoter und nach Steinbach jeweils mit 1:5 und 1:2 verloren. Zu Buche stehen damit vor dem heutigen Nachholspiel aufgrund der Teilnahme Triers an der ersten Runde des DFB-Pokals (0:6 gegen RB Leipzig) 3 Punkte aus 3 Spielen und der 14. Platz.
Hallo und herzlich willkommen vom Medienteam des KSV Hessen Kassel beim Liveticker zum Nachholspiel des 3. Spieltag der Saison 2026/27 in der Regionalliga Südwest live aus dem Auestadion. Den Ticker schreibt für Euch heute Gianluca. Alternativ könnt Ihr wie immer bei leagues.football/ksv das Spiel im Livestream schauen, heute kommentiert von Patrick und Leo. Kostenpunkt 6,99 Euro.


Sie können den Ticker durch einen Klick auf "Aktualisieren" neu laden!