Der Bahlinger SC hat seit dem 09. März einen neuen Chef-Trainer, nachdem am 04. März der seit Saisonbeginn für das Training verantwortliche Stefan Reisinger (ex- Hallescher FC) entlassen wurde. Marco Schneider, zuletzt Trainer beim FC Auggen, ist der neue Mann an der Seitenlinie und wird dieses Amt bis zum Sommer ausführen, um dann als Sportlicher Leiter beim Bahlinger SC zu fungieren. Somit wird Bahlingen im Sommer wieder einen neuen Trainer präsentieren, aber sehr wahrscheinlich nicht mehr in der Regionalliga. Rein rechnerisch ist der Klassenerhalt noch möglich, praktisch aber fast aussichtslos. Momentan fehlen dem BSC schon 16 von noch 24 möglichen Punkten und eine Menge Tore auf den 14. Platz, der aktuell noch zum Klassenerhalt reicht. Auch wenn nach der Entlassung von Trainer Reisinger gegen Sandhausen, Freiberg und dem FSV Frankfurt jeweils ein Unentschieden erreicht werden konnte, so verlor man dann doch das letzte Ligaspiel in Walldorf. Das ist dann zuletzt mit 3 von 12 möglichen Punkten doch zu wenig, um den letzten Platz verlassen zu können. Im Pokal am vergangenen Mittwoch konnte der BSC mit 2:0 gegen den FC Teningen (Tabellenführer Verbandsliga Südbaden) ins Halbfinale des Südbadischen Pokals einziehen. Ob das einen weiteren Motivationsschub für die Kicker des BSC gegen unsere Löwen bedeutet, werden wir heute Nachmittag feststellen. Die Bilanz zwischen dem Bahlinger SC und den Löwen ist nach jeweils vier Siegen und fünf Unentschieden in den bisherigen 13 Begegnungen absolut ausgeglichen. Aus Kasseler Sicht möchte man das unnötige Unentschieden aus dem Hinspiel gerne wieder geraderücken, um die lange Rückfahrt nach Nordhessen nicht mit leeren Händen machen zu müssen. Abgesehen davon wären drei Punkte auf dem Konto der Löwen gut, um Anschluss an das obere Tabellendrittel zu bekommen, gleichzeitig den Abstand nach unten zu vergrößern und dem Löwendompteur Rene Klingbeil ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk zu machen. Auch heute werden sich trotz der großen Entfernung wieder zahlreiche Löwen-Fans auf den Weg in den Südwesten machen, um die Löwen zu unterstützen. Einige sind schon seit den frühen Morgenstunden mit der Bahn unterwegs zum Kaiserstuhl, andere folgen mit Bus und PKW. Genug geredet – Klinge, lass die Löwen raus!