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Bereits in der vierten und fünften Spielminute konnten die Gäste aus Leipzig ihre ersten beiden Chancen verbuchen, aber sowohl Knipping und auch Weyand konnten Schlimmeres verhindern. In Minute 10 sowie 13 kam dann Böyükata zu den ersten beiden Möglichkeiten für den KSV, aber Bergmann im Kasten der Gäste war beide Male rechtzeitig zur Stelle und konnte klären. Im weiteren Verlauf kamen Dahlke und Ratifo für beide Seiten zu guten Möglichkeiten, bis dann Bell in der 28. Spielminute aus kurzer Distanz unhaltbar für Weyand für die Führung der Gäste sorgte. Trotz weiteren Chancen auf beiden Seiten, wobei die Chancen der Leipziger nun etwas zwingender und klarer waren, vielen bis zum Halbzeitpfiff vom guten Schiedsrichter Elias Appel keine weiteren Treffer.
Zur zweiten Spielhälfte wechselte dann KSV-Trainer Renè Klingbeil bis auf Keeper Weyand, der zuletzt pausierte, wie in den bisherigen Testspielen komplett durch, während Trainerkollege Alexander Schmidt auf Seiten der Gäste nur drei Mal wechselte. Das Team aus Leipzig war eigentlich auch schon seit Ende Januar im Ligamodus, wobei allerdings alle bisher angesetzten Spiele für Leipzig wetterbedingt ausgefallen waren. Zu Beginn von Hälfte zwei konnte zunächst Kassels Bräunling zwei mal auf sich aufmerksam machen, doch beide Male reichte es nicht für den Ausgleichstreffer. Der Leipziger Lisinski war es dann, der in der 52. Minute für den nächsten Treffer der Gäste sorgte. Trocken und humorlos hämmerte er kurz vor dem Kasseler Strafraum mit einem bilderbuchmäßigen Volleyschuss die Kugel in die Maschen des Kasseler Gehäuses. Auch hier war Weyand machtlos. In den folgenden Minuten wechselte dann Leipzig noch fünf mal aus und beide Mannschaften kamen dann wieder zu spielerischen Momenten. Im Verlauf der zweiten Spielhälfte wurden dann aber die Möglichkeiten der Gäste häufiger und die Chancen klarer, wobei auch der KSV seine Möglichkeiten hatte, die aber einfach nicht zwingend genug waren. In der 78. Spielminute wurde es dann im Kasseler Strafraum etwas unübersichtlich und Langner konnte aus kurzer Distanz den Ball zur 3:0-Führung ins Kasseler Netz bugsieren. Auch ein Hechtkopfball von Girth sorgte nicht für den Ehrentreffer des KSV, weil der Ball leider nur an die Latte des Leipziger Kastens klatschte. So blieb es bis zum Abpfiff beim Spielstand von 0:3.
Das letzte Testspiel der Löwen findet am Samstag, den 14.02.2026, um 14:30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz neben dem Baunataler Parkstadion statt, bevor es dann eine Woche später am Samstag, den 21.02.2026, um 14 Uhr beim FSV Frankfurt wieder in der Liga weiter geht.
KSV (erste Hälfte): Weyand - Najjar, Springfeld, Knipping, Boche, Stark, Bravo Sanchez, Kuntze, Boninanga, Böyükata, Dahlke
KSV (zweite Hälfte): Weyand - Podolski, Brill, Kopf, Liesche-Prieto, Duah, Bräunling, Plavcic, Zenku, Breitfelder, Girth
BSG Chemie Leipzig: Bergmann (60. Horenburg) - Hoops (46. Enke), Hollenbach (73. Nadjombe), Mäder (46. Sanin), Seidel (60. Bulland), Seidemann (60. Bunge), Lihsek (46. Lisinski), Ratifo (66. Langner), Bell (60. Aliji), Akono (11. Hoffmann), Fantozzi (60. Kießling)
Fotos: Jürgen Röhling / Bericht: Ortwin Lange
Veröffentlicht: 11.02.2026








































