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Wir bedanken uns für die Aufmerksamkeit und möchten noch auf die nächsten Spiele hinweisen. Am Mittwoch 18.09. um 17:45 geht es zum Bitburger Kreispokal-Achtelfinale beim Kasseler SV und am darauffolgenden Samstag 21.09.ist um 14:00 TuS Dietkirchen im LOTTO-Hessenligaspiel im Auestadion zu Gast.

Löwen verlieren gegen Zweibrücken

KSV Hessen - SVN Zweibrücken 1:2 (0:0)
Löwen verlieren gegen Zweibrücken
<p>Das h&auml;tte nicht sein m&uuml;ssen, L&ouml;wen! Vor 1.600 Zuschauern verlor der KSV Hessen nach einer turbulenten zweiten Halbzeit das Spiel gegen den SVN Zweibr&uuml;cken mit 1:2. Den einzigen Treffer f&uuml;r die L&ouml;wen erzielte Sergej Schmik in der 72. Minute. Zu diesem Zeitpunkt f&uuml;hrte der Gast bereits durch Tore von Jannik Sommer und Roosevelt Jones mit 2:0. Im Blickpunkt stand Schiedsrichter Justus Zorn. Zun&auml;chst stellte er&nbsp;Shqipon Bektashi wegen zweier angeblicher Schwalben mit der Ampelkarte vom Platz, bevor er nach dem Schlu&szlig;pfiff&nbsp;Zweibr&uuml;ckens Philip Roller nach einer T&auml;tlichkeit gegen Kevin Rauhut&nbsp;die Rote Karte zeigte. &nbsp;</p>

„So wie der KSV, hatte auch der Unparteiische keinen guten Tag gehabt“, formulierte es Kassels Trainer Matthias Mink diplomatisch. In der Tat lag Zorn in vielen Fällen daneben, zeigte Schwächen bei der Vorteilsauslegung und kein ausgewogenes Strafmaß. Innerhalb von vier Minuten bestrafte der Schiedsrichter Shqipon Bektashi zweimal für angebliche Schwalben und schickte ihn mit der Ampelkarte vorzeitig vom Feld. „Bei der ersten Szene werde ich klar getroffen und bei der zweiten rutsche ich weg, stehe aber sofort wieder auf und will weiter spielen“, erklärte Bektashi zerknirscht. „Die Szene war nicht Spielentscheidend“, gab Mink später zu Protokoll. „Sehr wohl sorgte sie aber für Hektik und war Auslöser der späteren Eskalationen.“ Aber auch zuvor hatte Zorn kein glückliches Händchen: In der 49. Minute wurde Tim-Philipp Brandner von Zweibrückens Luca Jungbluth im Stile eines Eishockeýspielers direkt an der Seitenlinie gecheckt. Die Pfeife des Mannes aus der Nähe von Freiburg blieb stumm, es gab noch nicht einmal Freistoß für die Löwen. Dafür musste Brandner ins Krankenhaus. Richtig rund ging es nach dem Schlußpfiff, als sich mehrere Rudel bildeten und Zweibrückens Philip Roller Löwen-Torwart Kevin Rauhut mit einem gezielten Fausthieb niederstreckte. Auch Gästetrainer Adis Hercig war mittendrin statt nur dabei.

Doch der Reihe nach: Beim KSV Hessen stand Shqipon Bektashi in der Startelf, dafür musste Sebastian Schmeer zunächst draußen bleiben. Bevor es richtig los ging, war es auch schon wieder vorbei. Keine neun Minuten waren gespielt, als Schiedsrichter Justus Zorn beide Mannschaften wegen Gewitter für eine Viertelstunde in die Kabinen schickte. Eine Entscheidung, die etwas übertrieben wirkte. "Nachdem zwei Blitze zu sehen waren, ist nicht mehr viel passiert", meinte nicht nur Mink. Es sollte nicht die einzige Szene bleiben, in der Zorn auf sich aufmerksam machte.

Die Löwen taten sich zunächst schwer mit den tief stehenden Gästen. Dafür war Zweibrücken mit seinen schnellen Kontern gefährlich. Ein Kopfball von Bektashi und ein schöner Drehschuss von Benjamin Girth - das waren die Gelegenheiten für die Löwen vor dem Seitenwechsel. Im zweiten Durchgang machten die Gäste fast aus dem nichts zwei Tore und stachelten damit den KSV an. Nun wurde in Unterzahl schnell und direkt gespielt, fast zwangsläufig gab es Möglichkeiten. Sergej Evljuskin, Sebastian Schmeer, der nach seiner Einwechslung für viel Schwung sorgte, Benjamin Girth und auch Steffen Friedrich schafften es nicht, den Ball über die Linie zu bekommen und den am Ende verdienten Punkt zu sichern. So bleib es bei dem Tor von Sergej Schmik, der in der 72. Minute aus kurzer Distanz traf. "Wir haben uns die Niederlage selber zuzuschreiben", räumte Matthias Mink nach dem Spiel ein.

Am kommenden Freitag (19 Uhr) wartet auf die Löwen die nächste schwere Auswärtsaufgabe, wenn die Reise nach Nöttingen geht.

Oliver Zehe

 


KSV Hessen Kassel – SVN Zweibrücken  1:2 (0:0)

Kassel:  Rauhut - Schmik, Friedrich, Giese, Brandner (49. Schulze) - Bektashi, Evljuskin, Becker, Damm (54. Schmeer) - Lemke (64. Merle), Girth

Ersatz: Schlöffel - Gaede, Feigenspan, Perrey

Zweibrücken: Hodel - Müller (46. Jungbluth), Banouas, Karwot, Kern – Bouzid, Meisenheimer, Bach – Jones, Sommer (78. Roller) - Reljic (71. Bildirici)

SR:  Zorn (Opfingen), Z: 1600

Tore:  0:1 Sommer (51.), 0:2 Jones (59.), 1:2 Schmik (72.)

Gelbe Karten: Becker, Bektashi, Schmik - Meisenheimer, Karwort

Gelb-Rot: Bektashi (63.)

Rote Karte: Roller (Nach dem Spiel wegen Tätlichkeit gegen Rauhut)

 

 

Aufstellung

Löwe des Tages

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Matthias Mink und Tobias Cramer

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Veröffentlicht: 20.09.2014

© KSV Hessen Kassel e.V.
Datum des Ausdrucks: 15.09.2019