Spannung vor Freudensteins Einstand

SV ERZHAUSEN - KSV HESSEN
Keine großen Änderungen.
Feuertaufe für Thomas Freudenstein: Wenn der KSV Hessen am Samstag (15 Uhr) zur Partie der Fußball-Oberliga beim SV Erzhausen antritt, werden sich die Blicke vor allem auf den 41-Jährigen richten. Freudenstein hat am Montag Oliver Roggensack auf der Trainerbank des Tabellenzweiten abgelöst. Am Samstag strebt der ehemalige Löwen-Spieler bei seinem Einstand die ersten Punkte an.
Nervös ist der Reise-Kaufmann, der zwar über Profi-Erfahrung als Spieler, aber über keinerlei als Trainer verfügt, nicht. So sagt er zumindest. Selbstbewusst gibt sich Freudenstein. Und zuversichtlich. Ich denke, sagt er, dass die Mannschaft nach wie vor in der Lage ist, ein Spiel gegen Erzhausen zu gewinnen. Das soll nicht etwa hochmütig klingen, wie er betont. Aber man darf ja nicht vergessen, dass der KSV immerhin noch Zweiter der Oberliga ist, so Freudenstein.
Wunderdinge solle man nicht von ihm erwarten. Und auch keine grundlegenden Änderungen, was Mannschaftsgefüge oder Spielsystem betreffe. Es wird Umstellungen geben, verrät er. Namen nennt der Neue aber keine. Obwohl Freude das Team beim 0:1 gegen Wörsdorf zum ersten Mal in dieser Saison gesehen hat, traut er sich nach drei Trainingseinheiten eine erste Analyse zu.
Die Mannschaft ist körperlich und taktisch gut geschult, meint Freudenstein. Mir geht es darum, das spielerische Element mehr zu fördern und vor allem variabler zu sein. Angst vor Fehlern müsse am Samstag kein Spieler haben. Bei mir bekommen diejenigen Probleme, so der ehemalige Spielmacher, die sich verstecken.
Auch er selbst verspüre keinen Druck. Lediglich gesunde Anspannung. Und das, obwohl Vorgänger Roggensack nach zwei Niederlagen, die wohl das Aus im Kampf um die Meisterschaft bedeuten, seinen Hut nehmen musste.

<i>(HÄX, HNA-Sportredaktion, 04.04.03)</i>

Veröffentlicht: 04.04.2003

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Datum des Ausdrucks: 12.12.2019