KSV mit Varianten

KSV HESSEN - TSG WÖRSDORF
Gereizte Stimmung im Training vor Oberliga-Heimspiel gegen Wörsdorf.
Der Wind beim KSV Hessen ist rauer geworden: "Die Spieler sind nach der Niederlage in Eschborn unzufrieden, es herrscht im Training eine gereizte Stimmung", beschreibt Oliver Roggensack. Der Fußball-Trainer sieht den Kampf um die Plätze im Oberliga-Team jedoch positiv: "Das muss so sein, allerdings müssen wir diesen Biss auch am Samstag im Spiel zeigen." Erst kurzfristig vor dem Anstoß heute um 15 Uhr im Auestadion gegen die TSG Wörsdorf wird sich entscheiden, ob Nico Radler nach einem Pferdekuss spielen kann. Der erkältete Thorsten Schönewolf fällt aus, bei allen anderen Löwen hat Roggensack die Qual der Wahl.

<i>(SAM, HNA-Sportredaktion, 29.03.03)</i>



KSV HESSEN - TSG WÖRSDORF
<span class='smallfett'>Dem Frust soll die Lust folgen</span>

<i>Haben die Löwen die Niederlage im Spitzenspiel verdaut?</i>

Der Alltag hat den KSV Hessen in der Fußball-Oberliga eingeholt. Morgen (15 Uhr) steht für die Löwen im Auestadion die Partie gegen die TSG Wörsdorf auf dem Plan. Nach Eschborn nun also Wörsdorf. Dem Spitzenspiel beim Tabellenführer folgt der Vergleich mit dem Dreizehnten der Liga. Hört sich nicht unbedingt spannend an. Zumal die Chancen des KSV auf die Meisterschaft nach der 2:3-Niederlage in Eschborn am letzten Wochenende entscheidend geschrumpft sind. Woher also die Motivation nehmen, da der Rückstand auf die Eschborner, die in 24 Spielen noch nicht einmal als Verlierer den Platz verlassen haben, nunmehr vier Punkte beträgt? Eine Frage, die sich für Trainer Oliver Roggensack gar nicht stellt. "Es sind noch zehn Spiele zu machen", sagt er. "Wer da schon aufgibt, dem ist nicht zu helfen."
"Auch wenn die Enttäuschung groß war, der Stachel der vielleicht vorentscheidenden Niederlage sogar zu Beginn der Traingswoche noch tief saß, geht der Blick nach vorn. Und nicht mehr zur Seite, nach Eschborn. Wir werden nur noch auf uns schauen", kündigt Roggensack an, "und unsere Sache so gut wie möglich machen." Die Hoffnung, dass der Tabellenführer nicht doch noch einmal strauchelt, hat der Westfale aber längst nicht aufgegeben. "Eigentlich", meint er, "kann man eine Saison mit 34 Spielen nicht ohne eine einzige Niederlage überstehen." Gegen Wörsdorf soll seine Mannschaft - nun ohne Druck - endlich wieder einmal ein überzeugendes Heimspiel abliefern. "Wir sind wieder hergestellt", sagt Roggensack. "Jetzt gilt es, Gas zu geben, und nicht mehr zu lamentieren."
Änderungen wird es am Samstag in der Anfangsformation des KSV geben. Thorsten Schönewolf (Grippe) fällt aus, für ihn wird Tobias Dietrich Libero spielen. Das Experiment mit drei Angreifern sieht Roggensack als gescheitert an. So wird sich Thorsten Bauer zunächst auf der Reservebank wiederfinden. Hoffnungen auf einen Einsatz von Beginn an dürfen sich dagegen Tobias Stock, Ahmet Kayacik (Rogensack: Stark verbessert) und Soner Dayangan (allerdings leicht angeschlagen) machen.

<i>(HÄX, HNA-Sportredaktion, 28.03.03)</i>

Veröffentlicht: 28.03.2003

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Datum des Ausdrucks: 14.12.2019