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Wir bedanken uns für die Aufmerksamkeit und möchten noch auf die nächsten Spiele hinweisen. Am Mittwoch 18.09. um 17:45 geht es zum Bitburger Kreispokal-Achtelfinale beim Kasseler SV und am darauffolgenden Samstag 21.09.ist um 14:00 TuS Dietkirchen im LOTTO-Hessenligaspiel im Auestadion zu Gast.

Happy Birthday, Gerdchen!

Gerd Grau wird 65
Happy Birthday, Gerdchen!

Gerhard Grau, von fast allen nur liebevoll Gerdchen genannt, wird am Samstag 65 Jahre jung! Von 1968 bis 1984 spielte er - mit sechs Jahren Unterbrechung - bei den Löwen und erlebte dabei zwei erfolgreiche Epochen. Anfang der siebziger Jahre verpasste er mit dem KSV knapp den Sprung in die 1. Bundesliga. 1972 wechselte er gemeinsam mit Holger Brück zu Hertha BSC Berlin, wo er mit den Blau-Weißen fast Meister wurde und Europapokal-Luft schnupperte. Nach seiner Rückkehr nach Kassel führte er die Löwen aus den Tiefen der Oberliga hoch in die 2. Bundesliga, wo er wieder fast den Aufstieg in die 1. Liga geschafft hätte.

Gerdchen kam 1968 aus Homberg zum KSV Hessen. Mit einer jungen Mannschaft aus der Region wirbelte er als schwungvoller Flügelstürmer schnell die damals zweitklassige Regionalliga auf. 1971 und 1972 verpassten die Löwen nur knapp die Qualifikation zur Bundesliga-Aufstiegsrunde. Kein Wunder, das die Erstliga-Clubs auf den schwarzhaarigen Außenstürmer aufmerksam wurden. Gemeinsam mit Holger Brück wechselte Grau 1972 zu Hertha BSC Berlin, wo er die wohl beste Bundesliga-Zeit der Hertha erlebte. 157 Bundesliga-Spiele stehen in der Bilanz, 1975 wurde er Vizemeister. 1978 dann die Rückkehr nach Kassel. Nach dem Weggang von Grau und Brück stürzte der KSV in die Amateurliga ab und steckte dort in der Sackgasse. 1978 der Tiefpunkt mit einem frustrierenden sechsten Platz in der Oberliga Hessen. Der KSV investierte, Spielausschluß-Chef Erich Balders baute eine neue Mannschaft auf, die den Sprung in die damals neue 2. Bundesliga schaffen sollte. Klaus Zaczyk, Walter Horch und Helmut Hampl kamen - und eben Gerd Grau. Mit diesen Namen, die nun viele Jahre den Fußball in Kassel prägen sollten, gelang 1980 die Rückkehr ins bezahlte Fußball-Lager. Und noch besser: Die Löwen etablierten sich als Spitzenmannschaft, standen wieder mehrmals knapp vor dem Sprung in die Eliteliga. Einer der Leistungsträger war Gerd Grau, der am Ende seiner Karriere als Außenverteidiger mit Offensivdrang eingesetzt wurde. Heute ist Grau Gastronom in Kassel und drückt seinen Ex-Clubs Hertha BSC und KSV Hessen immer noch jedes Wochenende fest die Daumen.

Der KSV Hessen gratuliert Gerd Grau ganz herzlich zum Geburtstag!

Oliver Zehe

 

Alles über Gerd Grau im Löwenarchiv von Tim Siebrecht:

http://www.ksvhessenkassel.de/Personen/G/Grau_Gerhard.htm

Veröffentlicht: 27.10.2012

© KSV Hessen Kassel e.V.
Datum des Ausdrucks: 15.09.2019