Zwei Traumtreffer und ein "Kacktor"

KSV Hessen Kassel - FV Bad Vilbel 3:0 (1:0)
Zwei Traumtreffer und ein "Kacktor"

Endlich! Es ist nur eine Momentaufnahme, aber der KSV Hessen Kassel steht auf dem zweiten Tabellenplatz der LOTTO Hessenliga. 1.800 Zuschauer verlebten am Samstagnachmittag einen entspannten Fußballnachmittag bei einem nie gefährdeten 3:0-Sieg der Löwen gegen den FV Bad Vilbel. Dabei gab es drei spektakuläre Tore zu bestaunen. Bereits in der 16. Minute gelang Jon Mogge der Treffer zum 1:0, zudem traf "Inge" Merle in der ersten Halbzeit zweimal die Unterkante der Latte. Nach dem Seitenwechsel erhöhten Ingmar Merle (54.) und Mahir Saglik (64.) zum 3:0 Endstand.

Bei den Löwen startete Jon Mogge wieder für den verletzten Sebastian Schmeer in der Angriffsmitte, Bad Vilbel probierte mit einer Fünfer-Abwehrkette den KSV-Druck zu entschärfen.

Das klappte nicht wirklich. Die Löwen begannen stark und druckvoll, spielten sich erste Gelegenheiten durch Jon Mogge, Marco Dawid und dem überragenden Mahir Saglik raus. Nach einer Viertelstunde wurde der Angriffsdruck belohnt. Nach einem wunderbaren Angriff legte Marco Dawid den Ball im Strafraum mit der Hacke ab und Jon Mogge verwandelte freistehend zum 1:0. "Das war mit das schönste Tor in meiner Zeit hier als Cheftrainer", freute sich Tobias Cramer über den Treffer.

Danach sorgte Ingmar Merle für Aufsehen: Zweimal knallte er den Ball aus der Distanz mit voller Wucht an die Unterkante der Latte, zweimal wollte die Lederkugel nicht ins Gehäuse. Das Bemerkenswerte: Das ganze innerhalb von rund 40 Sekunden.

Nach dem Seitenwechsel hatte "Inge" mehr Glück: Einen Freistoß von der linken Strafraumkante schnippelte er gekonnt zum 2:0 in den linken, oberen Winkel. Das nächste Traumtor. Und kurz danach gab es einen heißen Anwärter für die Auswahl zum "Kacktor des Monats" von Arnd Zeigler: Ein langer Ball wird von Bad Vilbels Torhüter Sadra Sememy an der Strafraumgrenze erwartet. Dumm für den Torhüter der Südhessen, dass er das Spielgerät dem verdutzten Mahir Saglik direkt ans Schienbein bolzte. Von dort sauste der Ball über die Torline. 

Am Sonntagnachmittag kann Rivale Bayern Alzenau durch einen Erfolg beim Tabellenletzten Neu Isenburg den KSV, der ein Spiel weniger auf dem Konto hat, wieder überholen. Am kommenden Samstag (15 Uhr) spielen die Löwen bei Viktoria Griesheim, bevor es dann am Ostermontag (15 Uhr) zum Knaller gegen den KSV Baunatal kommt.

Oliver Zehe

KSV Hessen - FV Bad Vilbel  3:0 (1:0)

KSV: Neumann - Najjar, Merle (66. Schwechel), Häuser, Brandner - Dawid (75. Mitrou), Evljuskin, Brill, Bravo Sanchez - Mogge, Saglik (83. Unzicker). Trainer: Cramer. Ersatz: Labonte, Miloshaj, Ziegler, Allmeroth.

Bad Vilbel: Sememy - Emmel, Alik, Grueter, Geh, Sabic - Uslu, Bozina, Tilger (60. Pejic), Beljic (60. Brauburger - Uslu (65. Bauscher).

SR: Scotece (Mörfelden), Z: 1.800

Tore: 1:0 Mogge (16.), 2:0 Merle (54.), 3:0 Saglik (64.)

Aufstellung

Löwe des Tages

Jan-Phlipp Häuser (30)
23%
2. 14% Ingmar Merle (21)
3. 8% Jon Mogge (9)

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Lotto Hessenliga 2018/2019, KSV Hessen Kassel, Bad Vilbel, Endstand 3:0, Nael Najjer (KSV Hessen Kassel)

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Veröffentlicht: 06.04.2019

© KSV Hessen Kassel e.V.
Datum des Ausdrucks: 18.07.2019