Schönefeld fällt aus - Schönewolf geschont - Entwarnung bei Keim

KRANKENSTAND KSV-Neuzugang Carsten Schönefeld laboriert an einem wohl bereits im Schalke-Spiel erlittenen Faserriß im linken Adduktorenbereich. "Mein Arzt geht davon aus, dass es wohl zwei Wochen bis zur Wiedergenesung dauern wird," so der 22jährige Mittelfeldspieler, der in der Vorbereitungsphase auf der linken Außenbahn vielversprechende Leistungen bot.

Am Dienstag beim Testspiel in Gudensberg (6:1-Sieg KSV Hessen, siehe Artikel unten) geschont wurde dagegen Thorsten Schönewolf. Den 31jährigen Abwehrchef plagt aus und seit dem Vorbereitungsspiel am vergangenen Samstag gegen Regionalligist Arminia Bielefeld Amat. (1:0 für den KSV) eine Rückenprellung.

"Dabei ist das Handicap, die Muskulaturverspannung", so der KSV-Kapitän, dessen Einsatz am kommenden Samstag bei der Saison-Generalprobe gegen Zweitligist Rot-Weiß Erfurt (Auestadion, 15 Uhr) zumindest fraglich ist. Der Kaufunger:"Ich hoffe, dass ich die Verletzung bis Samstag in den Griff bekomme und werde dabei von Tag zu Tag sehen, wie es sich entwickelt. Wenn es ein Meisterschaftsspiel wäre, würde ich spielen, doch so muß man nichts riskieren."

Entwarnung hingegen bei und laut Christoph Keim. "Ich bin wieder beschwerdefrei und fühle mich körperlich stark", so der 23jährige Schwalmstädter, der nun doch nicht am Blinddarm operiert werden mußte und beim Spiel gegen den Bezirksoberligisten Gudensberg über die gesamte Spieldauer seinen Part auf der linken Abwehrseite gewohnt solide absolvierte.


<i>Herbert Pumann, 28.07.04</i>


<span class='smallfett'>KSV Hessen siegt 6:1 in Gudensberg</span>

<i>Zu einem standesgemäßen 6:1 (2:0)-Erfolg kam Oberligist KSV Hessen Kassel bei der FSG Gudensberg.</i>

Vor 350 Zuschauern im Weinbergstadion hatten Latifiahvas (23.), Beyer (27.), Cesar (63.), Warneke (75.) und Keim (77., Foulelfmeter) die Treffer für die Löwen beim Bezirksoberligisten erzielt. Hinzu kommt noch ein Eigentor der Gudensberger durch Herbener (51.). Den Ehrentreffer der Gastgeber hatte Ex-Löwe Frank Höhle nach einer knappen Stunde Spielzeit markiert. Der KSV Hessen brauchte zehn Minuten, um in Gudensberg auf Touren zu kommen und überzeugte dann durch schnelle Kombinationen.

FSG-Keeper Torsten Landsberger, früher ebenfalls einmal im Trikot des KSV Hessen, verhinderte bei Chancen durch Latifiahvas, Teichmann, Bauer und Nebe eine frühe Führung der Löwen. Zur Pause tauschte KSV-Trainer Thomale aus, der Spielfluss geriet anfangs ins Stocken, doch spätestens nach Cesars Treffer zum 4:1 dominerte der Gast erneut.


<i>(OHM / HNA-Sportredaktion, 28.07.04</i>)

Veröffentlicht: 28.07.2004

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Datum des Ausdrucks: 21.09.2019