Lehrstunde für die Löwen

VfL Wolfsburg - KSV Hessen 7:0 (5:0)
Lehrstunde für die Löwen
<p>KSV Hessen Kassel verliert Testspiel beim Bundesligisten VfL Wolfsburg mit 0:7 (0:5).</p>

Lehrstunde für den KSV Hessen Kassel: Der Fußball-Regionalligist verlor das kurzfristig angesetzte Testspiel beim Bundesligisten VfL Wolfsburg mit 0:7 (0:5)- Niederlage. Der Erstligist zeigte den Löwen, die auf zahlreiche angeschlagene oder verhinderte Spieler verzichten mussten, immer wieder, was für ein Tempo drei Klassen höher gespielt wird.
Dabei begann der KSV durchaus eindrucksvoll. Viktor Riske (4.) und Sebastian Schmeer (6.) hatten gar die Führung auf dem Fuß, scheiterten aber an Hitz und ihren Nerven. „Das war schon sehr gut, was sie in der Anfangsphase gezeigt haben“, staunte auch ein Ex-Kasseler, der jetzt in Wolfsburg aktiv ist: VfLTrainer Dieter Hecking.
Nach den starken ersten zehn Minuten nahmen allerdings immer mehr die Gastgeber das Heft in die Hand. In der elften Minute nutzt Orozco eine Flanke von Patrick Helmes zur Führung. Zunächst zeigten sich die Nordhessen unbeeindruckt, versteckten sich keineswegs vor dem großen Favoriten. Doch nach dem Doppelschlag von Josue (23.) und Kahlenberg (24.) war der Bann gebrochen.
KSV-Trainer Uwe Wolf fluchte, Wolf tobte und Wolfsburg traf. Orozco mit einem abgezockten Heber gegen Nulle (31.) und Helmes per Kopf (45.) sorgten für einen komfortablen Halbzeitstand. Dabei hätte das Ergebnis durchaus höher ausfallen können, doch Carsten Nulle bewahrte mit starken Paraden die Gäste vor noch mehr Toren. „Der Test kam zur rechten Zeit. Es war eine Lehrstunde für meine Mannschaft“, bilanzierte Wolf. Der Kasseler Trainer nutzte den Test aber auch, um immer wieder seine Spieler neu einzustellen, auf Kleinigkeiten hinzuweisen und wurde nicht müde, sie weiter zu motivieren. Auch nicht, als es nach 55. Minuten bereits 0:7 stand. Ivan Perisic hatte per Foulelfmeter getroffen, nachdem Steffen Dieck Josue im Strafraum umriss (50.). Fünf Minuten später sorgte Dost für den Endstand. „Für uns ging es darum, dass unsere Spieler Spielpraxis bekommen, die zuletzt verletzt oder nicht eingesetzt waren“, sagte Hecking nach der Partie. Durchaus zufrieden sei er gewesen, besonders mit dem zuletzt fehlenden Patrick Helmes. Und was sagt der Ex-Kasseler über die Nordhessen? „Die Region hat es verdient, dass das Team aufsteigt. Das Potential ist auf jeden Fall vorhanden“, so der Wolfsburger Trainer. „Ich drücke die Daumen.“

HNA-Sportredaktion | tp

VfL: Hitz – Träsch (46. Fagner), Kyrgiakos, Madlung, Schäfer (46. Paggenberg) – Medojevic, Josue – Vierinha (46. Arnold), Kahlenberg (46. Perisic), Orozco – Helmes (46. Dost)

KSV: Nulle (70. Schlöffel) – Dieck, Müller (46. Hot), Rahn, Gundelach (46. Dawid) – Marz, Riske – Mayer (46. Henel), Gallus (60. Senghore), Pinheiro – Schmeer.

SR: Arnink (Nordhorn).

 

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Veröffentlicht: 05.02.2013

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Datum des Ausdrucks: 15.10.2019