Löwen begeistern 7jährige Expertin Freya und andere Kinder

Betriebs- Ausflug in Ferienstadt STERNENTAL
Unter der Woche besuchte Fuball- Regionalligist KSV Hessen Kassel - wie bereits im Juli 2006 - die Sternentalkinder im DaimlerChrysler- Werk in Kassel. Ein Erlebnisnachmittag, der die Kinder und auch die Lwen vollauf begeisterte.

Was ist das Sternental?

Das Sternental ist eine Kinderstadt, in der vom 16. Juli bis zum 3. August – also in den Ferien in Hessen – berufs- bzw- werkstätige Eltern ihre Kinder (Alter 6 – 13 Jahre) von Montag- bis Freitagmorgen um 8 Uhr abgeben. Sie bleiben dann bis 16.30 Uhr, finden sich zum gemeinsamen Mittagessen ein und gestalten bzw. beleben die Stadt in unterschiedlichen Berufs- Rollen. Da sind Polizisten, Gärtner, die Bürgermeisterin, die im Sternental eigens gültigen Zahlungsmittel und natürlich auch Reporter….die sich gern den Spielern und Verantwortlichen des KSV Hessen zugewendet haben.

Wie lief der Besuch der KSV- Gäste ab?

Zunächst einmal wurden Oliver Adler und Co. am Werks- Eingang akkreditiert und dann auf einem extra ausgerollten roten Teppich sowie von den „Sternentalkindern“ höchstpersönlich mit der „La Ola- Welle“ flankiert, frenetisch begrüßt und in das Fest- Zelt geleitet. Dabei gabs noch exklusive, rote Sternental- Shirts, die sich die KSV- Gäste allesamt überstreiften.

Im Zelt nahmen Manager Marc Arnold, Trainer Matthias Hamann sowie die Spieler Oliver Adler, Mirko Dickhaut, Jan Fießer, Christoph Keim, Martin Scholze und Sebastian Wojcik auf der Bühne auf Bänken Platz und stellten sich vor der gespannten Kinder- Kulisse im Plenum den Fragen zweier Nachwuchsreporter. Auf die Frage nach den größten Erfolgen, antwortete Marc Arnold unter rührenden Reaktionen der Kinder „als ich meine Frau kennen lernte“, während Oliver Adler seine Familie nannte. Von den jüngeren KSVern gab Jan Fießer Preis, dass die süddeutsche Meisterschaft mit der C- Jugend von Waldhof Mannheim zu seinen größten Erfolgen zählte.

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zoomLöwen- Autogramme waren bei den Sternentalkindern heiß begehrt.
Foto: Daimler Chrysler


Die Kinder fühlten sich bei dieser amüsanten Talk- Runde bestens unterhalten und stürmten dann anschließend am „Open- Air- Autogrammstand“ (siehe Foto) ihre inzwischen noch mehr lieb gewonnenen KSV- Kicker. Dabei kam es auch zu amüsanten Small- Talks. Allen voran mit der kleinen Freya Maria Pillardy aus dem waldeckischen Ehringen, die schon einige Heimspiele der Hamann- Elf gesehen hat. Die siebenjährige Fußball- Expertin im Allgemeinen und KSV- Kennerin im Besonderen verblüffte und faszinierte Christoph Keim und Co. mit einer geballten Ladung an Fach- Kenntnis.

So teilte sie Manager Marc Arnold die komplette, aktuelle Elf von Bundesligist Werder Bremen mit, nannte die Bundesliga- Auf- und Absteiger und fachsimpelte mit ihrem Idol Oliver Adler, warum sie so gern Torwart sein würde und dass der KSV Hessen gegen den VfB Stuttgart II im März im Auestadion eine hervorragende Leistung geboten habe. „Da war viel Pech im Abschluss dabei und der Schiedsrichter hatte auch nicht seinen besten Tag,“ so freimütig Freya Maria aus der Retrospektive.

Natürlich will Fräulein Pillardy, nachdem sie erst Mal für eine Woche im Urlaub ist, nach ihrer Rückkehr rechtzeitig zum ersten Saisonspiel gegen den VfR Aalen am kommenden Samstag im Auestadion sein und ihren Löwen vor Ort die "Daumen drücken".

Sebastian Wojcik gegenüber bemerkte die Ehringer Einwohnerin übrigens trocken: „ich würde ja gern ein Junge sein. Die werden im Fußball berühmter und verdienen mehr Geld“. Ob sie dann Trainer Matthias Hamann noch Tipps gab, ob der KSV- Coach denn nun künftig mit zwei Stürmern oder einem spielen solle, ist nicht überliefert und bleibt Top secret. Währenddessen waren Jan Fießer und Martin Scholze bereits im „Fußball- Käfig“ aktiv, wo sie in Kinder- Teams mitwirkten.

Alles in allem ein gelungener Nachmittag und Kerstin Weissmann – Projektleiterin "Sternental" und Personalbetreuerin der DaimlerChrysler AG im Werk Kassel – frohlockte: „An dieses Erlebnis mit den KSV- Spielern werden die Kinder noch lange denken und es weiter erzählen.“

Herbert Pumann - KSV- Pressereferent

Kassel, 23. Juli 2007

Veröffentlicht: 23.07.2007

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Datum des Ausdrucks: 25.02.2021