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Die im Moment zu sehenden Aufstellung sind noch nicht final, sie dienen nur der schnelleren Eingabe kurz vor Spielbeginn.

90-Minuten-Comeback von "Sussi"

TESTSPIEL
Im Testspiel zwischen dem KSV Hessen und Oberliga- Nord - Tabellenfhrer VfL Wolfsburg U23 (Endstand: 0:1) auf dem G- Platz an der Damaschkestrae, setzte KSV- Trainer Matthias Hamann insgesamt 18 Akteure ein, wobei die Lwen die letzten 30 Spielminuten nur zu Zehnt spielten. Ohne die noch nicht spielberechtigten Winter- Neuzugnge Denis Berger (Nr. 20), Bulut Aksoy (Nr. 19) und Michael Kmmerle (Nr. 25), gelang Innenverteidiger Dominik Suslik nach viermonatiger, verletzungsbedingter Spielpause - bei gewissen Abstrichen - ein ordentliches Comeback und "Sussi" spielte durch.

KSV-Trainer Matthias Hamann begann vor ca. 200 Zuschauern mit folgender Start- Formation: Adler - Gölbasi, Schönewolf, Suslik, Schwager - Klinger, Busch - Beyer, Arnold, Wagner - Bauer.

Anm.: Mario Klinger auf der "6er-Position", wo der 20jährige, soviel vorweg, vielversprechende Offensiv- Ansätze zeigte.

Zum Spiel:

Nach den "Tagen im Schnee" und zwei Trainings- Einheiten auf Kunstrasenplatz, galt es für die Löwen 35 Tage vor Fortsetzung der "Regionalliga- Runde" (am 24. Februar in Aalen, mit Sonderbus- Aktion, in den nächsten Tagen dazu mehr Informationen!) erst mal wieder auf naturgegebenem Rasen zurecht zukommen. Nach der Fußball-Pause und bei den gegebenen Wind- und Platz- Bedingungen, brauchten beide Teams eine lange Anlaufzeit in diesem Testspiel, das für KSV- Kapitän Thorsten Schönewolf bereits nach 24 Spielminuten zu Ende war. Endlich mal wieder mit Dominik Suslik in der Innenverteidigung im Einsatz, schied der 33jährige Abwehrchef mit einer Schienbeinprellung (auch aus Vorsichtsmaßnahme) aus.

Jan Fießer kam und der KSV mit zunehmender Spieldauer vermehrt zu Akzenten in der Offensive. Dabei wurde jedoch der hochmotivierte und gewohnt engagierte Torjäger Thorsten Bauer (nebenbei: Gratulation zur von der HNA durchgeführten Wahl zum "Kasseler Sportler des Jahres 2006") das ein und andere Mal, vor allem nach vorangegangenen, blitzgescheiten Zuspielen von KSV- Spielgestalter Marc Arnold, unmittelbar vor "Tottis" Torabschluß durch fragwürdige Entscheidungen vom nordhessischen Schiedsrichter Ide um geschaffene Vorteile gebracht. Kurz vor dem Pausenpfiff (über) zog der Unparteiische noch die gelbe Karte gegen Turgay Gölbasi, nach dessen Foulspiel kurz hinter der Mittellinie in des Gegners Hälfte. Ausgerechnet Turgay Gölbasi, der in dieser Saison bisher gegen "gelb immun" war. Hoffentlich kein neuer Vorsatz fürs neue Jahr...?

Der 24jährige Türke bekam dann nach Wiederanpfiff erst Mal die Kapitänsbinde, zumal Trainer Matthias Hamann mit Alex Seeger (Tor), Mirko Dickhaut, Michael Mason, Saky Noutsos, Murat Turhan und Julio Cesar da Rosa gleich ein halbes Dutzend neuer Spieler brachte, die natürlich auch erst Mal ihre "Einspielzeit" benötigten.

Das nutzte der VfL, bei dem Coach Uwe Erkenbrecher nicht so häufig gewechselt hatte. Als die neuformierte KSV- Hintermannschaft gerade mal nicht im Bilde war, traf, nach einer mustergültigen Angriffsaktion über rechts und Querpass auf Höhe des Strafraums, der 22jährige Philipp Kreuels (Nr. 8) in der Mitte aus 16 Metern abgeklärt mit präzisem Flachschuß ins linke Eck (52.). Unhaltbar für Keeper Alex Seeger, der kurz darauf geistesgegenwärtig aus seinem Tor eilend mit einer Glanztat gegen einen allein vor ihm auftauchenden Wolfsburger ein weiteres Gegentor verhinderte.

Bitter für die Löwen, dass sich nach einer Spielstunde Saky Noutsos nach seinem Schuß verletzte (Verdacht auf Zerrung, hinten im rechten Oberschenkel) und vom Platz mußte. Da es sich hier um ein offizielles Freundschaftsspiel handelte und keine bereits ausgewechselten Spieler wieder auf´s Feld durften, hatte der KSV die letzten dreißig Minuten mit zehn Spielern durchzuspielen.

Dennoch bemühten sich die Gastgeber stets um den Ausgleichstreffer und hatten auch den Torschrei auf den Lippen, als Murat Turhan fein Michael Mason über rechts in Szene setzte, der 35jährige gekonnt quer passte, wo der mitgelaufene Julio Cesar da Rosa aus elf Metern im Strafraum per Direktabnahme nur knapp das VfL- Gehäuse verpasste.

Die Formation des KSV in der 2. Halbzeit:

Seeger - Gölbasi, Klinger, Suslik, Wagner - Mason, Dickhaut, Noutsos, Fießer - Turhan, Cesar da Rosa.

Fazit:

Sicher für die Löwen eine willkommene "Trainingseinheit mit Ball" gegen einen ambitionierten Gast und Aufstiegs-Aspiranten. Und ein erfreuliches Comeback von Dominik Suslik, der zwar in der "Spiel-Eröffnung" das ein und andere Mal als "Sussi Sorglos" agierte, in punkto Stellungsspiel jedoch war der 22jährige nach vier Monate fehlender Spielpraxis wieder ganz "der Alte". Der Student und das Löwen- Team haben jetzt erst Mal eine Woche Pause was das Mannschafts- Training betrifft, doch die "Hausaufgaben" mit individuellem Trainings- Programm hat Coach Hamann allen mitgegeben.


Herbert Pumann - KSV- Pressereferent

Samstag, 20. Januar 2007

Veröffentlicht: 20.01.2007

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Datum des Ausdrucks: 16.10.2019