Tabelle
KSV Hessen
SpVgg G. Fürth II
1860 München II
SC Pfullendorf
Stuttgarter Kickers
1899 Hoffenheim II
1. FC Nürnberg II
SC Freiburg II
Karlsruher SC II
Eintracht Frankfurt II
SV Darmstadt 98
SSV Ulm 1846
SV Wehen W. II
SG Sonnenhof Groß.
FC Memmingen
FSV Frankfurt II
Wormatia Worms
SpVgg Weiden
Umfrage
Welchen Tabellenplatz belegen die Löwen zur Winterpause?
1.
2.-5.
6.-9.
10.-15.
16.-18.
Realisiert durch lopri.com

Krombacher Martin Rose Gleisbau

Nachrichten
Es gibt nur ein Ziel: den Aufstieg
Mirko Dickhaut
Mirko Dickhaut
Foto: Harry Soremski
HNA vom 30. Juli 2010
Der KSV Hessen Kassel geht mit einer runderneuerten Mannschaft und klarer Vorgabe in die Saison.

Von Florian Hagemann

Kassel. Aller guten Dinge sind drei - ob das auch für den Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel gilt? Zumindest unternimmt er einen dritten Anlauf, in die dritte Liga aufzusteigen. Und mehr denn je ist das Ziel definiert: Am Ende der nun anlaufenden Saison soll es endlich nach oben gehen, nachdem die Löwen 2009 knappst gescheitert waren und in der vergangenen Saison Platz vier belegt haben.

Das lässt auch Trainer Mirko Dickhaut erkennen, der im Vergleich zu den vergangenen Jahren deutlicher wird: „Wir gehen mit Respekt an die Sache, aber wir können nirgendwo mehr verkaufen, dass wir nur im Mittelfeld landen wollen." Zumal die Löwen mit einer runderneuerten Mannschaft an den Start geht.

Es scheint, als habe der KSV die Lehren aus der Vergangenheit gezogen. Bei der Zusammenstellung des Kaders fällt auf, dass viele Neuzugänge erfahren sind und durchaus zum Alpha-Tierchen taugen. Zuvor hatte der Verein vornehmlich auf junge und talentierte Spieler gesetzt. Die wussten zwar spielerisch zu überzeugen, hatten aber Probleme, ein enges Spiel auch mal zu gewinnen. So standen am Ende der vergangenen Saison mehr als ein Dutzend Unentschieden.

Das Ergebnis zählt

Jetzt sollen bundesligaerfahrene Kräfte wie Abwehrspieler Benjamin Weigelt und der aus der Region stammende Tobias Damm sowie die als robust geltenden Andreas Mayer und Kai Koitka die Siegermentalität fördern. Der neue KSV gibt sich erst zufrieden, wenn er ein Tor mehr geschossen hat als der Gegner - und nicht, wenn er mit feinstem Hurra-Fußball ein 3:3 erreicht.

Diese Entschlossenheit wurde schon in den Pokal- und Freundschaftsspielen bisher deutlich: Die Löwen siegten und siegten - gegen unterklassige Gegner, aber auch gegen Kontrahenten auf Augenhöhe wie den Nord-Regionalligisten Hallescher FC. Dass es in diesen Begegnungen schon richtig zur Sache ging, belegen die Rote Karte gegen Kai Koitka im Kreispokal-Viertelfinale gegen Bettenhausen, das 14:0 ausging, und die lautstarken Kommandos - vornehmlich von Andreas Mayer. Im Pokalfinale gegen Vellmar machte er sogar vor Trainer Mirko Dickhaut nicht halt. Der freut sich eher über diese positive Spannung.

Systemumstellung

Klar ist: Der KSV wird noch flexibler sein in der neuen Saison und sein Spiel nicht mehr so auf den zentralen Stürmer Thorsten Bauer ausrichten wie zumindest noch zu Beginn der vergangenen Saison. Die Tendenz geht zu einem System mit zwei Vierer-Ketten in Abwehr und Mittelfeld sowie zwei Stürmern. Neuzugang Tobias Damm deutete in der Vorbereitung an, welch leistungsstarker Stürmer er ist. An seiner Seite scheint auch Thorsten Bauer wieder aufzublühen.

In Mittelfeld und Angriff hat Mirko Dickhaut nun genügend Spieler zur Verfügung, um variabel agieren zu können. Der Vorteil: Die Akteure aus der zweiten Reihe haben nun mehr Qualität. Sie können Druck auf die Stammspieler ausüben und für Schwung sorgen, wenn sie eingewechselt werden. Daran mangelte es zuletzt.

Die Problemzone könnte immer noch die Abwehr sein. Hier fehlt dem KSV mindestens noch ein überdurchschnittlicher Innenverteidiger, den er allerdings noch verpflichten will.

Ansonsten hat der Verein die Voraussetzungen geschaffen, dass am Ende aller guten Dinge drei sein können. Im Oktober wird die Haupttribüne des Auestadions fertig, der Dauerkarten-Verkauf läuft gut. Jetzt ist die Mannschaft am Zug.

 

"Es herrscht mehr Stimmung auf dem Platz"

Endrico Gaede
Endrico Gaede
Foto: Harry Soremski

KSV-Kapitän Enrico Gaede spricht im Interview über die neue Saison und den Unterschied zur vergangenen Serie

Von Florian Hagemann

Kassel. Er ist auch in der neuen Saison der Kapitän des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel: Enrico Gaede. Im Interview mit unserer Zeitung sagt er, was sich im Vergleich zur vergangenen Saison verändert hat und warum die Zuversicht vieler Fans berechtigt ist.

Enrico Gaede, kommt es einem nur so vor, wenn man sich die Testspiele der Löwen anschaut, oder ist es in der Tat so, dass der neue KSV lauter ist als in der vergangenen Saison?

Gaede: Der Eindruck täuscht nicht. Die Spieler sprechen auf dem Platz mehr miteinander. Das hat auch damit zu tun, dass wir jetzt mehr Typen haben, die Verantwortung übernehmen wollen. Das ständige Rufen sehe ich als positives Zeichen: Wir pushen uns damit. Es herrscht mehr Stimmung auf dem Platz.

Ist das die Konsequenz aus der vergangenen Saison?

Gaede: Wir werden sicher auch noch ein wenig ruhiger. Nur vom Erzählen gewinnen wir ja auch keine Spiele. Aber klar ist, dass es uns in der vergangenen Saison an der Körpersprache gemangelt hat. Das hat uns den einen oder anderen Punkt gekostet.

Und jetzt ist die Körpersprache besser?

Gaede: Zumindest haben wir mehr Spieler, die sich nicht nur eingliedern, sondern die aktiv gestalten wollen. Das sorgt für positive Spannung, die uns vielleicht in der vergangenen Saison gefehlt hat. Außerdem müssen wir als Team ein Zeichen an die Gegner geben: Wenn die mit dem Bus in Kassel vorgefahren kommen, aussteigen und den Platz betreten, müssen sie schon merken, wer hier Herr im Haus ist und dass es hier nichts zu holen gibt.

Und es gibt mehr Typen, die dem Erfolgsdruck standhalten können?

Gaede: Der Verein hat sicher Spieler verpflichtet, für die eine Aufstiegserwartung kein Ballast ist. Aber wir sind jetzt eben auch in der Breite besser aufgestellt. Das ist der Hauptunterschied zur vergangenen Saison. Da hatten wir auch Druck, und wir sind damit auch gut umgegangen. Nur hatten wir letztlich nicht die Qualität, Ausfälle kompensieren zu können. Das ist jetzt anders. Da geht es im Training schon allein deshalb richtig zur Sache, weil wir während der Einheiten jetzt mehr Spieler sind als am Ende der vergangenen Saison, als wir viele Verletzte hatten. Jetzt lässt sich ein wesentlich besserer Trainingseffekt erzielen, zumal alle mit sehr viel Willen bei der Sache sind.

Alles ist dem Ziel Aufstieg untergeordnet. Haben Sie überhaupt noch Freude am Training?

Gaede: Natürlich. Der Druck ist ja auch ein positiver. Außerdem kommt die Freude allein daher, wenn man sieht, was hier in Kassel entsteht. Das Funktionsgebäude auf dem Trainingsgelände, die Haupttribüne im Auestadion - all das macht große Fortschritte. Und wir dürfen an dieser Entwicklung teilhaben. Das motiviert zusätzlich.

Ist das auch der Grund, warum Sie Ihren Vertrag verlängert haben?

Gaede: Auch, ja. Die Perspektive stimmt. Zudem hat mir der Verein zugesichert, dass er ein Team zusammenstellt, das mehr denn je um den Aufstieg mitspielt. Das ist geschehen. Wir brauchen jetzt noch einen zusätzlichen Innenverteidiger, dann sind wir richtig gut aufgestellt. Und warum sollte ich dann für ein bisschen mehr Geld an einem anderen Ort noch einmal ganz vorn beginnen?

Wen sehen Sie als Hauptkonkurrenten?

Gaede: Das ist in diesem Jahr schwer zu sagen. Ich denke, dass die Stuttgarter Kickers stärker sein werden als in der vergangenen Saison. Dann werden einige zweite Mannschaften ein Wörtchen mitreden. Aber letztlich darf der Aufstieg nur über uns führen. Wir müssen von Anfang an vorangehen.

 

Team von Kämpfern und Technikern

Die Mannschaft des KSV Hessen in der Saison 2010/11
Die Mannschaft des KSV Hessen in der Saison 2010/11

Das ist die neue Mannschaft vom KSV Hessen Kassel - wer welche Chancen hat, in die Stammformation zu kommen.

Von Florian Hagemann

Kassel. Die Mannschaft des KSV Hessen Kassel ist für die neue Saison runderneuert worden. Wer hat welche Chancen im Team?

Morten Jensen (22 Jahre/Rückennummer 30): Gilt als großes Talent, das bereits Bundesligaerfahrung aufzuweisen hat. Für Hannover 96 absolvierte der Neuzugang zwei Spiele in der Eliteklasse. Gilt als Favorit auf den Posten der Nummer eins, weil er die bessere Perspektive besitzt.

Sven Hoffmeister (39/1): Ist mit seinen 39 Jahren der Routinier und einer, der selbst dann sehr wichtig für die Mannschaft werden kann, wenn er nicht Stammtorhüter wird. Der Neuzugang vom SV Sandhausen besticht durch seine ruhige Art.

Jens Grembowietz (23/5): Der Neuzugang aus Münster soll die Lücke schließen, die nach dem Weggang Marcel Stadels entstanden ist. Soll die Abwehr organisieren und ist daher als Innenverteidiger gesetzt.

Sebastian Gundelach (27/32): Wird wohl weiter auf der rechten Seite in der Abwehrkette agieren. Ist robust, nervenstark. Und: Seine langen Einwürfe sind ein Element im KSV-Spiel, das stets für Gefahr sorgt.

Florian Heussner (22/21): Muss um seinen Platz in der Vierer-Abwehrkette kämpfen. Sein Vorteil: Er kann sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite spielen - und wird sicher auf viele Einsätze kommen.

Mentor Latifi (26/4): Sollte eigentlich keine große Rolle mehr spielen. Und was macht er jetzt? Der Innenverteidiger spielt und spielt und spielt. Sein Problem bleibt seine Unbeständigkeit. Hat sich aber eine Chance verdient.

Benjamin Weigelt (25/24): Der Neuzugang vom SV Wehen Wiesbaden ist der Mann für die linke Abwehrseite, der im Wechselspiel mit seinem Vordermann René Ochs für Druck sorgen soll. Hat die Erfahrung von 54 Bundesligaspielen für Mainz 05 unter Jürgen Klopp.

Michael Zepek (29/6): Ist als Innenverteidiger gesetzt - vorausgesetzt, er ist fit. Sein Problem: seine Verletzungsanfälligkeit.

Ken Asaeda (27/18): Soll im rechten Mittelfeld für Wirbel sorgen und somit Dennis Tornieporth ersetzen. Der Neuzugang aus Wuppertal ist enorm flink. Trainer Mirko Dickhaut sagt, mit ihm werde der KSV noch viel Freude haben.

Enrico Gaede (28/8): Ist und bleibt der unumstrittene Kapitän. Wird auch in der neuen Saison den souveränen Strippenzieher im defensiven Mittelfeld geben.

Dennis Joedecke (20/34): Durfte in der Rückserie schon mal reinschnuppern in die Regionalliga. Jetzt wird der Mittelfeldspieler weiter an das erste KSV-Team herangeführt.

Kai Koitka (28/23): Der Neue vom FC Vaduz ist vielseitig einsetzbar, wenn er wieder mitspielen darf: Ist nach einer Roten Karte im Viertelfinale des Kreispokals (!) die ersten beiden Spiele gesperrt. Der Sohn des ehemaligen Bundesliga-Torwarts Jupp Koitka wird dann aber kaum Probleme haben, in die Mannschaft zu kommen - und sei es als Einwechselspieler. Er kommt für jede Position im Mittelfeld infrage und kann auch im Sturm agieren.

Jarek Matys (23/15): Nach einer sehr guten Saison beim Hessenligisten KSV Baunatal probiert er jetzt sein Glück beim benachbarten KSV Hessen. Soll intern den Druck auf die Mittelfeldspieler erhöhen, wird zunächst aber wohl nur zweite Wahl sein.

Andreas Mayer (29/9): Mayer ist das, was der Experte so gern als Typ bezeichnet. Der Neuzugang vom SSV Ulm rackert im Mittelfeld, und er ist einer, der sich schnell Respekt verschafft. Wird wohl zusammen mit Enrico Gaede das Mittelfeld organisieren, wobei Mayer eher für den Bereich Kampf zuständig ist. Wird Bobo genannt, weiß aber nicht, warum.

Moritz Murawski (18/33): Ist mit 18 das Küken im Team, hat aber einen solch wohlklingenden Namen, mit dem man einfach was werden muss. Der Mittelfeldspieler soll reifen, aber frech auftreten, wie Trainer Mirko Dickhaut sagt.

René Ochs (26/7): Nach einer durchwachsenen Saison soll er vornehmlich auf der linken Mittelfeldseite wieder für Belebung sorgen. Dürfte etwas defensiver agieren als zuletzt, weil mit Tobias Damm nun ein zweiter zentraler Stürmer auf dem Platz steht.

Mario Pokar (20/20): Der Neue vom SV Sandhausen gilt als Kreativspieler: technisch versiert, raffiniert. Allein, die Robustheit fehlt ihm noch. Könnte daher als Joker fungieren, der ins Spiel kommt und noch einmal für Belebung sorgt.

Thorsten Bauer (32/10): Ist in den Vorbereitungsspielen wieder der alte Thorsten Bauer gewesen: der mit dem ausgeprägten Torriecher. Gut zu wissen. In der vergangenen Saison schien der ein wenig abhanden gekommen zu sein.

Tobias Damm (26/22): Hat auch schon ein Tor in der Bundesliga geschossen und unter Jürgen Klopp gespielt. Der gebürtige Nordhesse ist über Wuppertal nun zurück in seiner Heimatregion. Gilt als Brecher und als ideale Ergänzung zu Thorsten Bauer.

Manuel Pforr (21/16): Stürmer Nummer drei, der weiter an das Team heranwachsen soll.

 

 

 

druckenversenden auf facebook teilen VZ-Netzwerke (studivz, meinvz, schülervz) google Bookmarks twitter delicious linkarena misterwong


Kommentieren Kommentar hinzufügen
Hier können Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel äußern!

Übersicht Pressespiegel
Ältere Artikel finden Sie in unserem Archiv
zurück

 

Letztes Spiel FSV Frankfurt II
-
KSV Hessen
1 : 4
Unterstütze uns beim Bau eines neuen Clubhauses!
Nächstes Spiel Samstag, 11.09.10, 14:00
KSV Hessen - Wormatia Worms
KSV Fussballcamp
Zukunft Photovoltaik
Anzeige
Tickets
Manuel Pforr
Der KSV Hessen Kassel im Web 2.0
Der KSV Hessen Kassel auf facebook Der KSV Hessen Kassel bei studiVZ Der KSV Hessen Kassel bei meinVZ RSS-Feed
Individuelle KSV Poster mit deinem Namen!
Mitglied werdenMitglied werden
Wir gratulieren zum Geburtstag
Semir Gracic
Niklas Lenz
Bastian Lüdicke
Alexander Kropf
Thorsten Kumpe
Alles Gute!
V.I.P.
Dauerkarte jetzt bestellen
Forum

09.09.10, 0:22
von Stefan_D

08.09.10, 23:27
von Arnee

08.09.10, 23:18
von 1982

08.09.10, 22:38
von KSV-Jens

08.09.10, 22:34
von Eimer

Diskutieren Sie mit!
Der KSV auf deinem Smartphone
BildergalerienNewsletter
Löwen-TV
LöwenboxOnlineshop
© KSV Hessen
Datum des Ausdrucks: 09.09.2010 Zahnarztpraxis Dr. Armin Rennert Kassel