
Von Aydogan Makasci
Baunatal. Bis zur Halbzeit war es ein etwas zähes Ringen, danach aber ein fröhliches Toreschießen: Mit einem standesgemäßen 17:0 (5:0) besiegte Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel den gastgebenden Gruppenligisten Eintracht Baunatal vor 350 Zuschauern auf der Langenbergkampfbahn - und stimmte Trainer Mirko Dickhaut damit voll zufrieden.
„So viele Tore muss man erstmal schießen", sagte der Übungsleiter der Löwen, dem besonders der Auftritt seiner vermeintlich zweiten Garde Spaß gemacht haben dürfte. Denn während die erste Elf des KSV vor dem Seitenwechsel nur fünfmal traf, schlugen die eingewechselten Spieler gleich zwölfmal zu.
Dickhaut wollte das aber nicht überbewerten: „Wir hatten auch vor der Pause schon genug Chancen", sagte der Ex-Profi. Und: „Ich erwarte ganz einfach auch, dass die Spieler, die hinten dran stehen, auch Gas geben."
Diese Vorgabe schien sich vor allem Manuel Pforr zu Herzen genommen zu haben. Der Stürmer, in der KSV-Hierarchie Nummer drei hinter den gesetzten Thorsten Bauer und Tobias Damm, traf nämlich gleich fünfmal und erzielte dabei zwischen den Minuten 80 und 87 einen echten Hattrick.
Dickhaut hatte auch zwei Testspieler aufgeboten: In der Innenverteidigung durfte Mario Neunaber (Wuppertal) vorspielen, ohne dabei ernsthaft gefordert zu werden. Und im Mittelfeld durfte sich Sebastian Kreis (Regensburg) zeigen - und machte seine Sache mit zwei Toren ordentlich.
Und die Eintracht? „Ich hoffe, die Jungs hatten ein wenig Spaß", sagte Frank Weber, der Trainer Robert Scheiter (Urlaub) vertrat. Zu gefallen wusste bei den Gastgebern Christopher Löbel, der im Mittelfeld einige starke Szenen hatte.
| Kommentieren | Kommentar hinzufügen |
|
|
||
Übersicht Pressespiegel
Ältere Artikel finden Sie in unserem Archiv
zurück


05.09.10, 15:20
von Kellerwaldlöwe
05.09.10, 15:19
von derrick
05.09.10, 15:02
von Durarara
05.09.10, 15:00
von KSV-Jens
05.09.10, 14:53
von Dollar

