
Kassel. Bei Andreas Mayer ist es ein bisschen wie bei dem Niederländer Mark van Bommel: „Es gibt ein Privatleben, und es gibt die 90 Minuten auf dem Platz", sagt der 29-jährige Neuzugang des Regionalligisten KSV Hessen Kassel. Will heißen: Auf dem Platz ist er ein anderer Mensch. Der Mann, der vom SSV Ulm kam, kämpft, rackert - und gilt als einer, der sich schnell Respekt verschafft beim Gegner. An solchen Typen mangelte es in der vergangenen Saison dem KSV.
Der erfahrene Mittelfeldspieler dürfte daher bei Trainer Mirko Dickhaut gesetzt sein. In den ersten Spielen für seinen neuen Verein überzeugte Mayer, der neben dem Aufstieg mit dem KSV ein ganz persönliches Ziel verfolgt: „Ich will, dass der Name Andreas Mayer in Kassel weiterhin einen guten Klang hat." Hintergrund: Andreas Mayer I war in seiner Zeit bei den Löwen von 2001 bis 2003 Publikumsliebling. Bobo - so der Spitzname von Andreas Mayer II - ist auch hier auf einem guten Weg. (hag)
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