Flutlichtspiele sind schööööööön, besonders wenn´s auch funktioniert.
Die ganze Woche Bombenwetter und kaum steigt man in Lautern aus dem Auto fängt´s an zu schütten.
Die Platzverhältnisse dementsprechend, so dass kein Spiel auf technisch hohem Niveau zu erwarten war.
Der KSV fing ganz munter an, machte von Beginn an Druck und schnürte die Lauterer in ihrer Hälfte ein. Die wiederum standen ziemlich tief gestaffelt, so dass die Räume für Kurzpassspiel zu eng wurden.
Trotzdem deutliche Überlegenheit und einige gute Chancen für die Löwen.
Die ließen sich jedoch mit zunehmender Spieldauer von den Lauterer Amateuren (deren Auftritt muss wirklich als amteurhaft beschrieben werden) einlullen. Mit gekonntem Rumwälzen auf dem Rasen nahmen diese dem Spiel das Tempo raus und schläferten auch die KSV-Kicker erfolgreich ein.
Was folgte war ein Hin- und Hergekicke im Mittelfeld mit einigen kläglichen Angriffsversuchen beiderseits. Wobei ich eigentlich, bis auf die letzten Minuten, als Lautern aufmachte und den Ausgleich erzielen wollte, nie das Gefühl hatte, dass die noch in diesem Jahrhundert ein Tor erzielen würden. Unsere Abwehr stand größtenteils sehr gut und außerdem mit einem fehlerfreien Olli im Tor.
Was fehlte, war die Kaltschnäuzigkeit der Löwen, die gegen Ende des Spiels einige hochkarätige Überzahlsituationen vor dem Lauterer Tor nicht nutzen konnten, um den Sack endgültig zuzumachen. Hieran muss noch gearbeitet werden. Solchen Chancen darf man sich nicht entgehen lassen.
Besonderes Kompliment an die Supporter beim Flutlichtausfall (und während des gesamten Spiels), die für bombige Stimmung und Kurzweil auf den Rängen trotz des absolut miesen Wetters gesorgt haben.
Besonderen Dank an den Trainer und die Mannschaft, die stimmungsgerecht am "Zäunchen" den Fans mit Handschlag begegnet sind, und sich diesmal in Person von Frontman Gölbasi mit der bekannten HUMBA-Tätärä-Einlage eindrucksvoll verabschiedet haben.
Ein last not least toller Abend.

@ Pitcher
Ich glaube nicht, dass 40 Punkte zum Klassenerhalt reichen werden.