Bananental will Chala

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Axel Feder
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Beitrag von Axel Feder » 11. Mai 2004, 20:48

Ich denke, das 4:2 des OFC gegen Darmstadt spricht eine deutliche Sprache. Die Regionalliga würde ein Kraftakt werden. Ich bezweifele aber, dass die Region mithilft, dies zu schaffen, wenn sie schon bei einem Spitzenplatz in der Oberliga schon nicht kommen.

Finanziell - und da hat der Red Lion Recht - muss bald ein großer Ruck durch den Verein gehen. Es muss schnellstmöglich sein, auch einen 1,5 Millionen Etat decken zu können. Nur so sind wir auf Dauer in der Regionalliga erfolgreich. Schließlich sollte man auch das Fernziel 2. Bundesliga nicht aus den Augen verlieren. Wenn die Weichen rechtzeitig gestellt werden, kann das Fernziel in 5 bis 7 Jahren erreicht werden.

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Unsere Zeit wird kommen!

Lämmi
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Beitrag von Lämmi » 11. Mai 2004, 20:55

Ja eine Gmbh wäre eine gute Sache glaube ich
Da kommt erstmal Geld in die Kasse
Das es so abgehen wird wie bei Fulda oder Giessen glaube ich nicht
Aber es muss was passieren wenn es aufwärts gehen soll in den nächsten Jahren
Es würde mich schon erstaunen wenn es auch so geht
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inferno_vfb
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Beitrag von inferno_vfb » 12. Mai 2004, 00:49

@ Red Lion und Lämmi:
Ich finde es gut, dass ihr nach all den aufgeregten Debatten den Gedanken an eine GmbH nicht vergessen habt. Ihr habt ja auch gelesen, was ich am 7.5. und gestern dazu geschrieben habe. Unser Präses Rose selbst hatte diesen Gedanken ja schon v o r und n a c h seiner Wahl geäußert. Vorher in der HNA, ich habe den Artikel 2002 in mein KSV - Archiv aufgenommen, nach seiner Wahl kann man seine Meinung im Archiv des Forums nachlesen. Nur im Moment jetzt scheint es so, dass er
vorallem aus dem Aufsichtsrat allein gelassen wird. Dort sitzen wohl unter anderem doch Leute, die zuerst an ihrem Sessel kleben und weit danach den KSV und sein Wohl sehen. Dieser Rat ist eben recht bunt besetzt,
der Bogen geht von unserem Ur - Gestein Holger Brück bis hin zu Leuten,
die nach einem von uns 0:2 verlorenen Spiel in Baunatal auf der Tribüne tönen, man müsse halt mit einem " nur " 2:0 Sieg auch mal leben können.............Ja, so viel Verwirrung gibt es. Jedenfalls ist J.Rose, ich schrieb es schon mal, mit seinem Gedanken damals gescheitert und jetzt fehlt ihm wohl Unterstützung ( und Mut ?, letzteres dann verständlich ?! ).
Eine GmbH an sich sichert noch kein Geld. Es muss schon ein Konzept dahinter stehen. Eine GmbH bedeutet aber auch klare Rechtssicherheit.
In klaren vertraglichen Vereinbarungen, notariell, also unabhängig begutachtet und beglaubigt, haben die beteiligten Seiten Rechtssicherheit. Es wundert mich schon, dass gerade diejenigen Selbständigen in unseren Führungsgremien dagegen sind, die ihre Firmen in Gesellschaftsformen wie GmbH´s gestaltet haben ! Jetzt zum Schluss mal weg von diesem Thema: Unsere Mannschaft, von der ja viel abhängt, zeigt Charakter und Leistung. Glaube keiner, dass es nicht auch Spieler gibt, die die Diskussionen verfolgen, die Jungs sind nicht dumm , haben aber Charakter, genau den Charakter, den man so manchem anderen nur wünschen kann!!!!!!!!!!!!!

Loewe 400
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Beitrag von Loewe 400 » 12. Mai 2004, 01:23

Warum nur ist heutzutage dieser furchtbare Begriff "GmbH", der vor Kommerz nur so strotzt und den Sport zwangsläufig in den Hintergrund rückt, so allgegenwärtig und mehr und mehr die Fußballszenerie beherrschend? Früher war es doch auch ohne GmbH, also einfach nur als ganz normaler Fußballverein möglich, im Profifußball zu spielen.
Wie schon richtigerweise gesagt wurde, muss dahinter auch ein Konzept stehen, sonst bringt das Ganze nichts. Warum sollte also nicht auch ein gutes Konzept gelingen können, ohne dass man dabei gleich seinen Sport verkauft?
Bin weiterhin strikt gegen so etwas und bleibe dafür lieber für immer in der Oberliga!

"Radler (schon unter Freude aussortiert)" - Und was ist mit Freude? - Längst aussortiert, weil als Trainer versagt! Dafür Radler wieder Stammspieler, und das ist auch gut so!
So ein Quatsch, einen der besten Spieler abzuqualifizieren, nur weil er unter einem Trainer, der keiner war, nicht zum Einsatz kam. Wenn ein echter Coach wie Thomale ihn wieder einsetzt, dann wird das schon seine Richtigkeit haben!

Lämmi
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Beitrag von Lämmi » 12. Mai 2004, 06:10

@Loewe 400
In der heutigen Zeit sieht das eben etwas anders aus
Sponsoren sind schwehr zu bekommen...
Ach was schreibe ich
Ich muss an die Maloche bis dann
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Zuppler
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Beitrag von Zuppler » 12. Mai 2004, 06:32

Loewe 400 hat geschrieben:Warum nur ist heutzutage dieser furchtbare Begriff "GmbH", der vor Kommerz nur so strotzt und den Sport zwangsläufig in den Hintergrund rückt, so allgegenwärtig und mehr und mehr die Fußballszenerie beherrschend? Früher war es doch auch ohne GmbH, also einfach nur als ganz normaler Fußballverein möglich, im Profifußball zu spielen.
Wie schon richtigerweise gesagt wurde, muss dahinter auch ein Konzept stehen, sonst bringt das Ganze nichts. Warum sollte also nicht auch ein gutes Konzept gelingen können, ohne dass man dabei gleich seinen Sport verkauft?
Bin weiterhin strikt gegen so etwas und bleibe dafür lieber für immer in der Oberliga!
Nun da gehen die Meinungen sehr weit auseinander.Langfristig wird man an einer GmbH nicht vorbeikommen, wenn man das Ziel hat irgendwann mal wieder Profifußball in Kassel zu sehen.Und ich glaube der Großteil der KSV Fans will das. Im Umfeld und im Verantwortungsbereich des KSV gibt es jede Menge Leute die sich mit Gesellschaftsformen auskennen. Man sollte schon darauf vertrauen können das hier kein Schnellschuß ohne vernünftige Basis vollzogen wird. Bis jetzt kann man wohl mit den getätigten Entscheidungen auch sehr zufrieden sein.Letztendlich muß man mit der Zeit gehen, sonst fährt der Zug ohne einen ab. Wenn man immer nur an altem und bewährten festhalten würde hätte man heute im Auestadion noch eine Aschebahn und viereckicke Holzpfosten. ( Ist zwar ein blöder Vergleich, weil Sie durch Auflagen erneuert werden mußte(n),
aber ich glaube jeder weiß was ich meine. :oops: Und ich persönlich möchte nicht das der KSV für immer Oberliga spielt.... :(

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Beitrag von inferno_vfb » 12. Mai 2004, 08:41

@Loewe 400 und die Vorredner:
Warum eigentlich eine GmbH ? Die Zeit der guten alten Sponsoren ist wohl weitestgehend vorbei. Einen Jean Löring ( Fortuna Köln ) , der seine
Privatschatulle öffnet und sechsstellige Summen aus Herzblut einzahlt, findet man wohl nicht mal mehr in Hoffenheim.
Loewe 400, auch wenn es Dir Bauschmerzen bereitet, Turnvater Jahns Zeiten sind vorbei, selbst in der Oberliga sind Vereine wie wir Wirtschaftsbetriebe. Investoren, und um nichts anderes geht es, wollen Rechtssicherheit, Investment ist für Geldgeber Risiko. Selbst der Wunsch nach einer möglichen Rendite ist mehr als legitim und gehbar. Mich würde mal interessieren, wie die Meinung auf den Rängen wäre, wenn der KSV nächste Saison entweder in der RL geschlachtet wird oder in der OL auf dem 8. Platz dümpelt, Begründung: kein Geld, reduzierter Etat etc. Wo soll denn Geld herkommen ? Nur über VIP - Karten allein bestimmt nicht, zumal der VIP - Raum schon jetzt überquillt und keine 100 bis 250 neuen VIP, s vertragen würde. Aus der Region Kassel allein ist ein vernünftiger Etat nicht zu decken und bei Deinem Bauchweh, Löwe 400, wir sollten stolz sein, dass die Marke KSV Hessen Kassel auch über Nordhessens Landesgrenzen hinaus für Investoren interessant ist. Eines ist natürlich klar: Führung, d.h. nach Gesellschaftrecht auch Stimmrecht, muss in der Mehrheit beim KSV liegen, siehe Fulda und HNA von heute. Zum Glück heisst unser Vorreiter aber nicht Shtyn und hängt selbst mit Herz am Verein...

Geordie_Wolfgang
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Beitrag von Geordie_Wolfgang » 12. Mai 2004, 09:33

Loewe 400 hat geschrieben:Warum nur ist heutzutage dieser furchtbare Begriff "GmbH", der vor Kommerz nur so strotzt und den Sport zwangsläufig in den Hintergrund rückt, so allgegenwärtig und mehr und mehr die Fußballszenerie beherrschend? Früher war es doch auch ohne GmbH, also einfach nur als ganz normaler Fußballverein möglich, im Profifußball zu spielen.
Wie schon richtigerweise gesagt wurde, muss dahinter auch ein Konzept stehen, sonst bringt das Ganze nichts. Warum sollte also nicht auch ein gutes Konzept gelingen können, ohne dass man dabei gleich seinen Sport verkauft?
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Also eine GmbH ist zunächst einmal nichts teufliches, sondern allein eine andere Rechtsform. Und da mit dem exorbitanten Ansteigen der Etats im Fußball - auch im Amateurbereich - ein höheres Haftungsrisiko verbunden ist, macht eine "Gesellschaft mit beschränkter Haftung" durchaus Sinn.

Das andere ist die Frage, wie eine solche Gesellschaft mit Leben gefüllt wird. Das ist aber weniger eine Frage der Rechtsform, als der verantwortlichen Leute. Dort wo sich profilierungssüchtige Manager austoben, kann es nur in die Hose gehen. Dort wo der Gesellschafts-Verein als Fußballclub weitergeführt wird, ändert sich außer der Rechtsform gar nichts.
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