So wie es mir scheint, stellt sich das Problem also folgendermaßen dar: Die Stadt will, daß Kimm alles bezahlt und Kimm will am liebsten nichts bezahlen. Natürlich geht das beides absolut nicht und man hätte sich eher, als auf den eigenen Standpunkten zu verharren, etwas kompromißbereiter zeigen sollen und wäre dann vielleicht schon etwas weiter.
Meiner Meinung nach macht man es sich zu einfach, nur eine Seite für das Scheitern verantwortlich zu machen.
Bleibt die Frage, warum ein Umbau des Auestadions keine Kosten in diesem gigantischen Umfang verursachen würde. Steuert man jetzt im Zuge eines Auestadionumbaus etwas zur Verbesserung bzw. Erneuerung der Infrastruktur bei, kann ich irgendwie nachvollziehen, daß man sich auf Seiten derer, die sich eine Multifunktionshalle wünschen, einige Fragen stellt.
So sehe ich das auch. Wenn jetzt beide Projekte anstehen würden, fiele es der Stadt leichter, einen größeren Teil der Infrastrukturkosten zu übernehmen. Was für Grabenkämpfe bei einem solchen Streit ausbrechen können, hat man ja noch aus München in Erinnerung, wo Stadt und FCB/1860 beinahe ewig um die Kosten stritten. Letztlich hat die Stadt dort dann ja doch nachgegeben.Axel Feder schrieb am 2003-01-18 14:51 :
Es geht nicht um die Halle selbst, sondern um die Infrastruktur drumherum, die nicht Kimm gehört, sondern städtisch ist! Die Stadt wollte da angeblich nichts investieren. Ich bin aber der Meinung, im Zuge des Auestadionumbaus müssen diese infrastrukturellen Verbesserungen trotzdem getätigt werden, womit einem Umbau der Eishalle dann nichts mehr im Wege stehen würde.
Aber die ganze Diskussion ist ohnehin hinfällig, wenn, wie es jetzt angeklungen ist, gar kein Geld für irgendwelche Projekte dieser Art aufzutreiben wäre.
Ja und das nennen wir dann "Sascha-Metze-Kampfbahn". :grin:Axel Feder schrieb am 2003-01-18 14:57 :
Nunja, letztlich läuft alles wieder darauf hinaus, das nichts passiert. Bauen wir halt unser eigenes, kleines Stadion ...
P.S.: Und laßt uns endlich aufhören, hier über das Ende der Kassel Huskies zu spekulieren. Das ist nicht besonders fair, auch wenn es hier zum Thema Multifunktionshalle aufgrund der Zukunftsperspektive paßt. Ich würde mir wünschen, daß die Kassel Huskies auch weiterhin trotz der klaren Standortnachteile mit den besten DEL-Teams mithalten können und irgendwann auch ihre ersehnte modernere Halle bekommen.
