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Auestadion oder Eishalle, entweder oder?

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Jorsch
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Beitrag von Jorsch » 18. Jan 2003, 17:29

Also wenn ich mir den Forderungskatalog der Stadt so durchlese, komme ich eher zu dem Schluß, daß die Stadt nicht ernsthaft an einem Eishallenausbau interessiert war, schließlich liest sich die Liste wie Wunschzettel, den man mal so raushaut und nach dem man sich die Umgebung der Halle renovieren lassen will. Hätte ein seriöses Interesse seitens der Stadt vorgelegen, hätte man sich kompromißbereiter zeigen sollen, denn daß ein Investor da mal eben um die 30 Millionen Euro in die Infrastruktur steckt, kann nicht ernsthaft erwarten werden, zumal die Stadt schließlich von einer solchen Halle profitieren würde, fragt sich nur, ob die entstehenden Kosten ausgleichen werden könnten.
So wie es mir scheint, stellt sich das Problem also folgendermaßen dar: Die Stadt will, daß Kimm alles bezahlt und Kimm will am liebsten nichts bezahlen. Natürlich geht das beides absolut nicht und man hätte sich eher, als auf den eigenen Standpunkten zu verharren, etwas kompromißbereiter zeigen sollen und wäre dann vielleicht schon etwas weiter.
Meiner Meinung nach macht man es sich zu einfach, nur eine Seite für das Scheitern verantwortlich zu machen.
Bleibt die Frage, warum ein Umbau des Auestadions keine Kosten in diesem gigantischen Umfang verursachen würde. Steuert man jetzt im Zuge eines Auestadionumbaus etwas zur Verbesserung bzw. Erneuerung der Infrastruktur bei, kann ich irgendwie nachvollziehen, daß man sich auf Seiten derer, die sich eine Multifunktionshalle wünschen, einige Fragen stellt.
Axel Feder schrieb am 2003-01-18 14:51 :
Es geht nicht um die Halle selbst, sondern um die Infrastruktur drumherum, die nicht Kimm gehört, sondern städtisch ist! Die Stadt wollte da angeblich nichts investieren. Ich bin aber der Meinung, im Zuge des Auestadionumbaus müssen diese infrastrukturellen Verbesserungen trotzdem getätigt werden, womit einem Umbau der Eishalle dann nichts mehr im Wege stehen würde.
So sehe ich das auch. Wenn jetzt beide Projekte anstehen würden, fiele es der Stadt leichter, einen größeren Teil der Infrastrukturkosten zu übernehmen. Was für Grabenkämpfe bei einem solchen Streit ausbrechen können, hat man ja noch aus München in Erinnerung, wo Stadt und FCB/1860 beinahe ewig um die Kosten stritten. Letztlich hat die Stadt dort dann ja doch nachgegeben.
Aber die ganze Diskussion ist ohnehin hinfällig, wenn, wie es jetzt angeklungen ist, gar kein Geld für irgendwelche Projekte dieser Art aufzutreiben wäre.
Axel Feder schrieb am 2003-01-18 14:57 :
Nunja, letztlich läuft alles wieder darauf hinaus, das nichts passiert. Bauen wir halt unser eigenes, kleines Stadion ...
Ja und das nennen wir dann "Sascha-Metze-Kampfbahn". :grin:

P.S.: Und laßt uns endlich aufhören, hier über das Ende der Kassel Huskies zu spekulieren. Das ist nicht besonders fair, auch wenn es hier zum Thema Multifunktionshalle aufgrund der Zukunftsperspektive paßt. Ich würde mir wünschen, daß die Kassel Huskies auch weiterhin trotz der klaren Standortnachteile mit den besten DEL-Teams mithalten können und irgendwann auch ihre ersehnte modernere Halle bekommen.

Geordie_Wolfgang
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Beitrag von Geordie_Wolfgang » 18. Jan 2003, 18:37

Tja, das mit den Parkhaus bzw. -plätzen ist halt so eine Sache. Es handelt sich dabei nicht um bloße Schikane bzw. Desinteresse der Stadt, denn am geltenden Baurecht kommt man nicht so einfach vorbei.
Bei Neu- oder Ausbauten (oder Nutzungsänderungen, die insofern gleich behandelt werden) wird halt in der Regel der Bauträger dazu verpflichtet gewährzuleisten, daß die Besucher ausreichend Stellplätze vorfinden, um zu parken. Eine "Lex Kimm" kann es aus Gründen der Gleichbehandlung insofern nicht geben.
Natürlich gibt es für Hernn Kimm Möglichkeiten, sich von der Stellplatzverpflichtung loszukaufen, aber umsonst macht die öffentliche Hand so etwas halt nicht. Verständlich, ansonsten würden in Zukunft andere mit Recht verlangen, gleich behandelt zu werden.
Ähnliches gilt für die anderen Forderungen der Stadt, die zunächst einmal der (private) Bauträger verpflichtet ist zu erfüllen. Auch da gibt es Möglichkeiten zu Verhandlungen, angesichts klammer Kassen kann man aber verstehen, daß die Kompromißbereitschaft der Stadt äußerst gering ist (sofern es sich nicht um eigene Projekte handelt).

Ich denke kein Mensch in Kassel hat etwas dagegen, eine attraktive Multifunktionshalle auf Grundlage der geltenden gesetzlichen Lage zu errichten.

Samojede
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Beitrag von Samojede » 18. Jan 2003, 19:44

Hallo KSV-Fans,
wir sollten das Thema nicht gegeneinander ausspielen, Eishalle oder Auestadion, sondern es in der Gesamtheit diskutieren.
Es muss den politisch Handelnden bewußt gemacht werden, dass lose Versprechungen zu Wahlkampfzeiten und das politische taktieren im Sport mit der roten Karte geahndet wird. Der Ausbau des Auestadions und der Eishalle als Gesamtprojekt bringt allen etwas und bessert die Infrastruktur auf.
Wenn wir gegeneinander argumentieren, dann erreichen wir letztendlich gar nichts. Am Ende der Diskussionen in u. a. in den Foren sollten beide Fanlager gemeinsame Aktionen überlegen.
Ihr könnt ja auch mal in "unserem" Forum lesen und posten.

http://www.huskies-online.de

Vielen Dank!

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Samojede am 2003-01-18 18:52 ]</font>

ECKfan
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Beitrag von ECKfan » 18. Jan 2003, 21:12

[quote]
yoyo schrieb am 2003-01-18 16:11 :
@ Axel

Achso, dachte es ging um die Halle, sorry.

Aber ich muß dir vollkommen recht geben, der Kimm will sich nur fein rausreden, da er (aus gutem Grund) keine neue Halle will. Gerüchten zufolge soll ja Anschuetz oder Harkimor (keine Ahnung wie die Geschrieben werden bzw. wer angefragt hat) angefragt haben, die Huskies GmbH zu kaufen, da in ca. 2 Jahren in Stuttgart die neue Halle stehen soll. Denn das einzige Stuttgarter Team spielt in der dritten Liga und will sich auch nicht kaufen lassen. Bittigheim-Bissingen haben zwar gute Chancen in die DEL auf zu steigen, wollen jedoch auch nicht umziehen. Dann blieben noch die angeschlagenen Schwenninger zu kaufen, die allerdings sehr viel Schulden haben und daher auch nicht besonders lukrativ sind. Und natürlich währen die "Hannover Scorpions" noch eine Möglichkeit, da die Verhandlungen für einen Folgevertrag in der Arena sehr schlecht laufen und sie in ihrer Eishalle keine DEL Lizens kriegen. Nur die kann er auch nicht kaufen, dagegen hätte sowohl Vorstand als auch Fans etwas, die würden dann eher mit in die zweite Liga gehen. Sonst fällt mir eigentlich kein Team an, außer den Huskies, die Verkaufsbereit währen. Naja, mal sehn was die Zukunft bringt. :smile:


Nur dumm das der Haupsposnsor der Huskies seinen Vertag bis 2006 verlängert hat! Außerdem ist das Thema mit Anschütz und Harkimo schon lange durch!

schmiddi
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Beitrag von schmiddi » 18. Jan 2003, 21:32

na was der samojede sagt ist endlich mal ein gescheiter vorschlag hier im forum. miteinander statt gegeneinander, jawoll!!

RWG schmiddi

ICH BIN DER GRÖSSTE FUSSBALLFAN DER WELT!!

HOSS
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Beitrag von HOSS » 18. Jan 2003, 21:32

Was wollen eigentlich diese Armleuchter wie Anonym oder ECKfan in diesem Forum ???

seltsam das die überhaupt lesen und (naja halbwegs) schreiben können !

Axel Feder
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Beitrag von Axel Feder » 18. Jan 2003, 21:41

Ist wohl derselbe, auf den Schluss komme ich, wenn ich im Huskies Forum lese. Dort ist auch ein ECKFan unterwegs und fällt mir negativ auf! Hetzt auch gern gegen den KSV!

Samojede's Vorschlag find ich nicht verkehrt, aber ob besonders gemeinsame Aktionen umgesetzt werden können??? Fraglich! Aufklärungsarbeit, wieso und warum das Ganze, ist wohl erstmal vorrangig! Samojede hat übrigens hat sehr vernünftige Beiträge bei denen im Forum gepostet! Registrieren kann ich mich da aber seltsamerweise nicht...

RWG Axel
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yoyo
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Beitrag von yoyo » 18. Jan 2003, 22:23

Stimme dem zu, wenn man VERNÜNFTIG miteinander redet könnte sich da was machen lassen. Muß ja nicht soweit gehn, dass man sich gegenseitig die Spiele besucht, nein, man soll sich einfach in ruhe lassen. Also nach dem Motto "Tu ich dir nix, tust du mir nix". Man bedenke nämlich, das eventuell sowohl wir als auch unsere Nachbarn vera.rscht wurden. Wobei das dennoch nichts an der Tatsache ändert, dass ich denke dass die Huskies über kurz oder lang Nummer 2 werden, da einfach Fußball (vor allem ab der RL) einen wesentlich höheren Stellenwert haben wird als EH, auch mit einer "neuen" Halle der Huskies. Aber wie dem auch sei, sollte sich herraustellen, dass wir auch nicht besser dran sind, könnte man echt über eine gemeinsame Aktion nachdenken.

Achso bevor ichs vergesse

@ ECK Fan

Das Thema DEL Lizens für Stuttgart ist noch lange nicht durch, Schwenningen ist dem Investor zu teuer :wink:
Und der Vertrag kann ja bis 2006 laufen, aber wenns die GmbH nicht mehr gibt, nützt der beste Vertrag nicht. Eventuell könnte der Hauptsponsor zur "neuen" GmbH übernommen werden, mehr aber auch nicht.

_________________
cu yoyo

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