Aus für die Huskies?
Aus für die Huskies?
Kopiere das mal hier ein,
Nur eine Woche nach der wundersamen Rettung folgt bei den Kassel Huskies das böse Erwachen: Der Fortbestand des Eishockes in der DEL ist ganz stark gefährdet. Grund: Ein massiver Konflikt zwischen Gesellschafter Simon Kimm und Joe Gibbs. Der Manager kündigte heute die Zusammenarbeit auf.
Hintergrund: Gibbs sollte die Huskies in der kommenden Saison als Geschäftsführer übernehmen - inklusive der Eissporthalle mit sämtlichen Einrichtungen. Mündlich hatten sich beide Parteien darauf bereits im Februar geeinigt. Ein schriftlicher Vertrag wurde erst am 8. Juni vorgelegt -und war für Gibbs nicht akzeptabel. "Weil", so der Kanadier, "genaue Zahlen fehlen, obwohl ich das finanzielle Risiko ganz alleine tragen soll."
Weil Familie Kimm derzeit im Urlaub weilt, gehen auch die Planungen für die kommende Saison nicht voran.
Der derzeit vertragslose Gibbs ist nicht berechtigt, Kontrakte mit neuen Spielern zu unterschreiben. Folge: Immer mehr Kandidaten, wie zuletzt Verteidiger Lars Brüggemann, sagten in Kassel ab. Auch Trainer Bill Stewart soll wieder vor dem Absprung stehen. Die Huskies stehen also mit leeren Händen da - knapp drei Wochen vor dem eigentlich für Ende Juli geplanten Trainingsauftakt.
War es das jetzt?
RWG
Christian
Nur eine Woche nach der wundersamen Rettung folgt bei den Kassel Huskies das böse Erwachen: Der Fortbestand des Eishockes in der DEL ist ganz stark gefährdet. Grund: Ein massiver Konflikt zwischen Gesellschafter Simon Kimm und Joe Gibbs. Der Manager kündigte heute die Zusammenarbeit auf.
Hintergrund: Gibbs sollte die Huskies in der kommenden Saison als Geschäftsführer übernehmen - inklusive der Eissporthalle mit sämtlichen Einrichtungen. Mündlich hatten sich beide Parteien darauf bereits im Februar geeinigt. Ein schriftlicher Vertrag wurde erst am 8. Juni vorgelegt -und war für Gibbs nicht akzeptabel. "Weil", so der Kanadier, "genaue Zahlen fehlen, obwohl ich das finanzielle Risiko ganz alleine tragen soll."
Weil Familie Kimm derzeit im Urlaub weilt, gehen auch die Planungen für die kommende Saison nicht voran.
Der derzeit vertragslose Gibbs ist nicht berechtigt, Kontrakte mit neuen Spielern zu unterschreiben. Folge: Immer mehr Kandidaten, wie zuletzt Verteidiger Lars Brüggemann, sagten in Kassel ab. Auch Trainer Bill Stewart soll wieder vor dem Absprung stehen. Die Huskies stehen also mit leeren Händen da - knapp drei Wochen vor dem eigentlich für Ende Juli geplanten Trainingsauftakt.
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Christian
Huskies
Woher hast n du das ? Wolfsburger Tageblatt ? oder echt ne seriöse Quelle ?
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So wichtig hochklassiger Sport in der Region auch sein mag. Mich freut es irgendwie trotzdem
Habe es eben bei FFH gehört 


Zuletzt geändert von Christian.Lengemann am 6. Jul 2005, 15:32, insgesamt 2-mal geändert.
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Tatsache, das ist natürlich krass, mir persönlich is es relativ egal, wobei es die Huskies und deren Fans eigentlich nicht verdient hätten. Daher hoffe ich, dass es nicht vorbei ist bei den Huskies..
Diese Peinlichkeiten sind nicht mehr zu überbieten, es ist nur noch zum heulen
Ich hoffe für euch, der KSV macht sich niemals von einem Mäzen abhängig.
Stimmen einiger ECK Fans

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Und weiter geht es,
Abstreiter: In einem schlechten Film
Tobias Abstreiter ist geschockt: "Ich fühle mich wie in einem schlechten Film", sagt der Huskies-Kapitän, "es ist schwer, dass alles noch zu verkraften." Zwei Jahre läuft er noch, sein Vertrag in Kassel. Angebote andere Klubs hat er abgelehnt. "Weil ich an Kassel hänge." Und weil nach der positiven Entscheidung der DEL kein Grund mehr bestanden habe, Alternativen zu suchen. "Es war eine unglaubliche Berg- und Tagfahrt in den letzten Monaten", erklärt Abstreiter sichtlich geschafft.
Kein Wunder: Der Kapitän hängt nun zwischen allen Stühlen. Mit Herzen und Vertrag an die Huskies gebunden, aber eine völlig ungesicherte Zukunft vor Augen. "Ich weiß derzeit überhaupt nicht, was auf uns alle zukommt. Aber ich gehe davon aus, dass ich mir nun einen neuen Verein suchen muss", so Abstreiter, der in den letzten Wochen auch hinter den Kulissen mitgearbeitet hat. Etwa bei den Gesprächen mit dem Ausrüstter für die kommende Saison.
Das alles, nachdem er im November letzten Jahres sogar eine Abmahnung von Kimm erhalten hat. "Wegen der sportlich miserablen Situation. Und weil ich als Kapitän angeblich darauf hätte hinweisen sollen, das wir einen neuen Trainer benötigen", schildert Abstreiter die Maßnahme, die ihn schwer getroffen hat.
Zumindest haben er und das gesamte Team mittlerweile die zwei Monatsgehälter erhalten, die am Ende der letzten Saison nicht gezahlt wurden. Simon Kimm hatte aus Enttäuschung wegen des Abstiegskampfes die Gehälter eingefroren. (FRZ)
Huskies handlungsunfähig
In der Stegerwaldstraße im Kasseler Stadtteil Waldau liegen sie direkt nebeneinander: Hier die Niederlassung der Firma Kimm, dort, direkt im Hof, die Geschäftsstelle der Kassel Huskies. Getrennt nur durch wenige Meter. Und derzeit doch meilenweiter voneiander entfernt. Grund: Das Tischtuch zwischen dem Gesellschafter der Kassels Huskies, Simon Kimm, und seinem einstmals leitenden Angestellten, Manager Joe Gibbs, ist zerschnitten. Mit Konsequenzen, die sehr weit reichen können. Denn es geht nicht allein um einen persönlichen Konflikt. Es geht um den Fortbestand des Eishockeys in Kassel.
Die Huskies, so der heute öffentlich gewordene Sachstand, sind derzeit schlicht handlungsunfähig. Keine Spieler, keinen Trainer, keinen Manager. Und auch keine Zukunft?
Worum geht es? Warum folgt nur eine Woche auf die wundersame Rettung das böse Erwachen? Warum musste es soweit kommen, dass Joe Gibbs heute sagt: "Ich habe meine Entscheidung getroffen. Ich werde aufhören."
Unter Tränen kommen diese Sätze. "Weil es eine so emotionale Sache für mich ist. Weil es um Spieler wie Tobi Abstreiter geht. Um die unglaublichen Fans. Um die Sponsoren, die immer zu uns gehalten haben." Gibbs ist sichtlich erschüttert. Erst der praktisch im Alleingang geführte Kampf um die DEL-Lizenz, der so erfolgreich endete. Jetzt die Wende, die die Arbeit der letzten Wochen plötzlich zur Farce werden lässt.
Simon Kimm ist zur gleichen Zeit auf Sylt. Der Hauptgesellschafter und Halleneigner ist im verdienten Urlaub. Nicht zu erreichen. Allerdings überschlagen sich in Kassel derweil die Ereignisse. Er wolle sich zurückziehen, hatte Kimm eine Woche zuvor im Gespräch mit unserer Zeitung gesagt. Als Geschäftsführer würde von nun an Joe Gibbs fungieren.
Genau hier aber liegt der Knackpunkt. Mündlich hatten sich beide Parteien bereits im Februar auf die neue Regelung geeinigt. Ein schriftlicher Vertrag, das bestätigt auch Junior-Chef Stefan Kimm, der im Auftrag seines Vaters spricht, wurde Gibbs aber erst am 8. Juni vorgelegt. Und vom Kanadier nicht akzeptiert.
"Ich habe zwei Rechtsanwälte mit der Überprüfung beauftragt. Sie haben mir abgeraten", sagt Gibbs. Seitdem haben beide Seiten nicht zueinander gefunden. "Er sagt ja nicht, was ihm an dem Vertrag eigentlich nicht gefällt", kritisiert Stefan Kimm.
Tut er aber doch. Zumindest in der Öffentlichkeit. Knackpunkt des Vertrags sind nicht die Huskies, die Gibbs für den symbolischen Preis von einem Euro übernehmen soll. Knackpunkt ist die Eissporthalle mit allen Einrichtungen, die ebenfalls in den Zuständigkeitsbereich des neuen Geschäftsführers fiele. "Dazu habe ich keinen kompletten Überblick bei Einnahmen und Ausgaben erhalten", sagt Gibbs, "ich soll das finanzielle Risiko tragen, ohne über die Finanzen Bescheid zu wissen." Dieses Risiko nämlich soll allein bei Gibbs liegen. Stefan Kimm hält dem entgegen: " Er weiß seit Februar Bescheid, wie sich die wirtschaftliche Situation darstellt. Und die Eishalle steht für Einnahmen." Welche, das verrät er nicht.
Traurig was da bei unserem Nachbarn abgeht.
RWG
Christian
Abstreiter: In einem schlechten Film
Tobias Abstreiter ist geschockt: "Ich fühle mich wie in einem schlechten Film", sagt der Huskies-Kapitän, "es ist schwer, dass alles noch zu verkraften." Zwei Jahre läuft er noch, sein Vertrag in Kassel. Angebote andere Klubs hat er abgelehnt. "Weil ich an Kassel hänge." Und weil nach der positiven Entscheidung der DEL kein Grund mehr bestanden habe, Alternativen zu suchen. "Es war eine unglaubliche Berg- und Tagfahrt in den letzten Monaten", erklärt Abstreiter sichtlich geschafft.
Kein Wunder: Der Kapitän hängt nun zwischen allen Stühlen. Mit Herzen und Vertrag an die Huskies gebunden, aber eine völlig ungesicherte Zukunft vor Augen. "Ich weiß derzeit überhaupt nicht, was auf uns alle zukommt. Aber ich gehe davon aus, dass ich mir nun einen neuen Verein suchen muss", so Abstreiter, der in den letzten Wochen auch hinter den Kulissen mitgearbeitet hat. Etwa bei den Gesprächen mit dem Ausrüstter für die kommende Saison.
Das alles, nachdem er im November letzten Jahres sogar eine Abmahnung von Kimm erhalten hat. "Wegen der sportlich miserablen Situation. Und weil ich als Kapitän angeblich darauf hätte hinweisen sollen, das wir einen neuen Trainer benötigen", schildert Abstreiter die Maßnahme, die ihn schwer getroffen hat.
Zumindest haben er und das gesamte Team mittlerweile die zwei Monatsgehälter erhalten, die am Ende der letzten Saison nicht gezahlt wurden. Simon Kimm hatte aus Enttäuschung wegen des Abstiegskampfes die Gehälter eingefroren. (FRZ)
Huskies handlungsunfähig
In der Stegerwaldstraße im Kasseler Stadtteil Waldau liegen sie direkt nebeneinander: Hier die Niederlassung der Firma Kimm, dort, direkt im Hof, die Geschäftsstelle der Kassel Huskies. Getrennt nur durch wenige Meter. Und derzeit doch meilenweiter voneiander entfernt. Grund: Das Tischtuch zwischen dem Gesellschafter der Kassels Huskies, Simon Kimm, und seinem einstmals leitenden Angestellten, Manager Joe Gibbs, ist zerschnitten. Mit Konsequenzen, die sehr weit reichen können. Denn es geht nicht allein um einen persönlichen Konflikt. Es geht um den Fortbestand des Eishockeys in Kassel.
Die Huskies, so der heute öffentlich gewordene Sachstand, sind derzeit schlicht handlungsunfähig. Keine Spieler, keinen Trainer, keinen Manager. Und auch keine Zukunft?
Worum geht es? Warum folgt nur eine Woche auf die wundersame Rettung das böse Erwachen? Warum musste es soweit kommen, dass Joe Gibbs heute sagt: "Ich habe meine Entscheidung getroffen. Ich werde aufhören."
Unter Tränen kommen diese Sätze. "Weil es eine so emotionale Sache für mich ist. Weil es um Spieler wie Tobi Abstreiter geht. Um die unglaublichen Fans. Um die Sponsoren, die immer zu uns gehalten haben." Gibbs ist sichtlich erschüttert. Erst der praktisch im Alleingang geführte Kampf um die DEL-Lizenz, der so erfolgreich endete. Jetzt die Wende, die die Arbeit der letzten Wochen plötzlich zur Farce werden lässt.
Simon Kimm ist zur gleichen Zeit auf Sylt. Der Hauptgesellschafter und Halleneigner ist im verdienten Urlaub. Nicht zu erreichen. Allerdings überschlagen sich in Kassel derweil die Ereignisse. Er wolle sich zurückziehen, hatte Kimm eine Woche zuvor im Gespräch mit unserer Zeitung gesagt. Als Geschäftsführer würde von nun an Joe Gibbs fungieren.
Genau hier aber liegt der Knackpunkt. Mündlich hatten sich beide Parteien bereits im Februar auf die neue Regelung geeinigt. Ein schriftlicher Vertrag, das bestätigt auch Junior-Chef Stefan Kimm, der im Auftrag seines Vaters spricht, wurde Gibbs aber erst am 8. Juni vorgelegt. Und vom Kanadier nicht akzeptiert.
"Ich habe zwei Rechtsanwälte mit der Überprüfung beauftragt. Sie haben mir abgeraten", sagt Gibbs. Seitdem haben beide Seiten nicht zueinander gefunden. "Er sagt ja nicht, was ihm an dem Vertrag eigentlich nicht gefällt", kritisiert Stefan Kimm.
Tut er aber doch. Zumindest in der Öffentlichkeit. Knackpunkt des Vertrags sind nicht die Huskies, die Gibbs für den symbolischen Preis von einem Euro übernehmen soll. Knackpunkt ist die Eissporthalle mit allen Einrichtungen, die ebenfalls in den Zuständigkeitsbereich des neuen Geschäftsführers fiele. "Dazu habe ich keinen kompletten Überblick bei Einnahmen und Ausgaben erhalten", sagt Gibbs, "ich soll das finanzielle Risiko tragen, ohne über die Finanzen Bescheid zu wissen." Dieses Risiko nämlich soll allein bei Gibbs liegen. Stefan Kimm hält dem entgegen: " Er weiß seit Februar Bescheid, wie sich die wirtschaftliche Situation darstellt. Und die Eishalle steht für Einnahmen." Welche, das verrät er nicht.
Traurig was da bei unserem Nachbarn abgeht.
RWG
Christian