Darmstadt: Rükkehrer aus Sandhausen
Boris Kolb will in die 3. Liga
Mit den Aussichten für die kommende Runde tun sich die Verantwortlichen des runderneuten SV Darmstadt 98 derzeit noch schwer. Während Präsident Hans Kessler schon längst die Vorgabe formuliert hat ("einstelliger Tabellenplatz"), gibt sich Sportmanager Tom Eilers zunächst vorsichtiger.
"Wir glauben, dass wir eine deutlich bessere Rolle spielen können als in der vergangenen Runde." Da wurde der Abstieg knapp vermieden.
Zweieinhalb Wochen Training und vier sportliche Vergleiche haben Eilers indes bestärkt: "In der bisherigen Vorbereitung hat die Mannschaft in Sachen Engagement und Qualität weitestgehend dem entsprochen, was wir uns vorgestellt haben."
Vor allem im ersten Pflichtspiel, dem 5:1-Erfolg im Kreispokalfinale beim Verbandsliga-Aufsteiger und Stadtrivalen FCA Darmstadt, hatten die "Lilien" spielerische Qualität präsentiert.
Boris Kolb ist indes die neue Leitfigur am Böllenfalltor. Das Eigengewächs (1994 bis 2003 beim SV 98) ist nach sechs Jahren in die Heimat zurückgekehrt. Auch er sieht die ersten Eindrücke positiv: "Die Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern stimmt."
Zumindest mittelfristig nennt der 29-Jährige sein Ziel. Er will wieder dorthin, wo er aus Sandhausen herkam - in die 3. Liga.
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