Zwei Monate später klingt das nun schon wieder alles anders. Vielleicht muss Axel Draxel ja erst noch eine Benefiz-Platte aufnehmen, damit das Flutlich kommt...Nach einem Jahr muss der KSV Hessen Kassel über eine Spielstätte mit Flutlicht verfügen, wenn es weitergehen soll. Schaffen die Kicker den frühzeitigen Klassenerhalt, könne noch in dieser Saison unmittelbar mit Planung und Bau der Flutlichtanlage begonnen werden, so Hilgen. Die vier Flutlichtmasten zu planen und aufzustellen, dauere ungefähr sieben Monate. Es gebe also keinen Grund zur Sorge, dass das Auestadion eine ewige Baustelle bleiben könnte, ist der Oberbürgermeister überzeugt.
Ausbau Auestadion
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Hab jetzt auch die entsprechende Passage aus der HNA vom 13. September 2006 gefunden:
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Flutlichtmasten sind nun schon seit über 30 Jahren ein Thema, das rund ums Auestadion immer mal wieder auftaucht. (Liegt zwar teilweise vor meiner Zeit, aber es soll doch auch irgendwann schon mal eine Sammelaktion hierfür gegeben haben!)
Aber wenn es jetzt wieder nichts wird und abermals eine feste Zusage ("Ausbau, wenn Klassenerhalt zur Winterpause absehbar ist") gebrochen wird, dann ist es einfach nur noch peinlich. Vorsichtig ausgedrückt.
Die Beteiligten meinen wohl zu wissen, dass der DFB zumindest nächste Saison noch einmal die Augen zudrücken wird und nochmal eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Beim Askina-Sportfest jedenfalls ist bei Einbruch der Dunkelheit nur noch das VIP-Zelt beleuchtet. Dass die Stadt hierauf spekuliert und Bertram Hilgen noch nicht einmal ausdrücklich auf die geänderte Zusage hinweist, ist provinziell und wird den sportlichen Leistungen unserer Mannschaft nicht gerecht.
Von Vereinsseite würde ich mir einige mutige und deutlichere Worte wünschen, sonst gibt es auch in 30 Jahren noch kein Freitagabend-Spiel im Auestadion.
Aber wenn es jetzt wieder nichts wird und abermals eine feste Zusage ("Ausbau, wenn Klassenerhalt zur Winterpause absehbar ist") gebrochen wird, dann ist es einfach nur noch peinlich. Vorsichtig ausgedrückt.
Die Beteiligten meinen wohl zu wissen, dass der DFB zumindest nächste Saison noch einmal die Augen zudrücken wird und nochmal eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Beim Askina-Sportfest jedenfalls ist bei Einbruch der Dunkelheit nur noch das VIP-Zelt beleuchtet. Dass die Stadt hierauf spekuliert und Bertram Hilgen noch nicht einmal ausdrücklich auf die geänderte Zusage hinweist, ist provinziell und wird den sportlichen Leistungen unserer Mannschaft nicht gerecht.
Von Vereinsseite würde ich mir einige mutige und deutlichere Worte wünschen, sonst gibt es auch in 30 Jahren noch kein Freitagabend-Spiel im Auestadion.
Quelle: HNA
Flutlicht erst ab 2008
Ausnahmegenehmigung für den KSV würde im nächsten Jahr verlängert
Kassel. Die Löwen dürfen - sofern sie nicht absteigen - auch in der kommenden Saison in der Fußball-Regionalliga Süd spielen, obwohl bis dahin im Auestadion noch keine Flutlichtanlage installiert sein wird. Dies erklärte gestern DFB-Vizepräsident Rolf Hocke (Wabern) auf Anfrage.
Damit hat der DFB seine Vorgaben im Hinblick auf die noch zu schaffende neue eingleisige Dritte Liga gelockert. Denn ursprünglich war festgelegt worden, dass der KSV spätestens im zweiten Jahr seiner Regionalliga-Zugehörigkeit Flutlicht im Stadion haben muss. Dies hatte am Dienstag zu Irritationen geführt, nachdem mitgeteilt worden war, dass die Kasseler Arena erst frühestens ab 2008 eine derartige Anlage erhalten soll. Die Löwen spielen zurzeit noch mit einer Ausnahmegenehmigung in der Regionalliga.
Hocke sagte weiter, dass es in der eingleisigen neuen dritten Liga ab 2008 keine Ausnahmen mehr geben soll. "Flutlicht ist dann vom ersten Tag an Pflicht."
Unterdessen läuft der Vorverkauf für das Spiel gegen Bayern München II am kommenden Samstag (Anpfiff: 14 Uhr) auf Hochtouren. Dann wird im Auestadion die neue überdachte Osttribüne offiziell den Fans übergeben. Schon 3000 Karten sind abgesetzt worden, teilte gestern der KSV mit. Die neue Tribüne verfügt über 4412 Sitz- und 1000 Stehplätze. Die Kapazität insgesamt liegt zurzeit bei rund 12 000 Zuschauern.
Für die in Deutschland geplante Frauenfußball-WM 2011 will sich der KSV mit dem modernisierten Auestadion bewerben. Entsprechende Wünsche seien bereits an den DFB herangetragen worden, bestätigte Hocke weiter. Allerdings sei es noch immer unklar, ob die WM dann in Deutschland stafffindet. (bre)
21.11.2006
Flutlicht erst ab 2008
Ausnahmegenehmigung für den KSV würde im nächsten Jahr verlängert
Kassel. Die Löwen dürfen - sofern sie nicht absteigen - auch in der kommenden Saison in der Fußball-Regionalliga Süd spielen, obwohl bis dahin im Auestadion noch keine Flutlichtanlage installiert sein wird. Dies erklärte gestern DFB-Vizepräsident Rolf Hocke (Wabern) auf Anfrage.
Damit hat der DFB seine Vorgaben im Hinblick auf die noch zu schaffende neue eingleisige Dritte Liga gelockert. Denn ursprünglich war festgelegt worden, dass der KSV spätestens im zweiten Jahr seiner Regionalliga-Zugehörigkeit Flutlicht im Stadion haben muss. Dies hatte am Dienstag zu Irritationen geführt, nachdem mitgeteilt worden war, dass die Kasseler Arena erst frühestens ab 2008 eine derartige Anlage erhalten soll. Die Löwen spielen zurzeit noch mit einer Ausnahmegenehmigung in der Regionalliga.
Hocke sagte weiter, dass es in der eingleisigen neuen dritten Liga ab 2008 keine Ausnahmen mehr geben soll. "Flutlicht ist dann vom ersten Tag an Pflicht."
Unterdessen läuft der Vorverkauf für das Spiel gegen Bayern München II am kommenden Samstag (Anpfiff: 14 Uhr) auf Hochtouren. Dann wird im Auestadion die neue überdachte Osttribüne offiziell den Fans übergeben. Schon 3000 Karten sind abgesetzt worden, teilte gestern der KSV mit. Die neue Tribüne verfügt über 4412 Sitz- und 1000 Stehplätze. Die Kapazität insgesamt liegt zurzeit bei rund 12 000 Zuschauern.
Für die in Deutschland geplante Frauenfußball-WM 2011 will sich der KSV mit dem modernisierten Auestadion bewerben. Entsprechende Wünsche seien bereits an den DFB herangetragen worden, bestätigte Hocke weiter. Allerdings sei es noch immer unklar, ob die WM dann in Deutschland stafffindet. (bre)
21.11.2006
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Es mag ja den ein oder anderen beruhigen, dass der DFB dem KSV eine erneute Ausnahmegenehmigung erteilt hat. Mir aber wäre es persönlich lieber gewesen, man wäre bei den alten Statuten geblieben und die Stadt hätte handeln müssen. Hilgen hat sich mit seiner Aussage das Flutlicht zu bauen, wenn klar ist, dass der KSV diese Saison nicht absteigt, weit aus dem Fenster gelehnt. Jetzt hat die Stadt wieder Zeit und wenn nächste Saison aus irgendeinem Grund die Quali für die 3. Liga nicht geschafft werden sollte, werden wir hier in 10 Jahren kein Flutlicht sehen.
Geschimbed äß norr lange nidd geschlohn!