Offener Brief
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Günter Kratz
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- Registriert: 9. Jul 2001, 02:00
Offener Brief
Hallo Löwen!
Vorige Woche hat mich jemand auf die Idee gebracht auch mal einen offenen Brief an unseren Vorstand zu schreiben weil dieser uns aufgefordert hat in Zukunft Auswärtsspielen fern zu bleiben. Also hab' ich etwas aufgestezt, es aber natürlich icht an unseren Vorstand geschickt weil ich mir nicht anmaßen möchte für Euch alle zu sprechen. Klar kann man noch viel daran verbessern, ergänzen oder kritisieren, aber was ich hier geschrieben habe ist erstmal ein Anfang.
RWG
Günter
An den Vorstand des KSV Hessen Kassel
Sehr geehrte Damen und Herren!
Nach den Vorfällen in Schwalmstadt und Vellmar haben wir Fans des KSV Hessen Kassel zunächst mit großer Bestürzung Ihre Aufforderung zur Kenntnis genommen, in Zukunft nicht mehr zu Auswärtsspielen zu fahren, weil wir mit unserer Anwesenheit dem KSV Hessen mehr schaden als nützen würden. Leider wurde mit dieser etwas unglückliche Formulierung in der breiten Öffentlichkeit, aber auch in Teilen der Fanszene der falsche Eindruck vermittelt, der KSV Hessen würde sich von uns, seinen treuesten Fans distanzieren.
Inzwischen ist uns jedoch klar geworden, daß dies vielmehr als eine Warnung an unsere zukünftigen Gastgeber zu verstehen ist, ihre Heimspiele gegen den KSV nicht allein als willkommenen Zahltag an zu sehen, an dem wir KSV-Fans ihnen mit unseren Eintritts- und sonstigen Geldern einen großen Teil des Saisonetats finanzieren, während andererseits für die Sicherheit am Rande der Partien praktisch nichts getan wird.
Im Gegenteil, von unseren Nordhessischen Nachbarn wird es als selbstverständlich angesehen, daß der KSV auf eigene Kosten seine eigenen Ordner mitbringt und genauso selbstverständlich zieht der Hessische Fußballverband (HFV) allein den KSV zur Rechenschaft wenn dennoch etwas geschieht. Von der Einsicht eigener Versäumnisse oder gar Solidarität mit dem KSV keine Spur! Ganz abgesehen davon, daß eine Rauchbombe oder ein betrunkener KSV-Fan für die Medien weitaus sensationeller sind als 60, die sich tatkräftig für Leukämiekranke Menschen engagieren. Solche Dinge passen eben nicht ins oft propagierte Bild der allzeit gewaltbereiten KSV-Fans.
Natürlich sind auch wir Fans gefordert auf die schwarzen Schafe in unseren Reihen selbst zu achten. Dies ist jedoch nicht immer möglich, weil sich insbesondere bei Lokalderbys mit großem Zuschauerinteresse diverse Möchtegern "Fans" unter uns mischen, die meinen zum Fan sein gehöre es sich daneben zu benehmen. Wenn dann auch noch unsere Mannschaft von einem Schiedsrichter wie dem in Vellmar so offensichtlich und konsequent benachteiligt wird, platzt selbst einigen der friedlichsten Fans der Kragen. Und genau in diesen Situationen sollte es die Sache eines Ordnungsdienstes sein solche Zuschauer von unüberlegten Handlungen ab zu halten.
Diese Problematik ist Ihnen sicher schmerzhaft bewußt, wird doch der KSV selbst bei kleinsten Vorkommnissen immer wieder vom HFV bestraft, während die gastgebenden Vereine für ihr Nichtstun straffrei ausgehen. Von daher ist es durchaus verständlich wenn Sie, als die Verantwortlichen des KSV Hessen, uns Fans auffordern zukünftigen Auswärtsspielen fern zu bleiben, bei denen die gastgebenden Vereine nicht in der Lage oder nicht Willens sind, für eine Reibungslose Durchführung der Spiele Sorge zu tragen.
Noch sehen wir dies als Warnung - sowohl an unsere Gegner, als auch an den HFV - an, in Zukunft ggf. auf die Einnahmen durch uns KSV-Fans verzichten zu müssen. Doch wird sich mit Sicherheit ein großer Teil von uns dazu bereit finden Ihrer Aufforderung folge zu leisten, wenn der HFV weiterhin mit zweierlei Maß mißt und allein den KSV für mangelnde Sicherheitsvorkehrungen unserer Gastgeber bestraft. Auch dem HFV sollte deutlich vor Augen geführt werden, daß er mit seinen teilweise an Willkür grenzenden Entscheidungen in der Öffentlichkeit steht, und daß wir KSV-Fans nicht länger gewillt sind als Sündenböcke für die Versäumnisse der jeweils gastgebenden Vereine her zu halten!
Mit freundlichen Grüßen
Vorige Woche hat mich jemand auf die Idee gebracht auch mal einen offenen Brief an unseren Vorstand zu schreiben weil dieser uns aufgefordert hat in Zukunft Auswärtsspielen fern zu bleiben. Also hab' ich etwas aufgestezt, es aber natürlich icht an unseren Vorstand geschickt weil ich mir nicht anmaßen möchte für Euch alle zu sprechen. Klar kann man noch viel daran verbessern, ergänzen oder kritisieren, aber was ich hier geschrieben habe ist erstmal ein Anfang.
RWG
Günter
An den Vorstand des KSV Hessen Kassel
Sehr geehrte Damen und Herren!
Nach den Vorfällen in Schwalmstadt und Vellmar haben wir Fans des KSV Hessen Kassel zunächst mit großer Bestürzung Ihre Aufforderung zur Kenntnis genommen, in Zukunft nicht mehr zu Auswärtsspielen zu fahren, weil wir mit unserer Anwesenheit dem KSV Hessen mehr schaden als nützen würden. Leider wurde mit dieser etwas unglückliche Formulierung in der breiten Öffentlichkeit, aber auch in Teilen der Fanszene der falsche Eindruck vermittelt, der KSV Hessen würde sich von uns, seinen treuesten Fans distanzieren.
Inzwischen ist uns jedoch klar geworden, daß dies vielmehr als eine Warnung an unsere zukünftigen Gastgeber zu verstehen ist, ihre Heimspiele gegen den KSV nicht allein als willkommenen Zahltag an zu sehen, an dem wir KSV-Fans ihnen mit unseren Eintritts- und sonstigen Geldern einen großen Teil des Saisonetats finanzieren, während andererseits für die Sicherheit am Rande der Partien praktisch nichts getan wird.
Im Gegenteil, von unseren Nordhessischen Nachbarn wird es als selbstverständlich angesehen, daß der KSV auf eigene Kosten seine eigenen Ordner mitbringt und genauso selbstverständlich zieht der Hessische Fußballverband (HFV) allein den KSV zur Rechenschaft wenn dennoch etwas geschieht. Von der Einsicht eigener Versäumnisse oder gar Solidarität mit dem KSV keine Spur! Ganz abgesehen davon, daß eine Rauchbombe oder ein betrunkener KSV-Fan für die Medien weitaus sensationeller sind als 60, die sich tatkräftig für Leukämiekranke Menschen engagieren. Solche Dinge passen eben nicht ins oft propagierte Bild der allzeit gewaltbereiten KSV-Fans.
Natürlich sind auch wir Fans gefordert auf die schwarzen Schafe in unseren Reihen selbst zu achten. Dies ist jedoch nicht immer möglich, weil sich insbesondere bei Lokalderbys mit großem Zuschauerinteresse diverse Möchtegern "Fans" unter uns mischen, die meinen zum Fan sein gehöre es sich daneben zu benehmen. Wenn dann auch noch unsere Mannschaft von einem Schiedsrichter wie dem in Vellmar so offensichtlich und konsequent benachteiligt wird, platzt selbst einigen der friedlichsten Fans der Kragen. Und genau in diesen Situationen sollte es die Sache eines Ordnungsdienstes sein solche Zuschauer von unüberlegten Handlungen ab zu halten.
Diese Problematik ist Ihnen sicher schmerzhaft bewußt, wird doch der KSV selbst bei kleinsten Vorkommnissen immer wieder vom HFV bestraft, während die gastgebenden Vereine für ihr Nichtstun straffrei ausgehen. Von daher ist es durchaus verständlich wenn Sie, als die Verantwortlichen des KSV Hessen, uns Fans auffordern zukünftigen Auswärtsspielen fern zu bleiben, bei denen die gastgebenden Vereine nicht in der Lage oder nicht Willens sind, für eine Reibungslose Durchführung der Spiele Sorge zu tragen.
Noch sehen wir dies als Warnung - sowohl an unsere Gegner, als auch an den HFV - an, in Zukunft ggf. auf die Einnahmen durch uns KSV-Fans verzichten zu müssen. Doch wird sich mit Sicherheit ein großer Teil von uns dazu bereit finden Ihrer Aufforderung folge zu leisten, wenn der HFV weiterhin mit zweierlei Maß mißt und allein den KSV für mangelnde Sicherheitsvorkehrungen unserer Gastgeber bestraft. Auch dem HFV sollte deutlich vor Augen geführt werden, daß er mit seinen teilweise an Willkür grenzenden Entscheidungen in der Öffentlichkeit steht, und daß wir KSV-Fans nicht länger gewillt sind als Sündenböcke für die Versäumnisse der jeweils gastgebenden Vereine her zu halten!
Mit freundlichen Grüßen
Ab nächsten Samstag wird alles besser! Wir werden's erleben!!
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Christian.Lengemann
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- Registriert: 27. Mai 2002, 02:00
- Wohnort: Bad Nauheim
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Offener Brief
Finde den Brief Klasse. Denke ganz genauso. Würde mich vor allem freuen, wenn der HFV über die Presse, die Medien mit diesem Brief einmal ernsthaft konfrontiert würde und er sich für seine immer wieder praktizierte völlig einseitige und willkürliche Parteinahmen zlasten des Vereins rechtfertigen müsste. Gilt auch für die (Schieds?)Richterleistung zumindest im Vellmarspiel. Identifiziere mich auch voll und ganz mit den Aussagen zum richtigen und dem Verein helfenden Fanverhalten (was so auch von der übergrossen Mehrheit praktiziert wird). Wäre schön, wenn auch die Chaoten und Krawallmacher davon überzeugt werden könnten. Darauf sollten wir alle künftig noch mehr achten (Zivilcourage), nach Möglichkeit integrieren, wenn es nicht anders geht, aber auch der selbst gewählten Verantwortung zuführen.
Würde gerne hoffen wollen, dass der KSV von "seinem" Verband und dessen Funktionären jeglicher Coleur endlich einmal fair und unvoreingenommen behandelt wird (was bisher definitiv nicht der Fall ist).
Würde gerne hoffen wollen, dass der KSV von "seinem" Verband und dessen Funktionären jeglicher Coleur endlich einmal fair und unvoreingenommen behandelt wird (was bisher definitiv nicht der Fall ist).
100% Zustimmung.
Viele Vereine profitieren seit Jahren von den Zuschauerströmen, die ein Heimspiel gegen den KSV Hessen Kassel mit sich bringt. In puncto Sicherheit wurde von diesen Vereinen absolut nichts getan. Der HFV sollte sich vielleicht mal überlegen, warum es nur immer auswärts zu solchen "Ausschreitungen" kommt. Wohl nur, weil dort der "Sicherheitsdienst" nicht funktioniert. Meist handelt es sich bei diesen Leuten um ein paar Rentner, die sich die Binde mit der Ausfschrift "Ordner" anziehen, um umsonst ein Spiel sehen zu können bzw. um ihrem gastgebenden Verein die Kosten für einen ordentlichen Wachdienst anzunehmen.
Klar gibt es immer ein paar Typen, die meinen sich als vermeintliche KSV-"Fans" hervortuen zu müssen, indem sie Bambule machen. Aber gerade hier sollte der Selbstreinigungsprozeß der echten Fans einsetzen: solche Typen müssen den anwesenden Ordnungskräften (Polizei) gemeldet werden, damit der Verein demnächst eine Handhabe gegen so einen Pöbel hat. Dies hat dann m.E. nichts mit Verrat zu tun, sondern hilft dem Verein, den älteren Herrschaften des HFV zu zeigen, wie echte Löwen-Fans ihren Club unterstützen.
Bis demnächst
Viele Vereine profitieren seit Jahren von den Zuschauerströmen, die ein Heimspiel gegen den KSV Hessen Kassel mit sich bringt. In puncto Sicherheit wurde von diesen Vereinen absolut nichts getan. Der HFV sollte sich vielleicht mal überlegen, warum es nur immer auswärts zu solchen "Ausschreitungen" kommt. Wohl nur, weil dort der "Sicherheitsdienst" nicht funktioniert. Meist handelt es sich bei diesen Leuten um ein paar Rentner, die sich die Binde mit der Ausfschrift "Ordner" anziehen, um umsonst ein Spiel sehen zu können bzw. um ihrem gastgebenden Verein die Kosten für einen ordentlichen Wachdienst anzunehmen.
Klar gibt es immer ein paar Typen, die meinen sich als vermeintliche KSV-"Fans" hervortuen zu müssen, indem sie Bambule machen. Aber gerade hier sollte der Selbstreinigungsprozeß der echten Fans einsetzen: solche Typen müssen den anwesenden Ordnungskräften (Polizei) gemeldet werden, damit der Verein demnächst eine Handhabe gegen so einen Pöbel hat. Dies hat dann m.E. nichts mit Verrat zu tun, sondern hilft dem Verein, den älteren Herrschaften des HFV zu zeigen, wie echte Löwen-Fans ihren Club unterstützen.
Bis demnächst
@Günter Kratz
den offenen Brief finde ich absolut in Ordnung
und im Bezug auf diese "unglückliche" Formulierung, denke ich das es von der Vereinsseite wirklich nicht in Ordnung war was dort geschrieben wurde, die Außendarstellung der gesamten Fangemeinde leidet darunter.
Das Problem ist einfach das wenn man sich jetzt mit jemanden über den KSV bzw. KSV Fans unterhält, bekommt man zu hören "was das eigendlich für Fans sein müssen wenn die schon von ihrem eigenen Verein gebeten werden nicht mehr zu Auswärtsspielen zu fahren, die sind sind ja ein Sicherheitsrisiko" Und da haben wir schon wieder das Problem "DIE" KSV Fans werden kritisiert von der Öffentlichkeit die keine Hintergrund Informationen hat. Deswegen denke ich eine Gegendarstellung (so wie sie Günter geschrieben hat) sehr wichtig ist.
RWG
sascha
den offenen Brief finde ich absolut in Ordnung
und im Bezug auf diese "unglückliche" Formulierung, denke ich das es von der Vereinsseite wirklich nicht in Ordnung war was dort geschrieben wurde, die Außendarstellung der gesamten Fangemeinde leidet darunter.
Das Problem ist einfach das wenn man sich jetzt mit jemanden über den KSV bzw. KSV Fans unterhält, bekommt man zu hören "was das eigendlich für Fans sein müssen wenn die schon von ihrem eigenen Verein gebeten werden nicht mehr zu Auswärtsspielen zu fahren, die sind sind ja ein Sicherheitsrisiko" Und da haben wir schon wieder das Problem "DIE" KSV Fans werden kritisiert von der Öffentlichkeit die keine Hintergrund Informationen hat. Deswegen denke ich eine Gegendarstellung (so wie sie Günter geschrieben hat) sehr wichtig ist.
RWG
sascha
***MIRKO DICKHAUT FUSSBALL-GOTT***
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Bernd RWS 82
- Beiträge: 8899
- Registriert: 3. Apr 2003, 02:00
- Wohnort: KS-34119 oder Nordkurve Auestadion Block 30❤
trotzdem bleibt der fade beigeschmack das wir alles schlucken was uns der hfv vorgibt.....
einen schiedsrichter ablehnen und die fans aufzufordern zu hause zu bleiben kann doch nicht das einzigste sein wie wir uns wehren können, oder?? :-?
hätte man nicht vor ein ordentliches gericht ziehen können??
ansonsten stimme ich günter natürlich zu 100% zu
einen schiedsrichter ablehnen und die fans aufzufordern zu hause zu bleiben kann doch nicht das einzigste sein wie wir uns wehren können, oder?? :-?
hätte man nicht vor ein ordentliches gericht ziehen können??
ansonsten stimme ich günter natürlich zu 100% zu
"You´ll never walk alone KSV Hessen Kassel" Seit dem 6.10.1974 bis zum Tod !
"Man kann sich eine neue Freundin suchen, aber keinen neuen Verein !"(Campino)
"Man kann sich eine neue Freundin suchen, aber keinen neuen Verein !"(Campino)