Perspektive 2026/27
Re: Perspektive 2026/27
Letztlich wird Fußball aufm Platz gewonnen und nicht woanders. Ich würde eher an den ganzen Posten um den Kader sparen, anstatt am Kader. Außerdem hätte ich lieber wenige Leute mit Herzblut + Kompetenz anstatt so viele davon - gemäß dem Motto, viele Köche verderben den Brei.
Lassen wir uns überraschen.
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Sehe ich auch so.
Seit SG weg ist, agieren viel zu viele Leute in der Vereinsführung. Und dann entstehen solche Situationen wie bei der Bekanntgabe des Abgangs von Ruppi und Yannick.
Lassen wir uns überraschen.
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Sehe ich auch so.
Seit SG weg ist, agieren viel zu viele Leute in der Vereinsführung. Und dann entstehen solche Situationen wie bei der Bekanntgabe des Abgangs von Ruppi und Yannick.
Re: Perspektive 2026/27
Wieso das? Karsten Crede ist auf Thomas Raue gefolgt, Tobias Damm aus Sören Gonther. Beisheim und Bettermann haben zudem noch hauptberufliche Verpflichtungen.Totti2404 hat geschrieben: 9. Jun 2026, 09:58 Sehe ich auch so.
Seit SG weg ist, agieren viel zu viele Leute in der Vereinsführung. Und dann entstehen solche Situationen wie bei der Bekanntgabe des Abgangs von Ruppi und Yannick.
Geschimbed äß norr lange nidd geschlohn!
Re: Perspektive 2026/27
Es gab noch eine Phase vor Tobias Damm. Da war RK Trainer und Sportchef gleichzeitig. Fand ich keine gute Idee.
Außerdem war SG GF Sport UND Finanzen. Das, fand ich, hat gut funktioniert.
Damm ist nur GF Sport. Und nur halbtags. Ich bin mir sicher, dass er nicht so viel Einfluss nehmen kann wie SG.
Außerdem war SG GF Sport UND Finanzen. Das, fand ich, hat gut funktioniert.
Damm ist nur GF Sport. Und nur halbtags. Ich bin mir sicher, dass er nicht so viel Einfluss nehmen kann wie SG.
Re: Perspektive 2026/27
Gerade WEIL TD nur "halbtags" GF Sport ist, kann er nicht auch noch Finanzen machen. Mal ganz abgesehen von der Qualifikation. Zudem war Beisheim auch zu SG Zeiten mit Finanzen betraut. Ich finde es grundsätzlich ok, wenn ein Vorstand sagt, was finanziell möglich ist und der andere Vorstand in diesem Rahmen aktiv wird.
Geschimbed äß norr lange nidd geschlohn!
Re: Perspektive 2026/27
Wie lange willst du du uns eigentlich noch mit deinen messerscharfen Analysen beglücken nachdem du mit dem KSV gebrochen hast und die Dresden die Klasse gehalten hat? Da steht nichts davon, dass Rupp der Böse ist.Totti2404 hat geschrieben: 9. Jun 2026, 09:47Okay, danke, das hatte ich in meiner ersten Wut über diese Aussagen übersehen.Glowes hat geschrieben: 9. Jun 2026, 09:37Totti2404 hat geschrieben: 9. Jun 2026, 09:04 Auch verstehe ich nicht, was dass heißen soll, dass nach der Trennung von Ruppi eine positive Entwicklung eingetreten sein soll.
Welche? Die sportliche kann nicht gemeint sein. Dass der KSV am Ende auf Platz 6 stand, ist auch mit Ruppis Verdienst.
Warum bleibt bei dieser Aussage Yannick außen vor?Finanziell ist nach der Bekanntgabe der Trennung eine positive Entwicklung eingetreten.
Trotzdem ziemlich fies Ruppi gegenüber. Er hätte ja auch finanzielle Zugeständnisse gemacht - man hat ihm nur keine Gelegenheit gegeben.
Und jetzt ist er der Böse.
Re: Perspektive 2026/27
Leroy hat geschrieben: 9. Jun 2026, 14:39 [quote=Totti2404 post_id=304338 time=<a href="tel:1780991254">1780991254</a> user_id=10086]
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Auch verstehe ich nicht, was dass heißen soll, dass nach der Trennung von Ruppi eine positive Entwicklung eingetreten sein soll.
Welche? Die sportliche kann nicht gemeint sein. Dass der KSV am Ende auf Platz 6 stand, ist auch mit Ruppis Verdienst.
Warum bleibt bei dieser Aussage Yannick außen vor?
[/quote]Finanziell ist nach der Bekanntgabe der Trennung eine positive Entwicklung eingetreten.
Okay, danke, das hatte ich in meiner ersten Wut über diese Aussagen übersehen.
Trotzdem ziemlich fies Ruppi gegenüber. Er hätte ja auch finanzielle Zugeständnisse gemacht - man hat ihm nur keine Gelegenheit gegeben.
Und jetzt ist er der Böse.
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Wie lange willst du du uns eigentlich noch mit deinen messerscharfen Analysen beglücken nachdem du mit dem KSV gebrochen hast und die Dresden die Klasse gehalten hat? Da steht nichts davon, dass Rupp der Böse ist.
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Er behauptet ja, er sei kein Troll
Ab heute wird's besser!
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Re: Perspektive 2026/27
Langsam geht es einen echt auf die Eier. Egal welcher Thread....Rupp und Yanick, immer und immer wieder!Leroy hat geschrieben: 9. Jun 2026, 14:39Wie lange willst du du uns eigentlich noch mit deinen messerscharfen Analysen beglücken nachdem du mit dem KSV gebrochen hast und die Dresden die Klasse gehalten hat? Da steht nichts davon, dass Rupp der Böse ist.Totti2404 hat geschrieben: 9. Jun 2026, 09:47Okay, danke, das hatte ich in meiner ersten Wut über diese Aussagen übersehen.
Trotzdem ziemlich fies Ruppi gegenüber. Er hätte ja auch finanzielle Zugeständnisse gemacht - man hat ihm nur keine Gelegenheit gegeben.
Und jetzt ist er der Böse.
NUN WISSEN ES ALLE HIER IM FORUM!
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"Man kann sich eine neue Freundin suchen, aber keinen neuen Verein !"(Campino)
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Re: Perspektive 2026/27
ich verfolge die Diskussion zum Crede-Interview hier im Thread jetzt schon eine Weile und muss mal meine fünf Cents dazu loswerden. Die Meinungen gehen ja doch ziemlich auseinander, was nach so einem radikalen Kurswechsel aber auch völlig normal ist.
1. Das Thema Rupp/Stark: Unpopulär, aber absolut richtig
Um das direkt vorwegzunehmen: Ja, die Art und Weise der Kommunikation war unglücklich und das hätte man definitiv sauberer lösen können. Aber in der Sache selbst gehe ich komplett mit Crede konform. Ich habe es hier im Forum ja selbst schon vor dem Saisonende geschrieben: Ich hätte im Hinblick auf die neue Saison weder mit Rupp noch mit Stark verlängert – und zwar genau aus den Gründen, die Crede jetzt auch nennt.
Wir haben in den letzten Jahren alles auf eine Karte gesetzt, zu viel ausgegeben und am Ende standen wir vor einem riesigen Finanzloch. Es bringt uns überhaupt nichts, den alten Zeiten hinterherzuweinen. Was mir bei Crede imponiert: Er flüchtet sich nicht in Ausflüchte, sondern sagt selbst, dass er die Rolle desjenigen hat, der die unangenehmen Sachen verkünden muss. Er hält hier komplett den Kopf hin für Entscheidungen, die ihm in der Öffentlichkeit viel Kritik einbringen. Genau das macht am Ende aber eine starke Führung aus! Ein starker Mann an der Spitze stellt das Wohl des Vereins über seine eigene Beliebtheit. Wenn dieser harte Cut die Finanzlücke geschlossen und uns wieder Handlungsspielraum im Etat verschafft hat, war die bittere Medizin alternativlos.
2. Der Vergleich: Gonther-System vs. Crede-Struktur
Yannis hat da oben einen extrem starken Punkt eingebracht: Sören Gonther hat es damals genial verstanden, einzelne Gönner für ganz bestimmte Spieler zu begeistern. Das hat uns kurzfristig Qualität gebracht, war aber ein Ritt auf der Rasierklinge. Springt der eine Sponsor ab, bricht das Kartenhaus zusammen.
Crede will jetzt weg von diesem „Willkürfaktor“ hin zu institutionellen Partnern und festen Strukturen. Das klingt im ersten Moment vielleicht unsexy und nach „trockenem Wirtschaftskurs“, aber es ist der einzige Weg, um langfristig stabil zu sein.
3. Aufsichtsrat & „Steine statt Beine“ (Zu den Bedenken von MusaKS)
MusaKS hatte die Sorge geäußert, dass mehr „Leute aus der Wirtschaft“ im Aufsichtsrat nur Geld kosten und wir lieber am „Wasserkopf“ sparen sollten. Ich sehe das genau andersherum: Ein Aufsichtsrat arbeitet ehrenamtlich. Diese Leute kosten den Verein keinen Cent Gehalt, bringen aber im besten Fall ein riesiges Netzwerk und neue Sponsoren aus der regionalen Wirtschaft mit.
Auch die geplante Erweiterung der Lounge-Kapazitäten im Auestadion geht genau in diese Richtung. Das ist genau das, was Crede mit „Investition in Infrastruktur, nicht nur in Beine“ meint. Wir müssen als Verein selbst in der Lage sein, verlässliche Einnahmen zu generieren, statt nur darauf zu hoffen, dass uns jemand Geld schenkt.
1. Das Thema Rupp/Stark: Unpopulär, aber absolut richtig
Um das direkt vorwegzunehmen: Ja, die Art und Weise der Kommunikation war unglücklich und das hätte man definitiv sauberer lösen können. Aber in der Sache selbst gehe ich komplett mit Crede konform. Ich habe es hier im Forum ja selbst schon vor dem Saisonende geschrieben: Ich hätte im Hinblick auf die neue Saison weder mit Rupp noch mit Stark verlängert – und zwar genau aus den Gründen, die Crede jetzt auch nennt.
Wir haben in den letzten Jahren alles auf eine Karte gesetzt, zu viel ausgegeben und am Ende standen wir vor einem riesigen Finanzloch. Es bringt uns überhaupt nichts, den alten Zeiten hinterherzuweinen. Was mir bei Crede imponiert: Er flüchtet sich nicht in Ausflüchte, sondern sagt selbst, dass er die Rolle desjenigen hat, der die unangenehmen Sachen verkünden muss. Er hält hier komplett den Kopf hin für Entscheidungen, die ihm in der Öffentlichkeit viel Kritik einbringen. Genau das macht am Ende aber eine starke Führung aus! Ein starker Mann an der Spitze stellt das Wohl des Vereins über seine eigene Beliebtheit. Wenn dieser harte Cut die Finanzlücke geschlossen und uns wieder Handlungsspielraum im Etat verschafft hat, war die bittere Medizin alternativlos.
2. Der Vergleich: Gonther-System vs. Crede-Struktur
Yannis hat da oben einen extrem starken Punkt eingebracht: Sören Gonther hat es damals genial verstanden, einzelne Gönner für ganz bestimmte Spieler zu begeistern. Das hat uns kurzfristig Qualität gebracht, war aber ein Ritt auf der Rasierklinge. Springt der eine Sponsor ab, bricht das Kartenhaus zusammen.
Crede will jetzt weg von diesem „Willkürfaktor“ hin zu institutionellen Partnern und festen Strukturen. Das klingt im ersten Moment vielleicht unsexy und nach „trockenem Wirtschaftskurs“, aber es ist der einzige Weg, um langfristig stabil zu sein.
3. Aufsichtsrat & „Steine statt Beine“ (Zu den Bedenken von MusaKS)
MusaKS hatte die Sorge geäußert, dass mehr „Leute aus der Wirtschaft“ im Aufsichtsrat nur Geld kosten und wir lieber am „Wasserkopf“ sparen sollten. Ich sehe das genau andersherum: Ein Aufsichtsrat arbeitet ehrenamtlich. Diese Leute kosten den Verein keinen Cent Gehalt, bringen aber im besten Fall ein riesiges Netzwerk und neue Sponsoren aus der regionalen Wirtschaft mit.
Auch die geplante Erweiterung der Lounge-Kapazitäten im Auestadion geht genau in diese Richtung. Das ist genau das, was Crede mit „Investition in Infrastruktur, nicht nur in Beine“ meint. Wir müssen als Verein selbst in der Lage sein, verlässliche Einnahmen zu generieren, statt nur darauf zu hoffen, dass uns jemand Geld schenkt.