FSV Frankfurt: Manager bleibt, Saisonziel ändert sich
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Axel Feder
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Der Manager bleibt, das Saisonziel ändert sich
Von Michael Helms
Frankfurt. Der Manager bleibt, Saisonziel und Mannschaft aber ändern sich: "In der kommenden Saison werden wir mit dem Kampf um die Meisterschaft nichts zu tun haben", erklärte Bernd Reisig, der gestern das wochenlange Rätselraten um seine weitere Zukunft beim FSV Frankfurt beendete und sich am Abend zuvor mit dem Präsidium des Fußball-Oberligisten über die Verlängerung seines auslaufenden Vertrages als Manager zunächst per Handschlag um ein weiteres Jahr geeinigt hatte.
Leicht ist Reisig, der aus seiner Amtsmüdigkeit in den letzten Wochen keinen Hehl gemacht hat, diese Entscheidung nicht gefallen. "Für solch eine Aufgabenstellung, die immer komplexer und schwieriger geworden ist, braucht man eine gehörige Portion Motivation. Aber der Spaß ist mir in den letzten Monaten etwas abhanden gekommen", sagte Reisig, der nach dem verpassten Saisonziel in ein "emotionales Loch" gefallen sei. Intensive Gespräche mit dem Präsidium und einigen Mitgliedern des Aufsichtsrates hätten ihn aber am Ende dazu bewogen, seine ehrenamtliche Tätigkeit für den Traditionsverein, der zum dritten Mal in Folge die Rückkehr in die Regionalliga verpasst hat, fortzusetzen.
Dem 40 Jahre alten Reisig, von Juni 1996 bis zum November 2001 Präsident und seit dem Frühjahr des vergangenen Jahres nun Sportlicher Leiter der Bornheimer, stehen arbeitsreiche Wochen bevor. Denn der Medienmanager kündigte bei der Zusammenstellung der neuen Mannschaft einen drastischen Schnitt an: Mit einigen erfahrenen Akteuren aus dem jetzigen Kader (Reisig: "Wichtig ist der Charakter und nicht ein starker linker Fuß") und vielen neuen jungen Spielern soll ein Kader geformt werden, der in der kommenden Saison nicht an seinem Tabellenstand, sondern am Auftreten gemessen werden soll. "Die Mannschaft soll unseren Sponsoren leidenschaftlichen Fußball präsentieren", so Reisig, der zunächst einmal aber die Trainerfrage lösen muss und eine Rückkehr des nach der Winterpause entlassenen Stefan Hassler kategorisch ausschloss. So wird er mit Hasslers Nachfolger Niko Semlitsch ein Gespräch führen, ehe es zum Meinungsaustausch mit weiteren Kandidaten kommen soll.
"Wir wollen einen Übungsleiter, der aus talentierten Spielern gestandene Oberligafußballer formt", sagte Reisig, der deutlich machte, dass er sich bei dieser Entscheidung oder aber auch bei den Verhandlungen mit Spielern nicht unter Druck setzen lassen wird: "Inhalt und Zeitplan bestimmt der FSV Frankfurt und sonst niemand. Es geht hier nicht um eine schnelle, sondern um eine richtige Entscheidung."
Reisig machte gestern noch einmal deutlich, das das neue Konzept am Bornheimer Hang nicht aus Sachzwängen, sondern aus inhaltlichen Gründen entstanden sei und dementierte damit finanzielle Schwierigkeiten des Clubs, der immer noch knapp 200 000 Euro Schulden aufweist. So hätten das Präsidium und der Aufsichtsrat keine Reduzierung des Etats beschlossen. Somit kann Reisig, der in Zukunft auch für die A- und
B-Jugend verantwortlich ist, über einen Etat von 350 000 Euro, rund 10 000 weniger als in dieser Saison, verfügen. Finanziert wird (Reisig: "Und das alles brutto") damit das Oberligateam inklusive Trainer, Betreuer, Reisekosten, medizinische Abteilung sowie die Zweite Mannschaft, der bekanntlich der Aufstieg in die Bezirksliga gelungen ist und die in der kommenden Saison den Sprung in die Bezirks-Oberliga schaffen soll.
Quelle: Frankfurter Neue Presse/fsv-frankfurt.de
Von Michael Helms
Frankfurt. Der Manager bleibt, Saisonziel und Mannschaft aber ändern sich: "In der kommenden Saison werden wir mit dem Kampf um die Meisterschaft nichts zu tun haben", erklärte Bernd Reisig, der gestern das wochenlange Rätselraten um seine weitere Zukunft beim FSV Frankfurt beendete und sich am Abend zuvor mit dem Präsidium des Fußball-Oberligisten über die Verlängerung seines auslaufenden Vertrages als Manager zunächst per Handschlag um ein weiteres Jahr geeinigt hatte.
Leicht ist Reisig, der aus seiner Amtsmüdigkeit in den letzten Wochen keinen Hehl gemacht hat, diese Entscheidung nicht gefallen. "Für solch eine Aufgabenstellung, die immer komplexer und schwieriger geworden ist, braucht man eine gehörige Portion Motivation. Aber der Spaß ist mir in den letzten Monaten etwas abhanden gekommen", sagte Reisig, der nach dem verpassten Saisonziel in ein "emotionales Loch" gefallen sei. Intensive Gespräche mit dem Präsidium und einigen Mitgliedern des Aufsichtsrates hätten ihn aber am Ende dazu bewogen, seine ehrenamtliche Tätigkeit für den Traditionsverein, der zum dritten Mal in Folge die Rückkehr in die Regionalliga verpasst hat, fortzusetzen.
Dem 40 Jahre alten Reisig, von Juni 1996 bis zum November 2001 Präsident und seit dem Frühjahr des vergangenen Jahres nun Sportlicher Leiter der Bornheimer, stehen arbeitsreiche Wochen bevor. Denn der Medienmanager kündigte bei der Zusammenstellung der neuen Mannschaft einen drastischen Schnitt an: Mit einigen erfahrenen Akteuren aus dem jetzigen Kader (Reisig: "Wichtig ist der Charakter und nicht ein starker linker Fuß") und vielen neuen jungen Spielern soll ein Kader geformt werden, der in der kommenden Saison nicht an seinem Tabellenstand, sondern am Auftreten gemessen werden soll. "Die Mannschaft soll unseren Sponsoren leidenschaftlichen Fußball präsentieren", so Reisig, der zunächst einmal aber die Trainerfrage lösen muss und eine Rückkehr des nach der Winterpause entlassenen Stefan Hassler kategorisch ausschloss. So wird er mit Hasslers Nachfolger Niko Semlitsch ein Gespräch führen, ehe es zum Meinungsaustausch mit weiteren Kandidaten kommen soll.
"Wir wollen einen Übungsleiter, der aus talentierten Spielern gestandene Oberligafußballer formt", sagte Reisig, der deutlich machte, dass er sich bei dieser Entscheidung oder aber auch bei den Verhandlungen mit Spielern nicht unter Druck setzen lassen wird: "Inhalt und Zeitplan bestimmt der FSV Frankfurt und sonst niemand. Es geht hier nicht um eine schnelle, sondern um eine richtige Entscheidung."
Reisig machte gestern noch einmal deutlich, das das neue Konzept am Bornheimer Hang nicht aus Sachzwängen, sondern aus inhaltlichen Gründen entstanden sei und dementierte damit finanzielle Schwierigkeiten des Clubs, der immer noch knapp 200 000 Euro Schulden aufweist. So hätten das Präsidium und der Aufsichtsrat keine Reduzierung des Etats beschlossen. Somit kann Reisig, der in Zukunft auch für die A- und
B-Jugend verantwortlich ist, über einen Etat von 350 000 Euro, rund 10 000 weniger als in dieser Saison, verfügen. Finanziert wird (Reisig: "Und das alles brutto") damit das Oberligateam inklusive Trainer, Betreuer, Reisekosten, medizinische Abteilung sowie die Zweite Mannschaft, der bekanntlich der Aufstieg in die Bezirksliga gelungen ist und die in der kommenden Saison den Sprung in die Bezirks-Oberliga schaffen soll.
Quelle: Frankfurter Neue Presse/fsv-frankfurt.de
Unsere Zeit wird kommen!
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Günter Kratz
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Also sind wir nächste Saison Eschborn los, der FSV will kleinere Brötchen backen, Fulda hat zwar große Rosinen im Sacke aber mal sehen wie weit das Geld reicht. Wenn Eintracht Frankfurt nicht aufsteigt, werden die auch kürzer treten müssen, was sich sicher auch bei deren Amateuren bemerkbar machen wird. Bleibt also nur noch Darmstadt, wobei die in letzter Zeit wieder gewinnen und es noch nicht sicher ist daß die wirklich absteigen.
Wahrscheinlich wird noch eine Mannschaft oben mitmischen die jetzt noch keiner auf der Rechnung hat - vielleicht Baunatal wenn deren Leistungsträger nicht zu uns kommen. Ich finde soooo schlecht stehen unsere Chancen nächstes Jahr gar nicht!
Der AUgust ist noch weit! Übermorgen geht's erstmal nach Lohfelden und ich bin sicher es wird dieses mal kein Nervenaufreibendes 1:1 werden! 3:0 für uns!!!
RWG
Günter
Wahrscheinlich wird noch eine Mannschaft oben mitmischen die jetzt noch keiner auf der Rechnung hat - vielleicht Baunatal wenn deren Leistungsträger nicht zu uns kommen. Ich finde soooo schlecht stehen unsere Chancen nächstes Jahr gar nicht!
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Axel Feder
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