Wie schaut die sportliche und wirtschaftliche Lage aus?
Re: Wie schaut die sportliche und wirtschaftliche Lage aus?
Wie viele Zweitvertretungen müsste man denn bei uns nächste Saison ersetzen? Auf die drei Ligen also grob gesagt 30. Gibt es in der Zeit steigender Insolvenzfälle überhaupt so viele, die die Möglichkeiten haben nachzurücken und immerhin in Sachen Professionalisierung und Logistik einen immensen Schritt zu machen (Verglichen zwischen den Schritten der einzelnen Bundesligen sind die im oberen Amateurbereich riesig.) und gleichzeitig eine Namhaftigkeit mitbringen, die eine gesamte Liga rentabler macht? Vielleicht. Aber beschwören möcht eich es nicht, also müsste man die Umentwicklung etwas abändern. Entweder Ligen verkleinern oder anders aufteilen, Relegatiosnrunden -- oder eben die Zahl der Zweitteams alleine reglementieren. Schon das wäre ein wegweisender Schritt, zumidnest eine für mich akzeptable Zwischenlösung.
"Genial an Kassel ist, die wenigen Möglichkeiten hier einfach nutzen zu müssen.
Du bist zwar nirgends, kannst aber im Handumdrehen überall sein. Das ist wenig Silicon, aber viel Valley..."
Du bist zwar nirgends, kannst aber im Handumdrehen überall sein. Das ist wenig Silicon, aber viel Valley..."
Re: Wie schaut die sportliche und wirtschaftliche Lage aus?
Sehr richtig überlegt...
Axel Feder hat geschrieben:Ich weiß gar nicht was ich schreiben soll. Wenn Vereine wie Sonnenhof-Großaspach eben einen potentiellen Geldgeber hinter sich haben, dann kann man dies nicht verhindern. Oder warum will man anderen Vereinen, die sich sportlich qualifiziert haben, beispielsweise die Extraeinnahmen verwehren, die ihnen die Traditionsvereine bringen? Nicht alle von ihnen haben Mäzen im Hintergund, und haben sich u.U. ebenso solide wie der KSV "hochgearbeitet". Die werden dann außen vorgelassen, zumal irgendeine Instanz entscheiden müsste, wer in dieser Traditionsliga zugelassen und am größeren Geldtopf beteiligt wird. Und ganz ehrlich, und da stoße ich in das gleiche Horn wie Reitenbreiter, wir schaffen es nicht in dieser Gurkenliga zu bestehen und wollen in eine Liga mit RW Essen etc., die uns von den Möglichkeiten dreimal in den Boden stampfen werden? Ja, es mag eventuell funktionieren, wenn der KSV in dieser Liga eine Rolle spielen würde. Der Zuschauerschnitt dürfte auch ansteigen. Aber da muss sich etwas gewaltig ändern. Unter dem Schnitt haben wir in vielen Disziplinen besser als unsere Konkurrenz abgeschnitten, was Zuschauer etc. angeht. Wenn sich soetwas nicht in Sponsoren und somit in besseren finanziellen Möglichkeiten niederschlägt, dann läuft da was ganz gehörig schief.
Nein, der Vorschlag kann nur insoweit ernst gemeint sein, dass zumindest eine Diskussion darüber gestartet wird. Die Amateurmannschaften müssen raus, keine Frage. Aber nun auch kleinere Vereine ausschließen zu wollen, ist nicht visionär, sondern fällt in die Kategorie "Hilfe, wir kommen hier nicht vom Fleck, macht was!". Wenn ich Jens Rose nicht ein wenig kennengelernt hätte, würde ich nun sagen, man solle ersteinmal im eigenen Verein schauen, was da schief gelaufen ist, wo etwas verändert/verbessert werden kann. Da ich aber davon ausgehe, dass dieser Prozeß eh am laufen ist, kann ich nur hoffen dass da mal Früchte zu ernten sind.
Wenn ich sehe, wie genial wir den FSV Frankfurt 2006 abgefangen haben und was für eine Euphorie anschließend herrschte... In welches Jammertal wir jetzt wieder zurückgefallen sind und jener FSV Frankfurt seit zwei Jahren in der 2. Bundesliga spielt, mit einem Zuschauerschnitt den wir unter normalen Umständen auch locker in Liga 4 erreichen, dann ist es einfach nur traurig, dass hier scheinbar in so einem Einzugsgebiet nicht mehr möglich scheint. Und das ist meiner Meinung nach nicht nur an der Unattraktivität der Liga festzumachen.
Hoffentlich ist dieser öffentliche Vorstoß kein Fettnäpfchen, das alles noch schlimmer macht. Vielleicht soll es aber auch tatsächlich nur wieder den KSV (wenn auch negativ in meinen Augen) ins Gespräch bringen, ins Bewusstsein der Region. Bei den Huskies hat es ja auch jahrelang funktioniert...
Re: Wie schaut die sportliche und wirtschaftliche Lage aus?
Axel Feder hat geschrieben:und da stoße ich in das gleiche Horn wie Reitenbreiter, wir schaffen es nicht in dieser Gurkenliga zu bestehen und wollen in eine Liga mit RW Essen etc., die uns von den Möglichkeiten dreimal in den Boden stampfen werden?
Essen? Die sind kein bisschen besser wie wir zurzeit. Desweiteren woran willst du festmachen das wir gegen Mannschaften wie Essen, Saabrücken, Halle, Preußen Münster, Waldhof Mannheim, Magdeburg, Lübeck, Kiel usw. schlechter aussehen? Ganz im Gegenteil. Ich behaupte wir würden besser aussehen. Es ist einfacher sich gegen Mannschaften die auch mal das Spiel machen zu bewähren als gegen jene die meist nur hinten drin stehn.
Und natürlich würde wie von dir erwähnt der Zuschauerschnitt gehoben bei diesen Gegnern. Zumal man dann auch mal Gästefans begrüßen dürfte. Das in Regelmäßigkeit!
Eine solche Liga wäre auch defenitiv besser zu vermarkten!
Re: Wie schaut die sportliche und wirtschaftliche Lage aus?
Ganz einfach: Alle 54 Regionalligisten in einen Topf werfen und losen, live in der ARD. Vielleicht kommt ja eine Traditionsliga raus.
Aber willkürlich zusammenstellen? Das kann doch unmöglich ernst gemeint sein. Was macht man denn, wenn in der folgenden Saison ausschließlich unattraktive Mannschaften als Oberliga-Aufsteiger feststehen? Holt man dann Borussia Fulda aus der Bezirksoberliga in die Traditionsliga hoch oder schafft man kurzfristig die Abstiegsplätze ab?
Schön und gut, ich möchte auch unheimlich gerne gegen Essen, Magdeburg und Münster spielen. (Wie es dann mit den Aufstiegschancen aussehen würde, wäre mir dann sogar egal, denn dann wäre die vierte Liga ja in etwa genauso attraktiv wie die dritte.)
Aber der Weg dahin muss ein anderer sein als mal eben Träume von gescheiterten Traditionsteams zu verwirklichen.

Aber willkürlich zusammenstellen? Das kann doch unmöglich ernst gemeint sein. Was macht man denn, wenn in der folgenden Saison ausschließlich unattraktive Mannschaften als Oberliga-Aufsteiger feststehen? Holt man dann Borussia Fulda aus der Bezirksoberliga in die Traditionsliga hoch oder schafft man kurzfristig die Abstiegsplätze ab?
Schön und gut, ich möchte auch unheimlich gerne gegen Essen, Magdeburg und Münster spielen. (Wie es dann mit den Aufstiegschancen aussehen würde, wäre mir dann sogar egal, denn dann wäre die vierte Liga ja in etwa genauso attraktiv wie die dritte.)
Aber der Weg dahin muss ein anderer sein als mal eben Träume von gescheiterten Traditionsteams zu verwirklichen.
Viele Vereine, die dann nachrücken wollen und können, gibt es vermutlich wirklich nicht. Deshalb ist es auch absolut notwendig, diese realitätsfernen Auflagen zu lockern. Aber davon abgesehen könnte ich mich auch mit zwei Regionalligen anfreunden.Gibt es in der Zeit steigender Insolvenzfälle überhaupt so viele, die die Möglichkeiten haben nachzurücken und immerhin in Sachen Professionalisierung und Logistik einen immensen Schritt zu machen?
trotzdem.
Re: Wie schaut die sportliche und wirtschaftliche Lage aus?
Offenbar ist es ja zumindest hier - welch Wunder - Konsens, dass die U23-Teams aus der dritten und vierten Liga raus müssen, und per se auch aus den Oberligen, die ja sonst den ganzen Schmons auffangen müssten.
Und warum müssen die Nachwuchsteams raus? Weil sie keine Zuschauer ziehen? Nein, das kann nicht der Grund sein, denn Astoria Walldorf würde uns sicher nicht mehr Zuschauer bescheren als die Zweite vom KSC. Weil da ganz oft ganz furchtbar der Wettbewerb verzerrt wird? Nein, auch dieser gerne angeführte Grund ist eher zu vernachlässigen. Was hat ein Luca Toni in Liga Drei gerissen? Wie oft wurden unsere Abwehrspieler von einem sonst regelmäßig in der Ersten spielenden Rekonvaleszenten vorgeführt? Eher selten, daher - druff geschissen.
Wo liegt also das Problem? Das Problem ist meines Erachtens einfach, dass diese Teams da sind und in der Liga einen Platz einnehmen, der ihnen vierunddreißig mal Spielpraxis pro Saison gewährleistet und dem Verein zu vernachlässigende Einnahmen, wobei ich mir sogar vorstellen kann, dass eine Zweite durch Reisekosten etc. eher Miese macht.
Diesen Platz in einer Liga könnte ebenso ein anderer Verein mit seiner ersten Mannschaft einnehmen, der auf die Zuschauereinnahmen massiv angewiesen ist, weil in den unteren Klassen eben nicht fett TV-Gelder und Merchandising-Einnahmen fließen, außer vielleicht in Krefeld.
Da geht es gar nicht so sehr um Tradition, sondern einfach um die Frage: Wer hat das Geld, dass es hier zu verteilen gibt, eher nötig? Und das sind bestimmt nicht die U23-Teams.
Interessante Vorschläge zur möglichen Reform übrigens! Finde die Idee mit einer RL für die U23-Teams sehr gut, weil sie am Ehesten realisierbar wirkt. Kombiniert mit einer Deckelung in Liga Drei klingt die Sache echt gut, aber die Frage ist, wie man dann den Aufstieg in diese Klasse regelt.
Und warum müssen die Nachwuchsteams raus? Weil sie keine Zuschauer ziehen? Nein, das kann nicht der Grund sein, denn Astoria Walldorf würde uns sicher nicht mehr Zuschauer bescheren als die Zweite vom KSC. Weil da ganz oft ganz furchtbar der Wettbewerb verzerrt wird? Nein, auch dieser gerne angeführte Grund ist eher zu vernachlässigen. Was hat ein Luca Toni in Liga Drei gerissen? Wie oft wurden unsere Abwehrspieler von einem sonst regelmäßig in der Ersten spielenden Rekonvaleszenten vorgeführt? Eher selten, daher - druff geschissen.
Wo liegt also das Problem? Das Problem ist meines Erachtens einfach, dass diese Teams da sind und in der Liga einen Platz einnehmen, der ihnen vierunddreißig mal Spielpraxis pro Saison gewährleistet und dem Verein zu vernachlässigende Einnahmen, wobei ich mir sogar vorstellen kann, dass eine Zweite durch Reisekosten etc. eher Miese macht.
Diesen Platz in einer Liga könnte ebenso ein anderer Verein mit seiner ersten Mannschaft einnehmen, der auf die Zuschauereinnahmen massiv angewiesen ist, weil in den unteren Klassen eben nicht fett TV-Gelder und Merchandising-Einnahmen fließen, außer vielleicht in Krefeld.

Da geht es gar nicht so sehr um Tradition, sondern einfach um die Frage: Wer hat das Geld, dass es hier zu verteilen gibt, eher nötig? Und das sind bestimmt nicht die U23-Teams.
Interessante Vorschläge zur möglichen Reform übrigens! Finde die Idee mit einer RL für die U23-Teams sehr gut, weil sie am Ehesten realisierbar wirkt. Kombiniert mit einer Deckelung in Liga Drei klingt die Sache echt gut, aber die Frage ist, wie man dann den Aufstieg in diese Klasse regelt.
Re: Wie schaut die sportliche und wirtschaftliche Lage aus?
schon das spiel gegen die sge Heller vergessen?Zivischlacke hat geschrieben:Und warum müssen die Nachwuchsteams raus? Weil da ganz oft ganz furchtbar der Wettbewerb verzerrt wird? Nein, auch dieser gerne angeführte Grund ist eher zu vernachlässigen. Was hat ein Luca Toni in Liga Drei gerissen? Wie oft wurden unsere Abwehrspieler von einem sonst regelmäßig in der Ersten spielenden Rekonvaleszenten vorgeführt? Eher selten, daher - druff geschissen.
#10
Re: Wie schaut die sportliche und wirtschaftliche Lage aus?
Vielleicht wollte J. Rose mit seiner Aussage ja nur zur bundesweiten Diskussion anregen !? Oder mit anderen Worten: Aufmerksamkeit für dieses Thema erregen.
Die altbekannte Sprüche wie "Wettbewerbsverzerrung", "Unattraktiv" und so weiter, schaffen sich doch keine Aufmerksamkeit mehr, regen doch kaum noch zur Diskussion an. Es sind zwar Tatsachen, aber so richtig intensiv diskutiert man dadurch nicht mehr besonders.
Ein paar harte Forderungen und schon ist das Thema wieder aktuell- und wird heftig diskutiert. Man sieht's ja schon hier im Forum. Wie's außerhalb Kassels aufgenommen wurde - wenn überhaupt - weiß ich allerdings nicht.
Stehplatznutzer's Posting klingt sehr plausibel.
Eine Lösung könnte ich mir auch so vorstellen:
Regionalliga Nord und -Süd und eine Regionalliga für Amateurteams, somit bliebe man bei einer 3-gleisigen Regionalliga.
Die jeweils Erstplatzierten steigen auf und die Zweitplatzierten der Regionalligen Nord und Süd gehen in Relegation. Die Zweitplatzierte Mannschaft der "Amateurliga" bleibt außen vor.
4 Aufsteiger und demnach 4 Absteiger aus der 3.Liga.
Oder aber der Meister der Amateurliga geht mit dem letztplatzierten Amateurteam in Relegation.
Die 3.Liga besteht aus max. 5 Amateurteams und 13 "Profis".
Das schlechtplatzierteste Amateurteam der 3. Liga steigt in die "Amateurliga" ab,...und somit ist Platz für den Meister der "Amateurliga"
So in etwa wäre es doch eine faire Lösung, denke ich. Man kann die Amateurteams in der 3. Liga auch auf 3 dezimieren.......oder was auch immer. War nur so'n Gedanke.
Die altbekannte Sprüche wie "Wettbewerbsverzerrung", "Unattraktiv" und so weiter, schaffen sich doch keine Aufmerksamkeit mehr, regen doch kaum noch zur Diskussion an. Es sind zwar Tatsachen, aber so richtig intensiv diskutiert man dadurch nicht mehr besonders.
Ein paar harte Forderungen und schon ist das Thema wieder aktuell- und wird heftig diskutiert. Man sieht's ja schon hier im Forum. Wie's außerhalb Kassels aufgenommen wurde - wenn überhaupt - weiß ich allerdings nicht.
Stehplatznutzer's Posting klingt sehr plausibel.
Eine Lösung könnte ich mir auch so vorstellen:
Regionalliga Nord und -Süd und eine Regionalliga für Amateurteams, somit bliebe man bei einer 3-gleisigen Regionalliga.
Die jeweils Erstplatzierten steigen auf und die Zweitplatzierten der Regionalligen Nord und Süd gehen in Relegation. Die Zweitplatzierte Mannschaft der "Amateurliga" bleibt außen vor.
4 Aufsteiger und demnach 4 Absteiger aus der 3.Liga.
Oder aber der Meister der Amateurliga geht mit dem letztplatzierten Amateurteam in Relegation.

Die 3.Liga besteht aus max. 5 Amateurteams und 13 "Profis".
Das schlechtplatzierteste Amateurteam der 3. Liga steigt in die "Amateurliga" ab,...und somit ist Platz für den Meister der "Amateurliga"
So in etwa wäre es doch eine faire Lösung, denke ich. Man kann die Amateurteams in der 3. Liga auch auf 3 dezimieren.......oder was auch immer. War nur so'n Gedanke.

Zuletzt geändert von Schlagge am 26. Apr 2010, 08:22, insgesamt 2-mal geändert.
Red White Stars 1982
-
- Beiträge: 4446
- Registriert: 6. Jul 2001, 02:00
- Wohnort: Kassel
- Kontaktdaten:
Re: Wie schaut die sportliche und wirtschaftliche Lage aus?
Ich sehe aber eher, dass sehr viele von diesen Teams versuchen werden, eine schlagkräftige Mannschaft ins Rennen zu schicken und aufgrund der erwarteten Zusatzeinnahmen auch mehr Risiko eingehen. In einer Liga mit Traditionsteams gehts eben auch um Prestige. Die Frage ist: Kann oder will der KSV dann auch ein größeres Risiko eingehen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten? Ich hab so ein bissel das Gefühl, dass die Region inklusive Sponsoren erstmal sehen möchte, dass der KSV in Vorleistung geht.mika hat geschrieben:Axel Feder hat geschrieben:und da stoße ich in das gleiche Horn wie Reitenbreiter, wir schaffen es nicht in dieser Gurkenliga zu bestehen und wollen in eine Liga mit RW Essen etc., die uns von den Möglichkeiten dreimal in den Boden stampfen werden?
Essen? Die sind kein bisschen besser wie wir zurzeit. Desweiteren woran willst du festmachen das wir gegen Mannschaften wie Essen, Saabrücken, Halle, Preußen Münster, Waldhof Mannheim, Magdeburg, Lübeck, Kiel usw. schlechter aussehen? Ganz im Gegenteil. Ich behaupte wir würden besser aussehen. Es ist einfacher sich gegen Mannschaften die auch mal das Spiel machen zu bewähren als gegen jene die meist nur hinten drin stehn.
Und natürlich würde wie von dir erwähnt der Zuschauerschnitt gehoben bei diesen Gegnern. Zumal man dann auch mal Gästefans begrüßen dürfte. Das in Regelmäßigkeit!
Eine solche Liga wäre auch defenitiv besser zu vermarkten!
Kurz gesagt: Wird ein Großteil der erhöhten Einnahmen nicht gleich wieder verpulvert? Die finanziellen Bedingungen werden sich nicht ändern meiner Einschätzung nach, da alle mehr investieren werden. Wer mehr hat, gibt mehr aus. Zudem, will man dann auf ewig in dieser - zugegeben interessanten - Liga bleiben? Das klingt so ein wenig danach, dass Traitionsvereine sich ausklinken und auf Dauer ihr eigenes Ding abseits der "normalen" Ligen machen wollen. Aber ganz ehrlich, wäre das nach 10 Jahren immer noch so interessant? Die "unbekannteren" Vereine sind doch so ein wenig das Salz in der Suppe. Und wie sieht das aus, wenn sich nach und nach die Teams sich in obere Ligen verabschieden, spielt man dann eine 8er Runde, weil von unten und oben keine Traditionsteams mehr nachkommen? Womöglich ist das ganze ja bereits genauer ausgearbeitet, aber da bleiben für mich mehr Fragen offen. Vielleicht habe ich das alles auch falsch verstanden.

Unsere Zeit wird kommen!