Aus dem heutigen Kicker
Hessen: Brasilianisches Torjägertalent der Extraklasse in Kassel - 10.10.2002 10:22
Julio Cesar schießt sich dem Profitraum stetig näher
Elf Spiele, zehn Tore - auch in der Oberliga Hessen ist Julio Cesar Da Rosa vom KSV Hessen Kassel zum Schrecken aller gegnerischen Keeper geworden. Vor einem Jahr hatte eine Stuttgarter Agentur, die sich auf den "Import" brasilianischer Talente spezialisiert hat, den 21-Jährigen an den damaligen Fünftligisten vermittelt in der Hoffnung, dass ein Profiverein auf ihn aufmerksam wird. Derartige Anfragen blieben bis heute aus, doch das könnte sich zum Leidwesen der Löwen-Fans bald ändern.
Denn der nur etwa 1,70 m große Cesar verkörpert fast alle Tugenden, die einen Torjäger der Extra- klasse auszeichnen. Er ist wendig, kampf- und dribbelstark und verfügt als typischer Strafraumspieler über einen außergewöhnlichen Torinstinkt. Davon profitierten die Kasseler schon in der Landesliga. Auch dank seiner Tore (in 15 Spielen gelangen ihm an der Seite des früheren Champions-League-Akteurs Andreas Mayer 20 Treffer) stiegen die Löwen im vergangenen Sommer in die Oberliga auf. Dort hat er nach mittlerweile elf absolvierten Spielen entscheidenden Anteil daran, dass der KSV als Aufsteiger wiederum in der Spitze mitspielt. Cesar und die Löwen - eine außergewöhnliche Erfolgsstory. Wie geht sie weiter?
Fakt ist, dass der Brasilianer ausschließlich deshalb nach Europa gekommen ist, um Profi zu werden. Dies lässt sich logischerweise nur bei einem Bundes- oder Zweitligaverein verwirklichen. Käme von dort also ein Signal, wäre er wahrscheinlich weg. Das ist auch den KSV-Verantwortlichen um den Vorsitzenden Jens Rose klar. Immerhin stünde dem KSV (neben der oben genannten Agentur) dann ein Teil der fälligen Ablösesumme zu.
Ulrich Brehme
Julio Cesar schießt sich dem Profitraum stetig näher
Elf Spiele, zehn Tore - auch in der Oberliga Hessen ist Julio Cesar Da Rosa vom KSV Hessen Kassel zum Schrecken aller gegnerischen Keeper geworden. Vor einem Jahr hatte eine Stuttgarter Agentur, die sich auf den "Import" brasilianischer Talente spezialisiert hat, den 21-Jährigen an den damaligen Fünftligisten vermittelt in der Hoffnung, dass ein Profiverein auf ihn aufmerksam wird. Derartige Anfragen blieben bis heute aus, doch das könnte sich zum Leidwesen der Löwen-Fans bald ändern.
Denn der nur etwa 1,70 m große Cesar verkörpert fast alle Tugenden, die einen Torjäger der Extra- klasse auszeichnen. Er ist wendig, kampf- und dribbelstark und verfügt als typischer Strafraumspieler über einen außergewöhnlichen Torinstinkt. Davon profitierten die Kasseler schon in der Landesliga. Auch dank seiner Tore (in 15 Spielen gelangen ihm an der Seite des früheren Champions-League-Akteurs Andreas Mayer 20 Treffer) stiegen die Löwen im vergangenen Sommer in die Oberliga auf. Dort hat er nach mittlerweile elf absolvierten Spielen entscheidenden Anteil daran, dass der KSV als Aufsteiger wiederum in der Spitze mitspielt. Cesar und die Löwen - eine außergewöhnliche Erfolgsstory. Wie geht sie weiter?
Fakt ist, dass der Brasilianer ausschließlich deshalb nach Europa gekommen ist, um Profi zu werden. Dies lässt sich logischerweise nur bei einem Bundes- oder Zweitligaverein verwirklichen. Käme von dort also ein Signal, wäre er wahrscheinlich weg. Das ist auch den KSV-Verantwortlichen um den Vorsitzenden Jens Rose klar. Immerhin stünde dem KSV (neben der oben genannten Agentur) dann ein Teil der fälligen Ablösesumme zu.
Ulrich Brehme
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Günter Kratz
- Beiträge: 2880
- Registriert: 9. Jul 2001, 02:00
@Michi
Sag mal Deinem Vater er soll nicht soviel Reklame für den Julio Cesar machen sonst ist der wirklich bald weg! :smile:
Es ist schon verrückt: Wenn der Julio viele Tore schießt ist das zwar gut für den KSV, aber er wird uns dann sicher bald verlassen. Wenn er keine Tore schießt bleibt er da, nützt uns aber auch nichts. Was er auch macht, es ist verkehrt...
Und wen machen wir dafür zum Sündenbock??? :wink:
RWG
Günter
PS: Vielleicht sollte man ihn dazu bringen den Ball einen Meter vor der Torlinie noch mal ab zu spielen damit sich die Tore mehr verteilen. Äh, das versuchen bei uns sowieso alle, den Ball ins Tor zu tragen - weswegen wir auch "nur" 27 Tore geschossen haben. Wenn das alles drinn gewesen wäre was drinn sein mußte...
Sag mal Deinem Vater er soll nicht soviel Reklame für den Julio Cesar machen sonst ist der wirklich bald weg! :smile:
Es ist schon verrückt: Wenn der Julio viele Tore schießt ist das zwar gut für den KSV, aber er wird uns dann sicher bald verlassen. Wenn er keine Tore schießt bleibt er da, nützt uns aber auch nichts. Was er auch macht, es ist verkehrt...
Und wen machen wir dafür zum Sündenbock??? :wink:
RWG
Günter
PS: Vielleicht sollte man ihn dazu bringen den Ball einen Meter vor der Torlinie noch mal ab zu spielen damit sich die Tore mehr verteilen. Äh, das versuchen bei uns sowieso alle, den Ball ins Tor zu tragen - weswegen wir auch "nur" 27 Tore geschossen haben. Wenn das alles drinn gewesen wäre was drinn sein mußte...
Was soll die ganze Panik.Uns war es doch allen bewusst, dass der KSV für A. Mayer und J. Cesar nur eine Durchgangsstation ist. Sind wir doch froh darüber, dass wir diese Spieler noch so lange wie möglich in unseren Reihen haben. Der eine war und der andere will in den bezahlten Fußball.Für uns muss die Realität sein, wenn ein gutes Angebot kommt, dann sind beide weg. Und dafür habe ich (leider für unseren KSV) Verständnis.
Schau`n mer mal....
Freuen wir uns doch, dass unsere Mannschaft im Augenblick so gut da steht.
Bernd
Schau`n mer mal....
Freuen wir uns doch, dass unsere Mannschaft im Augenblick so gut da steht.
Bernd
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Eckart Lukarsch
- Beiträge: 3743
- Registriert: 25. Aug 2001, 02:00
- Wohnort: Baunatal
- Kontaktdaten:
Spielerwechsel sind im Fußballgeschäft gang und gäbe.
Entscheidend ist, daß die Spieler ihre Leistung so lange abrufen, wie sie für den KSV spielen. Das ist bei A.M. und J.C. der Fall.
Und wenn tatsächlich ein alter KSVer geht, kommt auch immer ein neuer KSVer. Wie oft haben wir in den letzten Jahren schon erlebt, daß der Neue besser war als der Alte.
RWG
Jens II
Entscheidend ist, daß die Spieler ihre Leistung so lange abrufen, wie sie für den KSV spielen. Das ist bei A.M. und J.C. der Fall.
Und wenn tatsächlich ein alter KSVer geht, kommt auch immer ein neuer KSVer. Wie oft haben wir in den letzten Jahren schon erlebt, daß der Neue besser war als der Alte.
RWG
Jens II