Es ist einfach ein sehr schmaler Grad. Man muss sich entscheiden, ob man dauerhaft, solange es möglich ist, investiert, sein Eigenkapital weiterhin verringert/Schuldenstand erhöht, in der Hoffnung sich über die 3. Liga zu sanieren. Umso länger man jedoch scheitert, desto höher werden die Verbindlichkeiten. I. d. R. sind Verbindlichkeiten zusätzlich noch mit Zinsen verknüpft, was gleichzeitig bedeudet, dass das Negativeigenkapital dauerhaft / bei großen Investitionen "doppelt" belastet wird.Bernd RWS 82 hat geschrieben:... aber wer garantiert das wir die relegation dann erreichen?? was ist wenn du nur um den 5. platz am 28. spieltag stehst, dann haste anstatt ein volles haus nur noch mehr schulden angehäuft. no risk - wenn es nicht reichen sollte dann auch "gut"... mit macht steigt man eh nicht auf (siehe red bull leipzig)Sunder63 hat geschrieben:Allein das Erreichen der Relegation dürfte doch Geld bringen, oder? Volles Haus ist da zumindest garantiert. 8)![]()
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jeder der die fc hessen zeit bis zur neugründung 1998 mit gemacht hat, sollte es doch ganz wissen was schulden aus deinen verein machen können. eine dritte chance wird es für uns nicht geben![]()
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Der Verein hat ja schon länger einen (hohen) Schuldenstand. Negativeigenkapital kann natürlich vorkommen. Problematisch ist nur, wenn man es nicht schafft, selbiges abzubauen, sondern wenn es immer weiter steigt.Sunder63 hat geschrieben:na ja, bei so einem Schuldenstand ist dann natürlich wirklich nichts drin... Man möchte sich nicht vorstellen, was passieren würde, wenn wir die nächsten Jahre nur im Mittelfeld dieser Grottenliga rumstürzen würde...das wäre dann ja wohl das Ende aller Hoffnungen
Man darf gespannt sein, ob es dem Verein gelungen ist, im vergangenen Jahr den Schuldenstand zu verringern, oder ob er weiter anwächst.
Wenn ich an die Personalie Abramzcik denke, wo das Geld aus dem Fenster geworfen wurde, oder an den gerichtlichen Vergleich mit Lepore denke, befürchte ich, das man mit wachsenden Schulden rechnen kann.
Erschwerend kommen die desaströsen Zuschauerzahlen aus der vergangenen Rückrunde (Geschäftsjahr 2012) hinzu (KSC 800, SG S-G 1.300, Ingolstadt II 800, FC Memmingen 1.200, Worms 1.500, 1860 Muc 2.000).
Nach außen hin, erweckt der Zuwachs an neuen Sponsoren lediglich einem Inflationsausgleich. Folgerichtig ein Nullsummen-Geschäft. Soweit ich weiß, wurde 2012 kein wirklich potenter Sponsor vertraglich fixiert. Wo soll das Geld herkommen?