Kasseler_jung hat geschrieben: Ich werde es nicht verstehen, warum man immer einen Sündenbock haben muss.
Ich auch nicht, aber es scheint in der Natur des Menschen zu liegen. Mal ist der Trainer schuld, mal der Keeper, mal der Fußballgott himself. Vermutlich ist es sich einfach schwer einzugestehen, daß es genauso in der Natur des Menschen liegt, unbeständig zu sein und Pech zu haben. Oder einzugestehen, daß der Gegner an diesem Tag besser war. Bevorzugt wird natürlich das schwächste Glied zum Sündenbock. Hier der neue Torwart, deutschlandweit halt andere. Und wenn man als Zahlentrottel das schwächste Glied noch rassistisch und viertelwissenschaftlich marginalisiert und es mit Argumenten, die vor 100 Jahren schon als unwissenschaftlich galten ein paar zum Kotzen reizende Stigmata verpasst, über einen Bereich wie Bildung schreibt, von dem man offensichtlich noch weniger Ahnung hat, als von Soziologie, landet man plötzlich auf Platz 1 der Bestsellerliste mit einem Sachbuch, das gar keines ist.

When the going gets weird, the weird turn pro. It never got weird enough for me.
Hunter S. Thompson
VIVA MADIBA! VIVA MANDELA!