So war's früher ;-) Am Samstag wieder...
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Günter Kratz
- Beiträge: 2880
- Registriert: 9. Jul 2001, 02:00
Hallo Löwen!
Wie war das noch vor gar nicht all zu langer Zeit in einem unbekannten Land?
Währned sich der freundliche und friedliebende Stamm der Wald-Michel noch in seiner von Bächen und Bergen umgebenen Heimat auf seinem fetten Punktekonto ausruhte, rüsteten wir Barbaren des eisigen Nordens in unserer diesseits von Vogelsberg und Knüll, zwischen den Schluchten von Kaufunger- und Habichtswald, im finsteren Tale des Fulda gelegenen Heimat noch einmal zu einem Raubzug in den sonnigen Süden! Dieses mal unter Federführung der Kirschenpflücker aus Witzenhausen!
Nachdem wir an einer geheimen Stelle die Grenze zur ehemaligen römischen Bestatzungszone überschreiten und anschließend unerkannt den Main überqueren konnten, lag das Land der Äppelwoitrinker und Spargelbauern offen und schutzlos vor uns.
Selbst ein allerletzter verzweifelter Versuch uns mittels diverser Umleitungsschilder in die Irre zu führen um die sich anbahnende Heimsuchung doch noch ab zu wenden hielt uns nicht auf, denn wir bahnten uns unbeirrbar unseren Weg in die nebligen Hänge des Odenwaldes - eine Spur der Verwüstung hinter uns her ziehend...
Das donnern die Trommeln, das wehen der Fahnen, die Furcht einflößenden Schlachtgesänge der Barbaren und die Jubelorkane! All die schrecklichen Dinge von denen man im verschlafenen Wald-Michelbach bisher nur von Ferne gehört hattte! All das - und noch viel mehr - wurde an diesem Tage nie gekannte grauenvolle Realität und brach am Nachmittag jenes denkwürdigen 16. November AD 2002 über das beschauliche Odenwaldstädtchen herein!
Nachdem unsere allseits gefürchteten Kämpfer in ihrer weißen, natürlich vom Blut ihrer Feinde rot gefärbten Kampfausrüstung in Erscheinung getreten waren und unter unserem frenetischen Jubel ihr grausames Handwerk erfolgreich verrichtet hatten, setzte sich die Horde der Barbaren - reichlich mit Punkten und Toren beladen - wieder gen Norden in Marsch; vorbei am zitternden Frankfurt das dieses mal noch mit dem Schrecken davon gekommen war - noch!!
Bleibt noch zu erwähnen, daß die trinkfesten Bewohner des Nordlandes während ihres Rückzuges reichlich Meet in ihre durstigen Kehlen hinunterstürzten...
Wer jedoch glaubt die Gier der Barbaren nach fetter Beute sei damit auf's erste gestillt begeht einen verhängnisvollen Irrtum:
Nach erfolgreichem Raubzug, kaum zurück in ihrem angestammten Gebiet, rotten sich bereits wieder Stars, Löwenherzen, Sioux, Kirschenpflücker und wie sie alle heißen - ja sogar ein abtrünniger Stamm aus Südhessen der mitten im feindlichen Bindingland ausharrt - in gewohnter Weise zusammen um ihren Eroberungsgelüsten ungezügelt freien Lauf zu lassen und dieses mal Frankfurt, ja Frankfurt, die blühende Metropole des Südens, in Schutt und Asche zu legen...
Nur ein plötzlich herein brechender Winter kann die barbarischen Horden des Nordens daran hindern noch in diesem Jahr ihre schrecklichen Pläne in die Tat um zu setzen - doch der Tag wird kommmen...
In diesem Sinne: Auf sie mit Gebrüll!
RWG
Günter "der Schreckliche"
PS: Wald-Michelbach ist 'ne schöne Gegend! Ich komm' bestimmt mal wieder! Äh - und ich komme in friedlicher Absicht! :smile:
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Günter Kratz am 2002-11-20 11:30 ]</font>
Wie war das noch vor gar nicht all zu langer Zeit in einem unbekannten Land?
Währned sich der freundliche und friedliebende Stamm der Wald-Michel noch in seiner von Bächen und Bergen umgebenen Heimat auf seinem fetten Punktekonto ausruhte, rüsteten wir Barbaren des eisigen Nordens in unserer diesseits von Vogelsberg und Knüll, zwischen den Schluchten von Kaufunger- und Habichtswald, im finsteren Tale des Fulda gelegenen Heimat noch einmal zu einem Raubzug in den sonnigen Süden! Dieses mal unter Federführung der Kirschenpflücker aus Witzenhausen!
Nachdem wir an einer geheimen Stelle die Grenze zur ehemaligen römischen Bestatzungszone überschreiten und anschließend unerkannt den Main überqueren konnten, lag das Land der Äppelwoitrinker und Spargelbauern offen und schutzlos vor uns.
Selbst ein allerletzter verzweifelter Versuch uns mittels diverser Umleitungsschilder in die Irre zu führen um die sich anbahnende Heimsuchung doch noch ab zu wenden hielt uns nicht auf, denn wir bahnten uns unbeirrbar unseren Weg in die nebligen Hänge des Odenwaldes - eine Spur der Verwüstung hinter uns her ziehend...
Das donnern die Trommeln, das wehen der Fahnen, die Furcht einflößenden Schlachtgesänge der Barbaren und die Jubelorkane! All die schrecklichen Dinge von denen man im verschlafenen Wald-Michelbach bisher nur von Ferne gehört hattte! All das - und noch viel mehr - wurde an diesem Tage nie gekannte grauenvolle Realität und brach am Nachmittag jenes denkwürdigen 16. November AD 2002 über das beschauliche Odenwaldstädtchen herein!
Nachdem unsere allseits gefürchteten Kämpfer in ihrer weißen, natürlich vom Blut ihrer Feinde rot gefärbten Kampfausrüstung in Erscheinung getreten waren und unter unserem frenetischen Jubel ihr grausames Handwerk erfolgreich verrichtet hatten, setzte sich die Horde der Barbaren - reichlich mit Punkten und Toren beladen - wieder gen Norden in Marsch; vorbei am zitternden Frankfurt das dieses mal noch mit dem Schrecken davon gekommen war - noch!!
Bleibt noch zu erwähnen, daß die trinkfesten Bewohner des Nordlandes während ihres Rückzuges reichlich Meet in ihre durstigen Kehlen hinunterstürzten...
Wer jedoch glaubt die Gier der Barbaren nach fetter Beute sei damit auf's erste gestillt begeht einen verhängnisvollen Irrtum:
Nach erfolgreichem Raubzug, kaum zurück in ihrem angestammten Gebiet, rotten sich bereits wieder Stars, Löwenherzen, Sioux, Kirschenpflücker und wie sie alle heißen - ja sogar ein abtrünniger Stamm aus Südhessen der mitten im feindlichen Bindingland ausharrt - in gewohnter Weise zusammen um ihren Eroberungsgelüsten ungezügelt freien Lauf zu lassen und dieses mal Frankfurt, ja Frankfurt, die blühende Metropole des Südens, in Schutt und Asche zu legen...
Nur ein plötzlich herein brechender Winter kann die barbarischen Horden des Nordens daran hindern noch in diesem Jahr ihre schrecklichen Pläne in die Tat um zu setzen - doch der Tag wird kommmen...
In diesem Sinne: Auf sie mit Gebrüll!
RWG
Günter "der Schreckliche"
PS: Wald-Michelbach ist 'ne schöne Gegend! Ich komm' bestimmt mal wieder! Äh - und ich komme in friedlicher Absicht! :smile:
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Günter Kratz am 2002-11-20 11:30 ]</font>
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Axel Feder
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Michi
Ich weiß zwar nicht, ob's nach dem Spiel noch jemanden interessiert, aber hier sind nochmal die Vorberichte auf das Topspiel FSV-KSV von der Frankfurter Neuen Presse und der Frankfurter Rundschau!
Quelle: Homepage des FSV Frankfurt
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FSV FRANKFURT - KSV HESSEN KASSEL
Eine entscheidende Woche für den FSV Frankfurt
FRANKFURT/MAIN - "Showdown" zweiter Teil. Eine Woche nach dem Verfolgerduell zwischen Eintracht Wald-Michelbach und dem KSV Hessen Kassel (0:2) und sieben Tage vor dem Duell zwischen dem FC Eschborn und dem FSV Frankfurt bleiben die vier Topteams der Fußball-Oberliga Hessen an diesem Wochenende gänzlich unter sich. Kein Wunder, dass sich angesichts der Partien zwischen dem FSV (2. Platz/39 Punkte) und Kassel (3./ 38) sowie zwischen Wald-Michelbach (4./37) und Eschborn (1./40) das Interesse an den übrigen Spiele in Grenzen hält. Außer bei den Beteiligten selbst natürlich.
Für den FSV Frankfurt wird am Samstag eine vielleicht ganz entscheidende Woche beginnen. Zunächst empfängt die Mannschaft von Trainer Stefan Hassler im Stadion am Bornheimer Hang (Anpfiff: 14.30 Uhr) das Team des KSV Hessen Kassel. Am Montag soll dann auf der Jahreshauptversammlung der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Michael Görner zum neuen FSV-Präsidenten gekürt werden, ehe fünf Tage später das Gastspiel beim FC Eschborn ansteht.
Wie es dann um die seelische Verfassung der FSV-Verantwortlichen stehen wird, ist natürlich noch völlig ungewiss. Derzeit ist bei ihnen die Vorfreude auf das Heimspiel gegen Kassel groß. "Wir freuen uns auf dieses Spiel, weil da zwei alte hessische Traditionsvereine aufeinander treffen", erklärt FSV-Manager Bernd Reisig, der sich eine Kulisse von 2000 bis 2500 Zuschauern erhofft und vor der Begegnung mit den Nordhessen, die von 600 Fans nach Frankfurt begleitet werden, bereits seine persönliche Vorrundenbilanz gezogen hat. Und die fällt natürlich positiv aus. "Wir haben nach einem für uns turbulenten Sommer, der an den Verantwortlichen des Vereines nicht spurlos vorbei gegangen ist, eine sehr starke Vorrunde gespielt. Obwohl wir lange nicht wussten, in welcher Liga wir spielen werden", so Reisig.
Am Ende blieben die Bornheimer viertklassig, ein Zustand, der sich in der kommenden Saison endlich wieder ändern soll und aus finanziellen Gründen wohl auch muss. Daher haben die Partien gegen Kassen und Eschborn auch eine ganz enorme Bedeutung für den Club vom Bornheimer Hang, der seit elf Spielen ungeschlagen ist. "Es sind keine Endspiele, aber wegweisende Spiele. Wenn wir beide gewinnen würden, wäre das schon fast eine Vorentscheidung. Bei zwei Niederlagen hingegen wäre der Zug vielleicht schon abgefahren", sagte FSV-Coach Hassler gestern. Der 33-Jährige hofft deshalb auf den Einsatz von Libero Carsten Hennig, der wegen seines Außenbandanrisses im letzten Spiel gegen Neukirchen noch fehlte, aber mittlerweile wieder im Training mitwirken konnte. Und auch Dirk Wolf, der am Anfang der Woche noch von einer Grippe geplagt worden war, scheint wieder im Vollbesitz seiner Kräfte zu sein. Die werden auch vonnöten sein, denn der KSV Hessen Kassel hat ebenso wie der FSV und Eschborn eine imponierende Halbserie absolviert. Leistungsträger des Teams von Trainer Oliver Roggensack sind unter anderem die beiden ehemaligen Profis Zoran Zeljko im Tor und Regisseur Andreas Meyer, der schon für Rosenborg Trondheim in der Champions League gespielt hat sowie die beiden Stürmer Julio Cesar und Thorsten Bauer.
(Quelle: Frankfurter Neue Presse; 22.11.2002)
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FSV FRANKFURT - KSV HESSEN KASSEL
Reisig zieht vorzeitige Weihnachtsbilanz
FRANKFURT/MAIN - So ein wenig wollte Bernd Reisig schon mal vorweihnachtliche Gefühle verbreiten. Gut, es gab am gestrigen Donnerstag weder trockenen Christstollen, noch heißen Glühwein. Auf der ersten Pressekonferenz des FSV Frankfurt während der laufenden Oberligasaison ging es eigentlich zu wie immer. Nur packt der Manager der Bornheimer, die morgen (14.30 Uhr) den Tabellendritten Hessen Kassel erwarten, seine berühmt, berüchtigten Zahlenspiele in der Regel eben erst auf der Weihnachtsfeier aus und nicht bereits während der Woche, Ende November.
Nun, Reisig war offensichtlich bereits gestern so richtig in Bilanzierungslaune, und da hat es sich der Manager nicht nehmen lassen, mit der Punkteausbeute der Frankfurter nach 16 gespielten Partien nach vorne zu preschen. Deren 39 sind es. Immerhin. Gerade wenn man bedenkt, dass in der Rechnung noch das Nachholspiel in Aschaffenburg fehlt. Und, nur mal vorsichtig hochgerechnet: Geht es für den Tabellenzweiten so reibungslos weiter, dann, prognostiziert Reisig, würden nach 34 Spieltagen satte 84 Punkte für den FSV zu Buche stehen. Respekt.
"Ja", sagt Reisig, "nach den turbulenten Zeiten vor und anfangs der Saison" könne man mit dem Verlauf der Runde durchaus zufrieden sein. Immerhin habe das Team in den vergangenen Jahren weitaus weniger an zählbaren einheimsen können, als das aktuell der Fall sei. Entsprechendes Zahlenwerk präsentiert der Manager umgehend. 28 Punkte waren es zur Halbzeit der Saison 2000/01, 32 im vergangenen Jahr. Dem Anspruch, als selbst ernannter Aufstiegskandidat bereits vor der Saison seine hohen Ziele formuliert zu haben, sei das Team und Trainer Stefan Hassler, bislang mehr als gerecht geworden.
Nur kommt es sicherlich nicht von ungefähr, dass die Schwarz-Blauen ausgerechnet vor dem Kasselspiel den Bauch einziehen und die Brust rausstrecken. Denn auf den Verein wartet eine Woche, die sehr wohl über die sportliche Zukunft der kommenden Monate entscheiden wird. Es seien keine Endspiele, versucht Hassler die Brisanz zwar noch ein wenig zu kaschieren, "jedoch wegweisende. Wenn wir beide Vergleiche verlieren sollten, ist der Zug", - der in Richtung Regionalliga, - "fast abgefahren". Wenn sie beide gewinnen sollten, fügt der Coach an, im übrigen auch. Nur eben der in die andere Richtung. Sprich Oberligaverbleib.
Auf jeden Fall werden es Duelle vor würdiger Kulisse. 2500 sollen morgen am Hang dabei sein, da sind sich die FSV-Verantwortlichen relativ sicher. Und die werden ein enges Spiel sehen, weil, dafür ist Hassler viel zu sehr Trainer, "nunmal die Tagesform entscheiden wird." Und die muss bei den Gastgebern einfach stimmen, schließlich sei die Mannschaft bislang nicht in der Lage gewesen, gegen eines der Spitzenteams zu gewinnen. "Jedefalls ist uns das sportlich nicht gelungen", sagt Hassler. Und sollte die Serie von elf ungeschlagenen Spielen in Folge ausgerechnet gegen Kassel reißen, "wird es in Eschborn um so schwerer." (geh)
(Quelle: Frankfurter Rundschau; 22.11.2002)
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Gruß Michi
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http://www.ksv-statistiken.de.vu
http://www.ksv-hessen.de.vu
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Michi am 2002-11-23 18:28 ]</font>
Quelle: Homepage des FSV Frankfurt
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FSV FRANKFURT - KSV HESSEN KASSEL
Eine entscheidende Woche für den FSV Frankfurt
FRANKFURT/MAIN - "Showdown" zweiter Teil. Eine Woche nach dem Verfolgerduell zwischen Eintracht Wald-Michelbach und dem KSV Hessen Kassel (0:2) und sieben Tage vor dem Duell zwischen dem FC Eschborn und dem FSV Frankfurt bleiben die vier Topteams der Fußball-Oberliga Hessen an diesem Wochenende gänzlich unter sich. Kein Wunder, dass sich angesichts der Partien zwischen dem FSV (2. Platz/39 Punkte) und Kassel (3./ 38) sowie zwischen Wald-Michelbach (4./37) und Eschborn (1./40) das Interesse an den übrigen Spiele in Grenzen hält. Außer bei den Beteiligten selbst natürlich.
Für den FSV Frankfurt wird am Samstag eine vielleicht ganz entscheidende Woche beginnen. Zunächst empfängt die Mannschaft von Trainer Stefan Hassler im Stadion am Bornheimer Hang (Anpfiff: 14.30 Uhr) das Team des KSV Hessen Kassel. Am Montag soll dann auf der Jahreshauptversammlung der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Michael Görner zum neuen FSV-Präsidenten gekürt werden, ehe fünf Tage später das Gastspiel beim FC Eschborn ansteht.
Wie es dann um die seelische Verfassung der FSV-Verantwortlichen stehen wird, ist natürlich noch völlig ungewiss. Derzeit ist bei ihnen die Vorfreude auf das Heimspiel gegen Kassel groß. "Wir freuen uns auf dieses Spiel, weil da zwei alte hessische Traditionsvereine aufeinander treffen", erklärt FSV-Manager Bernd Reisig, der sich eine Kulisse von 2000 bis 2500 Zuschauern erhofft und vor der Begegnung mit den Nordhessen, die von 600 Fans nach Frankfurt begleitet werden, bereits seine persönliche Vorrundenbilanz gezogen hat. Und die fällt natürlich positiv aus. "Wir haben nach einem für uns turbulenten Sommer, der an den Verantwortlichen des Vereines nicht spurlos vorbei gegangen ist, eine sehr starke Vorrunde gespielt. Obwohl wir lange nicht wussten, in welcher Liga wir spielen werden", so Reisig.
Am Ende blieben die Bornheimer viertklassig, ein Zustand, der sich in der kommenden Saison endlich wieder ändern soll und aus finanziellen Gründen wohl auch muss. Daher haben die Partien gegen Kassen und Eschborn auch eine ganz enorme Bedeutung für den Club vom Bornheimer Hang, der seit elf Spielen ungeschlagen ist. "Es sind keine Endspiele, aber wegweisende Spiele. Wenn wir beide gewinnen würden, wäre das schon fast eine Vorentscheidung. Bei zwei Niederlagen hingegen wäre der Zug vielleicht schon abgefahren", sagte FSV-Coach Hassler gestern. Der 33-Jährige hofft deshalb auf den Einsatz von Libero Carsten Hennig, der wegen seines Außenbandanrisses im letzten Spiel gegen Neukirchen noch fehlte, aber mittlerweile wieder im Training mitwirken konnte. Und auch Dirk Wolf, der am Anfang der Woche noch von einer Grippe geplagt worden war, scheint wieder im Vollbesitz seiner Kräfte zu sein. Die werden auch vonnöten sein, denn der KSV Hessen Kassel hat ebenso wie der FSV und Eschborn eine imponierende Halbserie absolviert. Leistungsträger des Teams von Trainer Oliver Roggensack sind unter anderem die beiden ehemaligen Profis Zoran Zeljko im Tor und Regisseur Andreas Meyer, der schon für Rosenborg Trondheim in der Champions League gespielt hat sowie die beiden Stürmer Julio Cesar und Thorsten Bauer.
(Quelle: Frankfurter Neue Presse; 22.11.2002)
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FSV FRANKFURT - KSV HESSEN KASSEL
Reisig zieht vorzeitige Weihnachtsbilanz
FRANKFURT/MAIN - So ein wenig wollte Bernd Reisig schon mal vorweihnachtliche Gefühle verbreiten. Gut, es gab am gestrigen Donnerstag weder trockenen Christstollen, noch heißen Glühwein. Auf der ersten Pressekonferenz des FSV Frankfurt während der laufenden Oberligasaison ging es eigentlich zu wie immer. Nur packt der Manager der Bornheimer, die morgen (14.30 Uhr) den Tabellendritten Hessen Kassel erwarten, seine berühmt, berüchtigten Zahlenspiele in der Regel eben erst auf der Weihnachtsfeier aus und nicht bereits während der Woche, Ende November.
Nun, Reisig war offensichtlich bereits gestern so richtig in Bilanzierungslaune, und da hat es sich der Manager nicht nehmen lassen, mit der Punkteausbeute der Frankfurter nach 16 gespielten Partien nach vorne zu preschen. Deren 39 sind es. Immerhin. Gerade wenn man bedenkt, dass in der Rechnung noch das Nachholspiel in Aschaffenburg fehlt. Und, nur mal vorsichtig hochgerechnet: Geht es für den Tabellenzweiten so reibungslos weiter, dann, prognostiziert Reisig, würden nach 34 Spieltagen satte 84 Punkte für den FSV zu Buche stehen. Respekt.
"Ja", sagt Reisig, "nach den turbulenten Zeiten vor und anfangs der Saison" könne man mit dem Verlauf der Runde durchaus zufrieden sein. Immerhin habe das Team in den vergangenen Jahren weitaus weniger an zählbaren einheimsen können, als das aktuell der Fall sei. Entsprechendes Zahlenwerk präsentiert der Manager umgehend. 28 Punkte waren es zur Halbzeit der Saison 2000/01, 32 im vergangenen Jahr. Dem Anspruch, als selbst ernannter Aufstiegskandidat bereits vor der Saison seine hohen Ziele formuliert zu haben, sei das Team und Trainer Stefan Hassler, bislang mehr als gerecht geworden.
Nur kommt es sicherlich nicht von ungefähr, dass die Schwarz-Blauen ausgerechnet vor dem Kasselspiel den Bauch einziehen und die Brust rausstrecken. Denn auf den Verein wartet eine Woche, die sehr wohl über die sportliche Zukunft der kommenden Monate entscheiden wird. Es seien keine Endspiele, versucht Hassler die Brisanz zwar noch ein wenig zu kaschieren, "jedoch wegweisende. Wenn wir beide Vergleiche verlieren sollten, ist der Zug", - der in Richtung Regionalliga, - "fast abgefahren". Wenn sie beide gewinnen sollten, fügt der Coach an, im übrigen auch. Nur eben der in die andere Richtung. Sprich Oberligaverbleib.
Auf jeden Fall werden es Duelle vor würdiger Kulisse. 2500 sollen morgen am Hang dabei sein, da sind sich die FSV-Verantwortlichen relativ sicher. Und die werden ein enges Spiel sehen, weil, dafür ist Hassler viel zu sehr Trainer, "nunmal die Tagesform entscheiden wird." Und die muss bei den Gastgebern einfach stimmen, schließlich sei die Mannschaft bislang nicht in der Lage gewesen, gegen eines der Spitzenteams zu gewinnen. "Jedefalls ist uns das sportlich nicht gelungen", sagt Hassler. Und sollte die Serie von elf ungeschlagenen Spielen in Folge ausgerechnet gegen Kassel reißen, "wird es in Eschborn um so schwerer." (geh)
(Quelle: Frankfurter Rundschau; 22.11.2002)
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Gruß Michi
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