Interessant, das bedeutet also dass eine sportliche Weiterentwicklung der Mannschaft auch nicht der "heilige" Grad ist? Wie soll es denn nun sein? Der große Motivator muss also her. Nun den hatten wir glaube ich mit Mirko Dickhaut und auch Uwe Wolf. Ich behaupte mal dass bei beiden die Abgänge, sagen wir mal, bedenkenswert sind. Attraktiv war Mirko´s Fussball allemal, der von Uwe Wolf zweckgebunden. MIrko möchte ich eine Portion Pech zuweisen, das hätte auch anders laufen können.Viervierzwei hat geschrieben:Ein sehr guter Beitrag, wie ich finde. Die Entwicklung des OFC und FCS bleibt zwar abzuwarten, eine der beiden Mannschaften wird aber bestimmt wieder oben mitmischen. Während der FCS dank eines sehr gut besetzten Kaders den Weg in die Relegation fand, ist der Erfolg des OFC überwiegend auf die mannschaftliche Geschlossenheit und eine starke Abwehr zurück zu führen, ähnlich wie bei uns vor zwei Jahren. Man darf gespannt sein, ob der OFC den verpassten Aufstieg sportlich besser verkraftet, als wir vor zwei Jahren. Wir werden in der Offenbach Post auch gleich als Negativbeispiel angeführt, weshalb personelle Veränderungen als sinnvoll erachtet werden. Der Etat des OFC soll mit 2,3 Mio. € etwa gleich bleiben und dürfte damit höher sein als der des KSV, nur die Pokaleinnahmen fehlen dem OFC in dieser Saison und bei den Zuschauern bleibt abzuwarten, ob die weiterhin so zahlreich kommen werden. Pintol ist angeblich bei Magdeburg und Cappek beim FCS im Gespräch.esteban hat geschrieben:Der OFC wird in Zukunft kleinere Brötchen backen müssen, beim FCS fehlt das ganz große Interesse im Umfeld - beide Klubs sind zunächst noch mit Traumabewältigung beschäftigt...trotzdem bleiben beide langfristig ernsthafte Konkurrenten, aber nicht in der nächsten Saison.
Dafür muss man wahrscheinlich den Waldhof auf der Rechnung haben, der das Experiment mit der GmbH und den damit verknüpften Sponsorengeldern wagen will. Klappt das nicht, wird da der Ofen ausgehen.
Das Saarland bleibt stark vertreten, da will ein Vertreter mit Macht in die 3.Liga, um sich auch regional von der Konkurrenz abzusetzen. Homburg hat schon in dieser Saison sehr gute Ansätze gezeigt und wird in der nächsten Saison richtig mitmischen.
Elversberg haut mit der Verpflichtung von Ex-Bundesligacoach Wiesinger mal wieder richtig
Kohle raus und wird wieder eine Toptruppe zusammenstellen.
Auch Worms kann auf der guten letzten Saison aufbauen und sich vorn in Stellung bringen.
Bei uns wird's dagegen gemächlich zugehen. Die Mannschaft hat mit Gaede und Müller an Erfahrung verloren, jetzt muss man abwarten, wer da noch kommt.
Mink mag ein guter Alltagstrainer sein, so etwas wie Euphorie kommt bei ihm aber nicht auf.
Die müsste aber entfacht werden, wenn es wieder in die Spitze der Liga gehen soll.
Ich hoffe auf eine etwas konstantere Saison und schiele auf Platz 6 und zwei gute Ergebnisse
im DFB-Pokal...
Bei Waldhof wundere ich mich ohnehin, dass die in den letzten Jahren nicht mal ernsthaft oben mitgespielt haben. Vielleicht ist es dieses Jahr aufgrund der wirtschaftlich veränderten Rahmenbedingungen tatsächlich mal so weit.
Bei uns rechne ich ehr damit, dass wir weiterhin auf der Stelle treten, oder wenn's blöd läuft wieder gegen den Abstieg spielen. Es sei denn, wir reißen tatsächlich was im DFB-Pokal und können dank unerwarteter Mehreinnahmen personell nochmal nachlegen. Die Formulierung Alltagstrainer in Bezug auf Mink trifft es recht gut. Ich denke, dass er ein guter Trainer für eine Nachwuchsmannschaft ist. Er ist sicherlich ein Fachmann, die Spieler sind konditionell in einer guten Verfassung, aber der große Motivator, wie ein UW, ist er sicher nicht, aber genau das müsste er wahrscheinlich sein, wenn wir mal wieder in die Relegation wollen. Die Vorstellung, dass wir uns mit einer eingespielten Mannschaft in der Tabelle jedes Jahr ein paar Plätze nach oben arbeiten, bis wir da sind, wo wir hin wollen, ist zwar schön, vermutlich aber nicht praxistauglich und schon gar nicht, bei dem derzeitigen Aufstiegsmodus.
Ergo: Ein Fussballehrer ist also auch nicht das richtige. Ja was denn nun?