<b>Eine Nummer kleiner</b>
<i>FSV besiegt Wald-Michelbach 4:1 / Etat soll reduziert werden</i>
An die Regionalliga denkt am Bornheimer Hang kaum jemand mehr. Bei derzeit neun Punkten Rückstand auf Tabellenführer 1.FC Eschborn laufen die Planungen beim FSV Frankfurt zwangsläufig auf eine weitere Oberliga-Saison hinaus. Und dabei wird der Traditionsclub wohl kleinere Brötchen backen müssen. "Der Etat wird kleiner ausfallen, es muss Einsparungsmaßnahmen geben", bestätigte Präsident Michael Görner, nachdem der FSV gegen Eintracht Wald-Michelbach mit einem, deutlichen 4:1-Erfolg seine sportliche Pflicht erledigt hatte.
In den nächsten Tagen und Wochen soll das Konzept für die neue Spielzeit vorgelegt werden, "wir müssen die Planungen mit Nachdruck anschieben und uns in den nächsten Tagen durchringen, wie das Gerüst aussehen wird", sagt Görner. Klar ist wohl, dass das neue Konzept "mit Sicherheit aus jungen, hungrigen Spielern bestehen", sagt auch Coach Niko Semlitsch. Ob der Trainer selbst den Einsparungen zum Opfer fallen wird, ist dagegen noch unklar. "Es sind noch keine Gespräch mit Semlitsch geführt worden, und es ist auch kein Termin fixiert", erklärte Präsident Görner. Darüber hinaus habe sich Manager Bernd Reisig Bedenkzeit erbeten, ob er seine ehrenamtliche Tätigkeit fortsetzen werde.
Nach den einschneidenden Maßnahmen im Jugendbereich, welche Präsidium und Aufsichtsrat einstimmig entschieden hätten, wird jetzt auch in der Oberliga-Mannschaft eine Zäsur erwartet. Schließlich laufen fast alle Spielerverträge zum Saisonende aus und zu viele enttäuschten, als dass es keine Trennungen geben wird. <b>Dem Vernehmen nach stehen lediglich Marco Roth und Tuuka Salonen bis 2004 unter Vertrag. Spieler wie Carsten Hennig, Günter Maier, Dirk Wolf, Patrick Glöckner, aber auch Matthias Hagner und Thomas Brendel sind vermutlich in der Saison 2003/2004 nicht mehr dabei.</b>
Gegen Wald-Michelbach zeigte die FSV-Mannschaft allerdings, dass sie auch besser spielen kann, als über weite Strecke der Saison. Allen voran Ex-Profi Matthias Hagner, der zweimal selbst traf und einen Treffer von Thomas Brendel vorbereitete. Dem Team genügten quasi 20 starke Minuten, um die schwachen Odenwälder nach deren Führung durch Wagner (14.) auf Distanz zu halten. Nachdem der Endstand bereits nach 49 Minuten Bestand hatte, fiel der FSV allerdings in den alten Schlendrian zurück und vergab eine Serie bester Chancen. Auch ein Grund, der den FSV hinsichtlich seiner Ziele im bisherigen Saisonverlauf immer wieder zurückwarf "Ich bin besonders darüber enttäuscht, dass der ein oder andere Spieler nicht die nötigen 120 Prozent des für eine Meistermannschaft notwendigen Siegeswillen, Einsatz und Kampfbereitschaft zeigen konnte", monierte Görner, der daher von einer "spannenden, aufregenden, aber erfolglosen Zeit in dieser Saison" spricht.
<i>MAX KÖBEL</i>
(Quelle: Frankfurter Rundschau; 14.04.2003)
Aktuelle Lage beim FSV Frankfurt / Brendel nächste Saison ni
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