Nordkurve Connection informiert
Eventuell ist hier der Punkt gekommen, von Nordkurve Connectionseite, mal einem Fußballfan der Nordtribüne zu erklären,was ein ULTRA eigentlich ist.
Da wehrt sich jemand gegen den Begriff, als wäre es eine Beleidigung. Der nächste bezeichnet sich selbst als ULTRA.
Ich habe das bisher an der Art der Unterstützung fest gemacht, das kann aber nicht der Unterschied sein, denn sonst wäre Hofi, Maik, Mando oder auch ich ein ULTRA. Wir sind doch aber Fans, oder?!
Ich bin da mal gespannt.
RWG Mirco
Da wehrt sich jemand gegen den Begriff, als wäre es eine Beleidigung. Der nächste bezeichnet sich selbst als ULTRA.
Ich habe das bisher an der Art der Unterstützung fest gemacht, das kann aber nicht der Unterschied sein, denn sonst wäre Hofi, Maik, Mando oder auch ich ein ULTRA. Wir sind doch aber Fans, oder?!
Ich bin da mal gespannt.
RWG Mirco
Für mich ist es aber ein Unteschied ob man sich selbst als Ultragruppierung ausruft bzw. von einer Zeitung dazu erklärt wird oder ob man einfach sagt, dass man ultraorientiert supporten will. Damit lastet man sich nämlich nicht sämtliche Pflichten auf, die es mit sich bringen würde, wenn man sich offiziell als Ultragruppierung ernennen würde.
So sagt man lediglich, dass man sich daran orientieren will. Und jetzt kommt der entscheidende Teil: Was die Art und Weise des Supports betrifft!!!!
Ich denke wir sind uns einig, dass das Ultradasein noch viel mehr beinhaltet.
Daraus dann ein "Löwen-Ultras ziehen um" zu machen, bringt negative Konsequenzen mit sich und man wird - wie gesagt - in eine Ecke gestellt, die man bewusst vermeiden will um sich keinen Druck zu machen.
Nochmal: Im Ausgangsposting ist klar von der Art des Supports die Rede, als es um das Thema Ultra geht oder
?
So sagt man lediglich, dass man sich daran orientieren will. Und jetzt kommt der entscheidende Teil: Was die Art und Weise des Supports betrifft!!!!
Ich denke wir sind uns einig, dass das Ultradasein noch viel mehr beinhaltet.
Daraus dann ein "Löwen-Ultras ziehen um" zu machen, bringt negative Konsequenzen mit sich und man wird - wie gesagt - in eine Ecke gestellt, die man bewusst vermeiden will um sich keinen Druck zu machen.
Nochmal: Im Ausgangsposting ist klar von der Art des Supports die Rede, als es um das Thema Ultra geht oder

Zuletzt geändert von !)aniel am 18. Nov 2007, 00:25, insgesamt 1-mal geändert.
-
- Beiträge: 105
- Registriert: 24. Aug 2007, 07:43
- Wohnort: Kassel
Die Ultrà-Bewegung hat ihre Wurzeln im Italien der frühen 50er und 60er Jahre, als sich erstmals „fußballverrückte“ Jugendliche in Gruppen zusammenschlossen (wie z. B. die Fedelissimi Granata 1951), um ihre jeweiligen Lieblingsmannschaften gemeinsam organisiert zu unterstützen. Der Name der Bewegung geht auf eine italienische Zeitung zurück, die es Ultrà nannte, dass Anhänger des FC Turin einen Schiedsrichter bis zum Flughafen verfolgten. Zuerst waren es nur relativ wenige Jugendliche und Erwachsene, die sich aber mit Hilfe von Balkenschals, Trommeln, Choreografien und Feuerwerken von den anderen Tifosi unterschieden. Die Ultràs organisierten dann auch ihre ersten gemeinsamen Auswärtsfahrten, Choreografien und diverse Vereine.
Die Bewegung breitete sich rasch aus, und in weiten Teilen Europas bildeten sich entsprechende Gruppierungen. Großbritannien ist eines der wenigen Länder, in dem die Ultrà-Bewegung bisher keinen Anklang finden konnte.
Bei Ultràs handelt es sich um fanatische Anhänger, deren Ziel es ist, ihren Verein „immer und überall bestmöglich zu unterstützen“.
Neben der akustischen Unterstützung, die sehr häufig von einem sogenannten Capo koordiniert und durch Trommeln begleitet wird, legen Ultràs auch viel Wert auf optische Hilfsmittel, Konfettiregen, bengalische Feuer und gigantische Fahnenmeere. Außerdem kreieren, finanzieren und organisieren die Ultràs farbenprächtige, einfallsreiche Choreographien. Bei diesen Choreographien bereiten die Ultràs Materialien vor, die zu Spielbeginn an alle Zuschauer (auch Nicht-Ultràs) eines Stadionbereiches ausgegeben werden und die durch gleichzeitiges Hochhalten z. B. das überdimensionale Vereinswappen ergeben. Oft werden auch Überrollfahnen oder Wurfrollen verwendet. Unterstützung durch Sponsoren oder Vereine wird strikt abgelehnt. Ultràs finanzieren sich meist durch eigene Mitgliedsbeiträge und von selbstkreierten Fanartikeln.
Ultràs stehen der Vereinsführung in der Regel kritischer gegenüber als andere Fans. Für sie stehen Themen wie der Erhalt der Fankultur und der Identität oft im Konflikt zu den häufig wirtschaftlich motivierten Entscheidungen der Entscheidungsträger der Vereine („Kommerzialisierung des Sports“).
Ein weiteres wichtiges Thema ist der Protest gegen das als Willkür empfundene Vorgehen von Polizei und Ordnern gegen Fußballfans aller Couleur. Oftmals mit Sprechchören wie z. B. „All Cops Are Bastards - A.C.A.B.!“ oder in Deutschland mit „Fußballfans sind keine Verbrecher“. Viele Ultra-Gruppen versuchen die so verstandene „Repression“ der Öffentlichkeit zu zeigen und dagegen vorzugehen.
Während bei Hooligans die gewalttätige Auseinandersetzung mit anderen Gruppen im Vordergrund steht und Fußballspiele nur einen Anlaß dazu bieten, steht bei Ultràs der Sport im Vordergrund; allerdings sind bei vielen Ultrà-Gruppierungen Schlägereien und Krawalle ein akzeptiertes Mittel der Durchsetzung von Faninteressen und der Auseinandersetzung mit gegnerischen Fangruppen. Andere Ultràs hingegen distanzieren sich von Gewalt, teilweise unter dem Eindruck des polizeilichen Vorgehens gegen die Gewalttäter.
Gerade in letzter Zeit ist das Stehlen von gegnerischen Fanutensilien, insbesondere von Schals und Fahnen, ein häufiger Auslöser von Schlägereien. Die Zaunfahne ist bei vielen Gruppen das Herzstück; sie repräsentiert die jeweilige Gruppe und zeigt die Präsenz, ein Verlust stellt somit eine herbe symbolische Niederlage dar.
quelle: wikipedia
Die Bewegung breitete sich rasch aus, und in weiten Teilen Europas bildeten sich entsprechende Gruppierungen. Großbritannien ist eines der wenigen Länder, in dem die Ultrà-Bewegung bisher keinen Anklang finden konnte.
Bei Ultràs handelt es sich um fanatische Anhänger, deren Ziel es ist, ihren Verein „immer und überall bestmöglich zu unterstützen“.
Neben der akustischen Unterstützung, die sehr häufig von einem sogenannten Capo koordiniert und durch Trommeln begleitet wird, legen Ultràs auch viel Wert auf optische Hilfsmittel, Konfettiregen, bengalische Feuer und gigantische Fahnenmeere. Außerdem kreieren, finanzieren und organisieren die Ultràs farbenprächtige, einfallsreiche Choreographien. Bei diesen Choreographien bereiten die Ultràs Materialien vor, die zu Spielbeginn an alle Zuschauer (auch Nicht-Ultràs) eines Stadionbereiches ausgegeben werden und die durch gleichzeitiges Hochhalten z. B. das überdimensionale Vereinswappen ergeben. Oft werden auch Überrollfahnen oder Wurfrollen verwendet. Unterstützung durch Sponsoren oder Vereine wird strikt abgelehnt. Ultràs finanzieren sich meist durch eigene Mitgliedsbeiträge und von selbstkreierten Fanartikeln.
Ultràs stehen der Vereinsführung in der Regel kritischer gegenüber als andere Fans. Für sie stehen Themen wie der Erhalt der Fankultur und der Identität oft im Konflikt zu den häufig wirtschaftlich motivierten Entscheidungen der Entscheidungsträger der Vereine („Kommerzialisierung des Sports“).
Ein weiteres wichtiges Thema ist der Protest gegen das als Willkür empfundene Vorgehen von Polizei und Ordnern gegen Fußballfans aller Couleur. Oftmals mit Sprechchören wie z. B. „All Cops Are Bastards - A.C.A.B.!“ oder in Deutschland mit „Fußballfans sind keine Verbrecher“. Viele Ultra-Gruppen versuchen die so verstandene „Repression“ der Öffentlichkeit zu zeigen und dagegen vorzugehen.
Während bei Hooligans die gewalttätige Auseinandersetzung mit anderen Gruppen im Vordergrund steht und Fußballspiele nur einen Anlaß dazu bieten, steht bei Ultràs der Sport im Vordergrund; allerdings sind bei vielen Ultrà-Gruppierungen Schlägereien und Krawalle ein akzeptiertes Mittel der Durchsetzung von Faninteressen und der Auseinandersetzung mit gegnerischen Fangruppen. Andere Ultràs hingegen distanzieren sich von Gewalt, teilweise unter dem Eindruck des polizeilichen Vorgehens gegen die Gewalttäter.
Gerade in letzter Zeit ist das Stehlen von gegnerischen Fanutensilien, insbesondere von Schals und Fahnen, ein häufiger Auslöser von Schlägereien. Die Zaunfahne ist bei vielen Gruppen das Herzstück; sie repräsentiert die jeweilige Gruppe und zeigt die Präsenz, ein Verlust stellt somit eine herbe symbolische Niederlage dar.
quelle: wikipedia
Siehst du, ist doch eine schöne Auflistung von Gründen, die belegen, warum man nicht das Interesse haben sollte, grade wenn man noch nicht allzulange aktiv dabei ist (einige zwar schon seit Jahren, andere dafür erst seit ein paar Monaten), sich als Ultragruppierung zu bezeichnen.
Damit würde man sich zum jetzigen Zeitpunkt lächerlich machen, da man sich erstmal zu etablieren hat, selbst wenn man schon viele Ideale mit der Ultrabewegung teilt.
Das muss wachsen, grade wenn die Jungs teilweise noch so jung sind, wie beispielsweise die YL, deshalb finde ich es unfair, dass einem von der HNA ein solcher Ballast aufgeladen wird. Selbst behauptet wurde es nie, dass man eine Ultragruppierung sei!! Ich wiederhole mich, aber hoffe einfach, dass ich verstanden werde und überzeugend argumentieren konnte in meinen drei Postings (auch in Bezug auf die Antworten dazwischen).
Damit würde man sich zum jetzigen Zeitpunkt lächerlich machen, da man sich erstmal zu etablieren hat, selbst wenn man schon viele Ideale mit der Ultrabewegung teilt.
Das muss wachsen, grade wenn die Jungs teilweise noch so jung sind, wie beispielsweise die YL, deshalb finde ich es unfair, dass einem von der HNA ein solcher Ballast aufgeladen wird. Selbst behauptet wurde es nie, dass man eine Ultragruppierung sei!! Ich wiederhole mich, aber hoffe einfach, dass ich verstanden werde und überzeugend argumentieren konnte in meinen drei Postings (auch in Bezug auf die Antworten dazwischen).
Ich sehe da halt alles noch in schwarz und weiß. Früher waren wir alles Fans, die einen Feiern und die anderen sind halt zum Saufen beim Fußball. Ich bevorzuge das Feiern. Ich habe vor ein paar Jahren zum AKS Heiko mal gesagt "wir brauchen keine Ultras sondern Fans". War nicht böse gemeint und auch nicht so verstanden. Ich freue mich wenn wir wieder vereint auf der Nord sind mit allem was zum Fußball gehört (Trommeln, Doppelhalter und Dauergesang).
Grüße Mirco
Grüße Mirco
@ !)aniel
Verstehe schon was du sagen willst, Daniel.
Aber glaubst du wirklich, dass ein Journalist der eine Story wittert, sich darüber ernsthaft Gedanken macht? Die wenigsten, wenn überhaupt.
Die nehmen sich die Schlagwörter raus, und bauen da eine Story drumherum. Es war ja nichts gelogen an dem HNA-Artikel, nur schlecht recherchiert, bzw. einfach hier aus dem Forum abgekupfert.
Das ist auch ein Grund, warum ich das Begründungsposting 'naiv' genannt habe, weil schon fast zu erwarten war, dass das von der Presse aufgegriffen wird.
RWG Mando
Verstehe schon was du sagen willst, Daniel.
Aber glaubst du wirklich, dass ein Journalist der eine Story wittert, sich darüber ernsthaft Gedanken macht? Die wenigsten, wenn überhaupt.
Die nehmen sich die Schlagwörter raus, und bauen da eine Story drumherum. Es war ja nichts gelogen an dem HNA-Artikel, nur schlecht recherchiert, bzw. einfach hier aus dem Forum abgekupfert.
Das ist auch ein Grund, warum ich das Begründungsposting 'naiv' genannt habe, weil schon fast zu erwarten war, dass das von der Presse aufgegriffen wird.
RWG Mando
>> Wenn wir zu null spielen, haben wir selten verloren. << Oliver Kahn
Ich gebe es ungerne zu, aber es scheint sowieso jetzt langsam in eine Richtung zu gehen, wo alles egal ist - Ich habe mich heute für diesen Verein zu allerersten Mal in Grund und Boden geschämt. Und daran war nicht das Team schuld, auch wenn hier wieder Punkte verschenkt wurden.
Die Südkurve wird mit dem fertigen Ausbau sowieso wohl kaum bestand haben, da das wieder der zukünftige Gästebereich wird und man den wohl als Pufferzone liegenlässt. Ich will absolut nicht kritisieren, was in den letzten Jahren von euch für den KSV geleistet wurde, dafür kann man sich gar nicht mehr genug bedanken - Aber heute habe ich auf der Nord von euch REIN GAR NICHTS mitbekommen - und geschlossenes Hüpfen sieht auch etwas anders aus, aber dafür könnt ihr wohl auch nichts.
Ich verstehe nicht, wieso man nun solche Probleme, die sich mit zwei Minuten Diskussion legen können gleich zu so einer scheiß Aktion aufgebauscht werden und bei allem Verständnis für die Härte der ungerechtfertigten Anschuldigungen, dafür habe ich dann ehrlich gesagt auch keinerlei Verständnis.
Mir liegt viel daran, dass wir diese Probleme klären, ich habe auf der Nord doch Einiges vermisst, wenn ich ehrlich sein soll. Aber solange man sich jetzt bei den beiden Auswärtsspielen etwas zusammenreißen kann und dieser Schrott dort nciht weitergeht, werden bessere Ergebnisse das Problem wohl sowieso lösen. Ich befürchte nämlich ehrlich gesagt nicht, dass es nur noch auf den von euch benannten Gründen basiert.
In dem Sinne noch ein schönes Wochenende.
Die Südkurve wird mit dem fertigen Ausbau sowieso wohl kaum bestand haben, da das wieder der zukünftige Gästebereich wird und man den wohl als Pufferzone liegenlässt. Ich will absolut nicht kritisieren, was in den letzten Jahren von euch für den KSV geleistet wurde, dafür kann man sich gar nicht mehr genug bedanken - Aber heute habe ich auf der Nord von euch REIN GAR NICHTS mitbekommen - und geschlossenes Hüpfen sieht auch etwas anders aus, aber dafür könnt ihr wohl auch nichts.
Ich verstehe nicht, wieso man nun solche Probleme, die sich mit zwei Minuten Diskussion legen können gleich zu so einer scheiß Aktion aufgebauscht werden und bei allem Verständnis für die Härte der ungerechtfertigten Anschuldigungen, dafür habe ich dann ehrlich gesagt auch keinerlei Verständnis.
Mir liegt viel daran, dass wir diese Probleme klären, ich habe auf der Nord doch Einiges vermisst, wenn ich ehrlich sein soll. Aber solange man sich jetzt bei den beiden Auswärtsspielen etwas zusammenreißen kann und dieser Schrott dort nciht weitergeht, werden bessere Ergebnisse das Problem wohl sowieso lösen. Ich befürchte nämlich ehrlich gesagt nicht, dass es nur noch auf den von euch benannten Gründen basiert.
In dem Sinne noch ein schönes Wochenende.
"Genial an Kassel ist, die wenigen Möglichkeiten hier einfach nutzen zu müssen.
Du bist zwar nirgends, kannst aber im Handumdrehen überall sein. Das ist wenig Silicon, aber viel Valley..."
Du bist zwar nirgends, kannst aber im Handumdrehen überall sein. Das ist wenig Silicon, aber viel Valley..."
-
- Beiträge: 245
- Registriert: 25. Nov 2003, 19:39
- Wohnort: Nordhessen
- Kontaktdaten:
So Fans, wie den Pontius, bräuchte man 1.000 mal!!!!!!!!!!!!! Da kann sich jeder noch ne Schnitte von abschneiden! Und dafür zolle ich Dir den größten Respekt! Einsatz, Leidenschaft und Ausdauer am Maximum und das über Jahre!!Pontius hat geschrieben:Ich sehe da halt alles noch in schwarz und weiß. Früher waren wir alles Fans, die einen Feiern und die anderen sind halt zum Saufen beim Fußball. Ich bevorzuge das Feiern. Ich habe vor ein paar Jahren zum AKS Heiko mal gesagt "wir brauchen keine Ultras sondern Fans". War nicht böse gemeint und auch nicht so verstanden. Ich freue mich wenn wir wieder vereint auf der Nord sind mit allem was zum Fußball gehört (Trommeln, Doppelhalter und Dauergesang).
Grüße Mirco
Das mußte ich an dieser Stelle einfach mal loswerden....
RWG Heiko
Wir machen keinen Schritt zurück, wir nehmen Anlauf!