Löwen verspielen letzte Chance

1860 München II - KSV Hessen 2:0 (0:0) Die letzte Hoffnung ist dahin: Der KSV Hessen Kassel spielt auch in der kommenden Saison in der Fußball-Regionalliga Süd. Am Freitagabend unterlag die Elf von Trainer Christian Hock der Reserve von 1860 München II mit 0:2 (0:0).

HNA-Sportredaktion

Gleichzeitig setzte sich der direkte Aufstiegskonkurrent SV Darmstadt 98 gegen den FSV Frankfurt II durch.

Dabei hinterließen die Kasseler Löwen von Beginn an einen guten Eindruck. Vor rund 1000 Zuschauern im Grünwalder Stadion in München wurde zunächst René Ochs gefährlich, als er in der dritten Spielminute zum ersten Mal durchstartete und in einer sehenswerten Einzelaktion dem Münchener Schlussmann Eicher gefährlich wurde.

Auch in der Folge gerieten die Gastgeber immer wieder in die Defensive und verloren dabei teilweise die Übersicht: Nach einer Ecke von Ochs (19.) wäre es dabei fast zu einem Eigentor gekommen. Kurz darauf zeigte dann Andreas Mayer sein Können, als er mit einem sehenswerten Distanzschuss aus 30 Metern Entfernung den Führungstreffer nur knapp verpasste.

Auch in der Folge blieb die Elf von Trainer Christian Hock die spielbestimmende Mannschaft der ersten Halbzeit. Lediglich bei einem Alleingang von Manga (36.) konnte sich KSV-Schlussmann Jensen nicht auf seine Defensivabteilung verlassen: Nach einem Alleingang von der Mittellinie zog der offensive Mittelfeldspieler aus 17 Metern Entfernung ab und verfehlte das Kasseler Gehäuse nur um Zentimeter.

Vorbei mit der Dominanz und allen Aufstiegshoffnungen war es dann allerdings in der zweiten Spielhälfte. Während Darmstadt nämlich gegen den FSV Frankfurt II zu Hause 2:0 in Führung ging und damit die Führungsposition festigte, gerieten die Hessen 0:1 in Rückstand, wobei die Kasseler Hintermannschaft nicht gerade glänzte. Nach einem Freistoß aus dem rechten Mittelfeld kam der Ball auf den freistehenden Pazurek, der unbedrängt und unhaltbar für Kassels Jensen aus sechs Metern Entfernung einköpfen konnte.

In der Folge versuchte der KSV zwar immer wieder Druck zu machen hinterließ aber doch verstärkt einen konfusen Eindruck und konnte mit viel zu hohen Bällen kein effektives Angriffsspiel aufbauen. Den Schlussakzent in einer aus Kasseler Sicht extrem enttäuschenden Partie setzte erneut Pazurek. Nach einer Ecke von Manga (86.) erwischte er den Abpraller mit dem Kopf und traf unhaltbar für Jensen ins kurze Eck.

Von Matthias Horner

München: Eicher - Ratei (76. Trkulja), Winkelbach, Pazurek, Kappelmaier - Penzkofer, Stolz, Knartz (89. Karger), Manga (90. Killer), Sternisko - Gümüssu

KSV: Jensen - Gundelach (59. Pokar), Grembowietz, Knipping, Neunaber - Koitka (67. Bauer), Asaeda (79. Latifi), Gaede, Ochs - Mayer, Damm SR: Alt (Heusweiler)

Zuschauer: 1000

Tore: 1:0 Pazurek (50.), 2:0 Pazurek (86.)

 

Aufstellung

Veröffentlicht: 13.05.2011

© KSV Hessen Kassel e.V.
Datum des Ausdrucks: 21.07.2019