Heimstarke Löwen gegen spielstarken KSC in Zugzwang

KSV Hessen - Karlsruher SC II Das Regionalliga- Spiel des KSV Hessen Kassel gegen den Karlsruher SC II im Auestadion (Anpfiff: Samstag, 14 Uhr) sieht das Team von Trainer Matthias Hamann, im dritten Duell in Folge gegen ein U-23-Team eines Bundesligisten, in Zugzwang.

Nachdem die Löwen zuletzt bei drei Auswärtsspielen und einem Heimauftritt trotz ausbleibender Siege lange Platz 7 in der Tabelle wahrten und derzeit mit Rang 9 nach wie vor auf einem angepeilten Qualifikationsrang liegen, rückten die Verfolger näher.

Einer davon ist auch das U-23- Team des Bundesligisten Karlsruher SC, das bis auf vier Zähler herankam und keineswegs am vorletzten Tabellenplatz gemessen werden sollte. Zumal das Team von Trainer Rainer Krieg, Co- Trainer Michael Wittwer und Teammanager Burkhard Reich in den letzten sieben Spielen mit fünf Remis und zwei Siegen aufhorchen ließ. Die letzte Niederlage der Badener datiert vom 2. September bei der SpVgg Unterhaching (0:4). Danach folgten Heimspiel- Unentschieden gegen die Stuttgarter Kickers (0:0), FC Ingolstadt (1:1), SC Pfullendorf (1:1) und zuletzt FC Bayern München II (0:0). Auswärts siegte der „kleine KSC“ gar in Elversberg (2:1) und in Regensburg (4:1) und verdiente sich in Siegen ein 1:1.

Die Blau- Weißen könnten vom bis dato hervorragenden Abschneiden der Profis als Aufsteiger in die Bundesliga (derzeit Platz 4) an Euphorie ab bekommen haben. Der KSC II weist – im Vergleich zu anderen Teams der zweiten Tabellenhälfte - nur 17 Gegentore (bei 11 erzielten) auf. Die Elf um die Barg- Brüder als Innenverteidiger- Duo gilt als sehr spielstark, wovon sich auch der KSV Hessen im direkten Vergleich im Vorjahr überzeugen konnte.

In zwei offensivfreudigen und packenden Duellen hatten die Löwen in Karlsruhe (1:0) und am 3. März im Auestadion (3:1) am Ende jeweils schwer erkämpfte Dreier eingefahren.
Obendrein kann der Ex- Klub von KSV- Stürmer Erich Strobel, der im Vorjahr gegen den KSV beide Male in der 2. Halbzeit eingewechselt wurde, am Samstag laut Kicker Sportmagazin personell aus dem Vollen schöpfen. Die Hälfte der Spieler, die in der letzten Saison gegen den KSV Hessen zum Einsatz kamen, ist noch dabei.

Darunter auch Thomas Unger, der im Vorjahr beide Spiele gegen den KSV Hessen zwischen den Pfosten stand, und nach der Verletzung von Bundesliga- Keeper Miller jetzt als Ersatztorwart zu den Profis stoßen dürfte. Die spielen allerdings erst am Sonntag um 17 Uhr im Wildparkstadion gegen Mit- Aufsteiger MSV Duisburg.

Als Schiedsrichter der Partie wurde Walter Hofmann aus Ansbach (Bayr. Fußball- Verband)
angesetzt und als Linienrichter Müller (Ansbach) und Ehwald (Geldersheim). Der 42jährige
Hofmann pfiff den KSV in der Saison 06/07 am 2. September 2006 gegen den 1. FC Kaiserslautern II (2:0) und am 26. Mai bei Meister und Aufsteiger SV Wehen (1:2). In dieser Saison kam der gelernte Systemingenieur bisher zu zwei Einsätzen in der Regionalliga Süd.

Der KSV Hessen, der in dieser Saison bereits diverse, überzeugende Heimspiele ablieferte, begrüßt am Samstag im Auestadion unter den Zuschauern besonders die neuen Kasseler Studienanfänger, die 1.000- Freikarten für dieses Spiel erhielten. Außerdem steht die Partie unter der Würdigung der bundesweiten DFB- Aktion „Danke ans Ehrenamt“, die an den nächsten beiden Spieltagen in der 1. und 2. Bundesliga sowie den Regionalligen, den Damen - und den Junioren- Bundesligen in den jeweiligen Stadien durchgeführt wird.


Herbert Pumann - KSV- Pressereferent

Donnerstag, 01.11.2007

 

Veröffentlicht: 01.11.2007

© KSV Hessen Kassel e.V.
Datum des Ausdrucks: 17.09.2019