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Wir bedanken uns für die Aufmerksamkeit und möchten noch auf die nächsten Spiele hinweisen. Am Mittwoch 18.09. um 17:45 geht es zum Bitburger Kreispokal-Achtelfinale beim Kasseler SV und am darauffolgenden Samstag 21.09.ist um 14:00 TuS Dietkirchen im LOTTO-Hessenligaspiel im Auestadion zu Gast.

Den KSC von der Pelle halten

KSC II - KSV Hessen Löwen ohne Arnold in Karlsruhe - Mit Wechselspiel auf den Flügeln. Vier Spiele, zwei Siege, zwei Unentschieden - der Traumstart in die neue Regionalliga-Saison lässt den KSV Hessen und seinen Anhang jubeln. Doch gerade jetzt, vor den beiden wichtigen Spielen gegen den Karlsruher SC II (Samstag, 14.30 Uhr) und die Reserve des 1. FC Kaiserslautern (2. September) fällt mit Regisseur Marc Arnold einer der wichtigsten Spieler verletzt aus (siehe Interview).

Wir müssen es nehmen, wie es ist. Aber wir haben Vertrauen in Saky Noutsos, dass er den Marc gut vertreten wird, erklärt Löwen-Coach Matthias Hamann zum Ausfall des stellvertretenden Mannschaftskapitäns. Der Deutsch-Grieche (siehe Artikel nebenan) sei schließlich, so Hamann, genau für diese Position aus Münster geholt worden. Er hat jetzt seine Fitness weiter verbessert und gerade beim Spiel in Elversberg gezeigt, dass er uns helfen kann. Außerdem steht mit Nachwuchsmann Pascal Groß ein weiterer Spieler bereit, die Lücke im Mittelfeld auszufüllen.

Das Wechselspiel der beiden Flügelmänner - Daniel Beyer links, Martin Wagner rechts - aus der Partie gegen Aalen soll in Karlsruhe durchaus eine Neuauflage erleben. Beide Spieler seitenverkehrt aufzustellen, soll sie dazu zwingen, mit ihrem starken Bein mehr in Richtung Tor zu gehen. Das trifft besonders auf Martin Wagner zu, begründet Hamann die taktische Variante, von der er sich auch beim KSC eine Menge verspricht.

Die Karlsruher, die von uns zweimal beobachtet wurden, sind in der Abwehr auf den Außenpositionen anfällig. Daher müssen wir Druck über die Außen machen, sagt der Trainer. Außerdem will der KSV mit seiner Hauptwaffe, den Standardsituationen, erfolgreich sein. Bei der jungen, wenig erfahrenen Mannschaft müssen wir über Freistöße und Eckbälle den Weg zum Torerfolg suchen, verlangt der Trainer. Mit einem Sieg, so Hamann, könne man sich die Karlsruher bis Weihnachten von der Pelle halten.


<i>Von Rolf Wiesemann
HNA-Sportredaktion

Freitag, 25. August 2006</i>

Veröffentlicht: 25.08.2006

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Datum des Ausdrucks: 16.09.2019