Vierkampf an der Spitze? - Fünf Nordhessen mischen mit

SAISONSTART Wenn am 5. und 6. August der Ball in der Fußball-Oberliga Hessen wieder rollt, sind erstmals fünf nordhessische Vereine mit am Start: Zu den bereits etablierten KSV Hessen, KSV Baunatal, OSC Vellmar und 1. FC Schwalmstadt gesellt sich die TSG Wattenbach als Aufsteiger in die höchste Amateurspielklasse hinzu. Um die Meisterschaft werden sicherlich nicht alle fünf Vereine spielen, aber auch hier schicken die Nordhessen mit den Löwen und dem KSV Baunatal zwei Mannschaften ins Rennen, die zusammen mit dem FSV Frankfurt um den Aufstieg spielen wollen. Außenseiterchancen werden der TSG Wörsdorf eingeräumt. Zwei Oberliga-Trainer haben den letztjährigen Tabellen-Siebten ganz oben auf der Rechnung. Top-Favorit bleibt aber der FSV Frankfurt. Obwohl die Südhessen mit Michael Anicic ihren torgefährlichen Mittelfeld-Regisseur verloren haben, sehen zwölf Trainer den FSV als Meisterschaftsanwärter Nummer eins.

Gespannt dürfen die Fans auf den KSV Hessen sein. In der vergangenen Saison spielten die anfangs hoch gehandelten Löwen überraschend gegen den Abstieg. Im vierten Anlauf soll nun mit Matthias Hamann als neuem Trainer sowie den bundesligaerfahrenen Mirko Dickhaut, Marc Arnold und Francis Bugri der Aufstieg in die Regionalliga geschafft werden.

Das gleiche Ziel hat der KSV Baunatal. Die Dragons (Deutsch: Drachen), wie sich die Baunataler fortan nennen, waren auf dem Transfermarkt sehr aktiv. Neun neue Spieler nahm der KSV unter Vertrag. Prominentester Neuzugang ist Patrick Tronborg vom dänischen Zweitligisten Naestved Bold-Club. Mit einem 23-köpfigen Spielerkader wollen die VW-Städter die Tabellenspitze angreifen.

Für den OSC Vellmar und den 1. FC Schwalmstadt hingegen geht es auch im zweiten Jahr wieder gegen den Abstieg. Besonders schwer wird es für die Schwälmer, die mit Tobias Damm und Martin Wengerek zwei ihrer wichtigsten Akteure an den Bundesligisten FSV Mainz 05 verloren haben.

Auch der Oberliga-Aufsteiger TSG Wattenbach wird zusammen mit den drei weiteren Neulingen, dem FC Bayern Alzenau, FSV Steinbach und der SG Bruchköbel um den Klassenerhalt kämpfen müssen.

HNA-Sportredaktion, 3. August

Veröffentlicht: 03.08.2005

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Datum des Ausdrucks: 17.09.2019