Umzug SV Wehen
Verfasst: 8. Sep 2006, 14:42
Der SVW will nach Wiesbaden
Der SV Wehen strebt einen Umzug in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden an. Eine Umbenennung des Vereinsnamens ist wahrscheinlich.
„Wiesbaden ist ein weißer Fleck auf der bundesweiten Fußball-Landkarte. Das ist unsere Chance und die wollen wir nutzen. Aber nicht nur im eigenen Interesse. Auch für die Stadt und die gesamte Region tun sich hier ungeahnte Möglichkeiten auf", sagte Bruno Hübner, Manager beim Regionalligisten SV Wehen, gegenüber dem Wiesbadener Kurier. „Ob der Verein am Ende nun SV TST Wiesbaden oder SV Wehen-Wiesbaden heißt, ist doch fast schon zweitrangig. Tatsache ist, dass jetzt etwas passieren muss, sonst können wir unsere Mannschaft gleich aus der Regionalliga abmelden“, reagiert Hübner auf Bedenken aus dem eigenen Fanlager. Ein dauerhaftes Verbleiben am Halberg, der gewohnten Heimstätte der Wehener, scheint ausgeschlossen.
Ein Fragezeichen steht allerdings noch hinter dem möglichen Standort in Wiesbaden. Ein gemeinsamer Stadionneubau mit dem Bundesligisten FSV Mainz 05 im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel wäre ohne größere Hindernisse zu realisieren, hängt jedoch von den Plänen der Mainzer ab, die einen Neubau am Standort Bruchweg favorisieren.
Ein „Neubau-Light“ für 12.000 Zuschauer am gleichen Standort, den der SV Wehen dann aber alleine durchführen müsste, gilt ebenso als Alternative wie ein Umbau des Stadions an der Berliner Straße. Das Stadion im Zentrum Wiesbadens sollte nach Wunsch des SV Wehen in ein reines Fußballstadion umgebaut werden, was bei der Stadt jedoch wenig Begeisterung auslöst. „Wir werden einen Teufel tun, ein Stadion mitten in der Stadt auf Kosten der Leichtathleten und der Schulen zur reinen Fußballarena umzufunktionieren“, erteilt Sportstadtrat Erhard Niedenthal den Plänen der Wehener eine eindeutige Absage. (Stadionwelt, 08.09.06)
http://www.stadionwelt.de
Der SV Wehen strebt einen Umzug in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden an. Eine Umbenennung des Vereinsnamens ist wahrscheinlich.
„Wiesbaden ist ein weißer Fleck auf der bundesweiten Fußball-Landkarte. Das ist unsere Chance und die wollen wir nutzen. Aber nicht nur im eigenen Interesse. Auch für die Stadt und die gesamte Region tun sich hier ungeahnte Möglichkeiten auf", sagte Bruno Hübner, Manager beim Regionalligisten SV Wehen, gegenüber dem Wiesbadener Kurier. „Ob der Verein am Ende nun SV TST Wiesbaden oder SV Wehen-Wiesbaden heißt, ist doch fast schon zweitrangig. Tatsache ist, dass jetzt etwas passieren muss, sonst können wir unsere Mannschaft gleich aus der Regionalliga abmelden“, reagiert Hübner auf Bedenken aus dem eigenen Fanlager. Ein dauerhaftes Verbleiben am Halberg, der gewohnten Heimstätte der Wehener, scheint ausgeschlossen.
Ein Fragezeichen steht allerdings noch hinter dem möglichen Standort in Wiesbaden. Ein gemeinsamer Stadionneubau mit dem Bundesligisten FSV Mainz 05 im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel wäre ohne größere Hindernisse zu realisieren, hängt jedoch von den Plänen der Mainzer ab, die einen Neubau am Standort Bruchweg favorisieren.
Ein „Neubau-Light“ für 12.000 Zuschauer am gleichen Standort, den der SV Wehen dann aber alleine durchführen müsste, gilt ebenso als Alternative wie ein Umbau des Stadions an der Berliner Straße. Das Stadion im Zentrum Wiesbadens sollte nach Wunsch des SV Wehen in ein reines Fußballstadion umgebaut werden, was bei der Stadt jedoch wenig Begeisterung auslöst. „Wir werden einen Teufel tun, ein Stadion mitten in der Stadt auf Kosten der Leichtathleten und der Schulen zur reinen Fußballarena umzufunktionieren“, erteilt Sportstadtrat Erhard Niedenthal den Plänen der Wehener eine eindeutige Absage. (Stadionwelt, 08.09.06)
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