Verfasst: 20. Mär 2003, 14:50
Hessen: Das Aufstiegsduell Eschborn gegen Kassel (aus dem kicker)
Marzbahn brennt auf Entscheidung - Mayer ohne Angst vorm FCE
Keine Spur von Nervosität bei Tabellenführer Eschborn. Im Gegenteil: Trainer Ali Marzban ist froh, dass es am Samstag endlich zum Spitzenspiel gegen den Zweiten, Hessen Kassel, kommt. Schon die "Fahrlässigkeiten" beim 2:2 in Neukirchen seien entstanden, so Marzban, weil seine Mannschaft nur noch Kassel im Kopf hatte.
Personelle Probleme gibt es kaum, den leicht verletzten King könnte Greuel in der Vierer-Abwehrkette ersetzen. Im Sturm hat der Coach die Wahl zwischen Guht, Steiner und Leifermann. Marzban und Co-Trainer Andreas Schreier halten an der bewährten Raumdeckung fest. Schreier ist vom Sieg überzeugt, "weil wir das bessere, modernere und effektivere System spielen".
Ebenso wichtig wie das Spiel ist dem FCE die Hilfsaktion für Philipp Selig. Zwischen 13 und 18 Uhr können an der Heinrich-Graf-Sportanlage am Samstag nicht nur Fußballfans Blut spenden und sich als Knochenmarkspender registrieren lassen. Wer diese Gelegenheit nicht nutzen kann, aber helfen möchte: Zur Finanzierung der Aktion für den an Leukämie erkrankten Torhüter - die Registrierung kostet pro Spender 50 Euro - hat die Deutsche Knochenmarkspenderdatei das Sonderkonto Philipp Selig 41207213 bei der Taunus-Sparkasse (BLZ 51250000) eingerichtet.
Kerstin Schellhaas
Cesar im Formtief - Owosu fällt aus
Vor dem Spitzenspiel in Eschborn lag beim KSV Hessen Kassel eine Woche zwischen ersten Anzeichen der Krise und verhaltenem Optimismus. Anlass war in beiden Fällen Nachbar SC Neukirchen. Der hatte zunächst beim 1:1 gegen Kassel eklatante Schwächen beim großen Favoriten aufgedeckt, eine Woche später mit dem 2:2 gegen Eschborn aber Schützenhilfe geleistet. Weil die Hessen den Patzer des Spitzenreiters mit dem 2:0-Sieg gegen Flieden nutzten, freute sich Trainer Oliver Roggensack: "Für uns ist jetzt wieder alles drin."
Es bedarf allerdings einer erheblichen Steigerung, will der KSV in Eschborn bestehen können. Denn die altbekannten Schwächen konnten bisher nicht abgelegt werden. Vor allem das Spiel über die Flügel lahmt erheblich. Weil der zuletzt stark spielende Silas Owusu verletzt ausfällt, liegt die Last der Spielgestaltung meist allein auf Regisseur Andreas Mayer. Und Torjäger Julio Cesar befindet sich derzeit auch in einem kleinen Tief.
Doch es ist natürlich längst nicht alles schlecht bei den "Löwen". "Wir haben die spielerische Klasse, in Eschborn zu bestehen", sagt Andreas Mayer. Denn mit Keeper Zoran Zeljko, der seit Monaten auf konstant hohem Niveau spielt, und noch natürlich Andre Breitenreiter ist die Aufgabe beim FCE zu meistern. Abwehrspieler Nico Radler gibt sich auch optimistisch: "Wir fahren mit breiter Brust nach Eschborn!"
Frank Ziemke
Marzbahn brennt auf Entscheidung - Mayer ohne Angst vorm FCE
Keine Spur von Nervosität bei Tabellenführer Eschborn. Im Gegenteil: Trainer Ali Marzban ist froh, dass es am Samstag endlich zum Spitzenspiel gegen den Zweiten, Hessen Kassel, kommt. Schon die "Fahrlässigkeiten" beim 2:2 in Neukirchen seien entstanden, so Marzban, weil seine Mannschaft nur noch Kassel im Kopf hatte.
Personelle Probleme gibt es kaum, den leicht verletzten King könnte Greuel in der Vierer-Abwehrkette ersetzen. Im Sturm hat der Coach die Wahl zwischen Guht, Steiner und Leifermann. Marzban und Co-Trainer Andreas Schreier halten an der bewährten Raumdeckung fest. Schreier ist vom Sieg überzeugt, "weil wir das bessere, modernere und effektivere System spielen".
Ebenso wichtig wie das Spiel ist dem FCE die Hilfsaktion für Philipp Selig. Zwischen 13 und 18 Uhr können an der Heinrich-Graf-Sportanlage am Samstag nicht nur Fußballfans Blut spenden und sich als Knochenmarkspender registrieren lassen. Wer diese Gelegenheit nicht nutzen kann, aber helfen möchte: Zur Finanzierung der Aktion für den an Leukämie erkrankten Torhüter - die Registrierung kostet pro Spender 50 Euro - hat die Deutsche Knochenmarkspenderdatei das Sonderkonto Philipp Selig 41207213 bei der Taunus-Sparkasse (BLZ 51250000) eingerichtet.
Kerstin Schellhaas
Cesar im Formtief - Owosu fällt aus
Vor dem Spitzenspiel in Eschborn lag beim KSV Hessen Kassel eine Woche zwischen ersten Anzeichen der Krise und verhaltenem Optimismus. Anlass war in beiden Fällen Nachbar SC Neukirchen. Der hatte zunächst beim 1:1 gegen Kassel eklatante Schwächen beim großen Favoriten aufgedeckt, eine Woche später mit dem 2:2 gegen Eschborn aber Schützenhilfe geleistet. Weil die Hessen den Patzer des Spitzenreiters mit dem 2:0-Sieg gegen Flieden nutzten, freute sich Trainer Oliver Roggensack: "Für uns ist jetzt wieder alles drin."
Es bedarf allerdings einer erheblichen Steigerung, will der KSV in Eschborn bestehen können. Denn die altbekannten Schwächen konnten bisher nicht abgelegt werden. Vor allem das Spiel über die Flügel lahmt erheblich. Weil der zuletzt stark spielende Silas Owusu verletzt ausfällt, liegt die Last der Spielgestaltung meist allein auf Regisseur Andreas Mayer. Und Torjäger Julio Cesar befindet sich derzeit auch in einem kleinen Tief.
Doch es ist natürlich längst nicht alles schlecht bei den "Löwen". "Wir haben die spielerische Klasse, in Eschborn zu bestehen", sagt Andreas Mayer. Denn mit Keeper Zoran Zeljko, der seit Monaten auf konstant hohem Niveau spielt, und noch natürlich Andre Breitenreiter ist die Aufgabe beim FCE zu meistern. Abwehrspieler Nico Radler gibt sich auch optimistisch: "Wir fahren mit breiter Brust nach Eschborn!"
Frank Ziemke