Wie schaut die sportliche und wirtschaftliche Lage aus?

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sam
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Re: Wie schaut die sportliche und wirtschaftliche Lage aus?

Beitrag von sam » 26. Apr 2010, 08:51

Die durchschnittliche Verschuldung aller Regionalligisten, ohne 2. Mannschaften beläuft sich auf ca. 2,2 Mio.€ pro Verein.
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MRSAP
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Re: Wie schaut die sportliche und wirtschaftliche Lage aus?

Beitrag von MRSAP » 26. Apr 2010, 12:36

Da haben wir ja wieder das Problem: In Vorleistung gehen. Ich möchte mal wissen wieviel Vorleistung noch notwendig ist, wenn nicht bereits nach der letzten Saison. Den Salat hat man jetzt, die Saison ist in allen Punkten echt "dumm" gelaufen. Ja, in Vorleistung, so wie die Schlittschuhläufer von nebenan. Die sind ja wirklich grandios in Vorleistung getretten. Aber wahrscheinlich sprichst Du da auch einen wunden Punkt an. Man spricht immer von einem Makel den man nicht los wird. Nebenan scheint dass anders zu sein... da hat man wohl die Vorleistung in den 80er und die jetztigen Vorleistungen falsch interpretiert....
Axel Feder hat geschrieben:
mika hat geschrieben:
Axel Feder hat geschrieben:und da stoße ich in das gleiche Horn wie Reitenbreiter, wir schaffen es nicht in dieser Gurkenliga zu bestehen und wollen in eine Liga mit RW Essen etc., die uns von den Möglichkeiten dreimal in den Boden stampfen werden?

Essen? Die sind kein bisschen besser wie wir zurzeit. Desweiteren woran willst du festmachen das wir gegen Mannschaften wie Essen, Saabrücken, Halle, Preußen Münster, Waldhof Mannheim, Magdeburg, Lübeck, Kiel usw. schlechter aussehen? Ganz im Gegenteil. Ich behaupte wir würden besser aussehen. Es ist einfacher sich gegen Mannschaften die auch mal das Spiel machen zu bewähren als gegen jene die meist nur hinten drin stehn.
Und natürlich würde wie von dir erwähnt der Zuschauerschnitt gehoben bei diesen Gegnern. Zumal man dann auch mal Gästefans begrüßen dürfte. Das in Regelmäßigkeit!
Eine solche Liga wäre auch defenitiv besser zu vermarkten!
Ich sehe aber eher, dass sehr viele von diesen Teams versuchen werden, eine schlagkräftige Mannschaft ins Rennen zu schicken und aufgrund der erwarteten Zusatzeinnahmen auch mehr Risiko eingehen. In einer Liga mit Traditionsteams gehts eben auch um Prestige. Die Frage ist: Kann oder will der KSV dann auch ein größeres Risiko eingehen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten? Ich hab so ein bissel das Gefühl, dass die Region inklusive Sponsoren erstmal sehen möchte, dass der KSV in Vorleistung geht.

Kurz gesagt: Wird ein Großteil der erhöhten Einnahmen nicht gleich wieder verpulvert? Die finanziellen Bedingungen werden sich nicht ändern meiner Einschätzung nach, da alle mehr investieren werden. Wer mehr hat, gibt mehr aus. Zudem, will man dann auf ewig in dieser - zugegeben interessanten - Liga bleiben? Das klingt so ein wenig danach, dass Traitionsvereine sich ausklinken und auf Dauer ihr eigenes Ding abseits der "normalen" Ligen machen wollen. Aber ganz ehrlich, wäre das nach 10 Jahren immer noch so interessant? Die "unbekannteren" Vereine sind doch so ein wenig das Salz in der Suppe. Und wie sieht das aus, wenn sich nach und nach die Teams sich in obere Ligen verabschieden, spielt man dann eine 8er Runde, weil von unten und oben keine Traditionsteams mehr nachkommen? Womöglich ist das ganze ja bereits genauer ausgearbeitet, aber da bleiben für mich mehr Fragen offen. Vielleicht habe ich das alles auch falsch verstanden. ;)

MRSAP
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Re: Wie schaut die sportliche und wirtschaftliche Lage aus?

Beitrag von MRSAP » 26. Apr 2010, 12:44

Da haben wir ja wieder das Problem: In Vorleistung gehen. Ich möchte mal wissen wieviel Vorleistung noch notwendig ist, wenn nicht bereits nach der letzten Saison. Den Salat hat man jetzt, die Saison ist in allen Punkten echt "dumm" gelaufen. Ja, in Vorleistung, so wie die Schlittschuhläufer von nebenan. Die sind ja wirklich grandios in Vorleistung getreten. Aber wahrscheinlich sprichst Du da auch einen wunden Punkt an. Man spricht immer von einem Makel den man nicht los wird. Nebenan scheint dass anders zu sein... da hat man wohl die Vorleistung in den 80er und die jetztigen Vorleistungen falsch interpretiert....

Man muss die Sache auch mal beim Namen nennen und kann mich da nur wiederholen: sportlichen Erfolg bekommt man nur mit einem finanziellen Konzept, was ersteres sicherstellt. In vielen Clubs wird und wurde dies praktiziert. Hier muss endlich einmal angesetzt werden! Natürlich die wirtschaftliche Vernunft im Auge! Aber diese Vernunft kann durch richtiges Sponsorenmanagement erweitert werden. Es ist ein auf der Stelle treten im wirtschaftlichen Bereich, da muss man Dinge auch mal konsequent angehen, ohne da jemanden auf die Füsse treten zu wollen.

Und eines dürfte auch klar sein: Die sportliche Kompetenz muss man einem Unternehmer einfach absprechen, der so einen Mist wie die DEL fördert. Ich spreche da auch als langjähriger Kölner Bürger. Bei den Haien derselbe Mist. Aber Hauptsache die Köln-Arena stehen, die nur halbvoll ist aber kostet. Komisch wie die Bilder sich gleichen. Ich kann da selbst als Unternehmer keinen Mehrwert erkennen.
Axel Feder hat geschrieben:
mika hat geschrieben:
Axel Feder hat geschrieben:und da stoße ich in das gleiche Horn wie Reitenbreiter, wir schaffen es nicht in dieser Gurkenliga zu bestehen und wollen in eine Liga mit RW Essen etc., die uns von den Möglichkeiten dreimal in den Boden stampfen werden?

Essen? Die sind kein bisschen besser wie wir zurzeit. Desweiteren woran willst du festmachen das wir gegen Mannschaften wie Essen, Saabrücken, Halle, Preußen Münster, Waldhof Mannheim, Magdeburg, Lübeck, Kiel usw. schlechter aussehen? Ganz im Gegenteil. Ich behaupte wir würden besser aussehen. Es ist einfacher sich gegen Mannschaften die auch mal das Spiel machen zu bewähren als gegen jene die meist nur hinten drin stehn.
Und natürlich würde wie von dir erwähnt der Zuschauerschnitt gehoben bei diesen Gegnern. Zumal man dann auch mal Gästefans begrüßen dürfte. Das in Regelmäßigkeit!
Eine solche Liga wäre auch defenitiv besser zu vermarkten!
Ich sehe aber eher, dass sehr viele von diesen Teams versuchen werden, eine schlagkräftige Mannschaft ins Rennen zu schicken und aufgrund der erwarteten Zusatzeinnahmen auch mehr Risiko eingehen. In einer Liga mit Traditionsteams gehts eben auch um Prestige. Die Frage ist: Kann oder will der KSV dann auch ein größeres Risiko eingehen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten? Ich hab so ein bissel das Gefühl, dass die Region inklusive Sponsoren erstmal sehen möchte, dass der KSV in Vorleistung geht.

Kurz gesagt: Wird ein Großteil der erhöhten Einnahmen nicht gleich wieder verpulvert? Die finanziellen Bedingungen werden sich nicht ändern meiner Einschätzung nach, da alle mehr investieren werden. Wer mehr hat, gibt mehr aus. Zudem, will man dann auf ewig in dieser - zugegeben interessanten - Liga bleiben? Das klingt so ein wenig danach, dass Traitionsvereine sich ausklinken und auf Dauer ihr eigenes Ding abseits der "normalen" Ligen machen wollen. Aber ganz ehrlich, wäre das nach 10 Jahren immer noch so interessant? Die "unbekannteren" Vereine sind doch so ein wenig das Salz in der Suppe. Und wie sieht das aus, wenn sich nach und nach die Teams sich in obere Ligen verabschieden, spielt man dann eine 8er Runde, weil von unten und oben keine Traditionsteams mehr nachkommen? Womöglich ist das ganze ja bereits genauer ausgearbeitet, aber da bleiben für mich mehr Fragen offen. Vielleicht habe ich das alles auch falsch verstanden. ;)

Der Schwimmlehrer
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Re: Wie schaut die sportliche und wirtschaftliche Lage aus?

Beitrag von Der Schwimmlehrer » 26. Apr 2010, 13:47

In Vorleistung gehen wird nie funkionieren. Liegt wohl an der nordhessischen Mentalität, dass man sich eher am Erfolg dranhängt. Das fängt bei den Zuschauern an und hört bei den Sponsoren auf. Zum Feiern sind sie alle da, aber das Fest ausrichten, geschweige denn hinter her aufräumen will keiner. Dadurch wird selbst Stagnation schnell zur Gefahr.

Zum Eishockey: Ich glaube, dass die Huskies ein gehobeneres Klientel ansprechen. Sicherlich auch von Vorteil, dass man diese Sportart nicht mit "Fan"-Randale in Zusammenhang bringt. Das Niveau auf den Rängen ist ein anderes.
"Erfolg ersetzt alle Argumente". Kicks.

Entenmann
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Re: Wie schaut die sportliche und wirtschaftliche Lage aus?

Beitrag von Entenmann » 26. Apr 2010, 16:54

@Dollar: Ich wusste, dass dieser Name fällt! :P Heller gehört mit insgesamt sieben Einsätzen (sechs größtenteils späte Einwechslungen) in der bisherigen Saison zwar eher zu den Bankdrückern, nichtsdestotrotz ist er aber Teil des A-Kaders, ok. Aber mal ehrlich: In Frankfurt waren wir selbst zu blöd, das Ding nach Hause zu schaukeln. Irgendein widerlicher SGE-"Youngster" (ein weißer Schimmel...) hätte eh noch eingenetzt; dass es nun ausgerechnet ein Spieler aus der erweiterten Ersten war, war vom Schicksal nur dazu gedacht, mir mein Argument zunichte zu machen.

Gonzo
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Re: Wie schaut die sportliche und wirtschaftliche Lage aus?

Beitrag von Gonzo » 26. Apr 2010, 18:01

pitscher hat geschrieben: Zum Feiern sind sie alle da, aber das Fest ausrichten, geschweige denn hinter her aufräumen will keiner.
Wunderschön gesagt!
Zivischlacke hat geschrieben:In Frankfurt waren wir selbst zu blöd, das Ding nach Hause zu schaukeln. Irgendein widerlicher SGE-"Youngster" (ein weißer Schimmel...) hätte eh noch eingenetzt; dass es nun ausgerechnet ein Spieler aus der erweiterten Ersten war, war vom Schicksal nur dazu gedacht, mir mein Argument zunichte zu machen.
:lol: Großartig!
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Re: Wie schaut die sportliche und wirtschaftliche Lage aus?

Beitrag von Kassel=KSV » 26. Apr 2010, 20:48

http://www.hr-online.de/website/rubrike ... t_39043813

Sorry, falls es an anderer Stelle schon gepostet wurde!
In Deutschland gibt´s nur ein Verein...
...das wird für ewig Kassel sein
!

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Re: Wie schaut die sportliche und wirtschaftliche Lage aus?

Beitrag von Matz Nochtgren » 27. Apr 2010, 15:11

nachtrag zu roses vorschlag....eine liga für gegen die wand gefahrene traditionsmannschaften........und es dürfen nur nordhessische Clubs aufsteigen ...... :wink:

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