1860 München II - KSV

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Eimer
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Beitrag von Eimer » 18. Nov 2006, 01:44

Quelle: HNA

Bauers verpatztes Jubiläum
1860 München II - Hessen Kassel 3:0. KSV zeigt nicht mehr als Oberliga-Format

Von Dirk Meier

München. Der KSV Hessen Kassel hat sein letztes Vorrundenspiel in der Regionalliga Süd beim TSV 1860 München II mit 3:0 (1:0) verloren. Die Tore für die Oberbayern erzielten Jose Holebas (21. und (88.) und Alban Ramaj (81.). Die Hessen zeigten eine ganz schwache Vorstellung und mussten sich von einer absoluten Münchener Fohlenelf teilweise vorführen lassen. Dabei zeigte der KSV in Thorsten Bauers 150. Punktspiel im Löwen-Dress nicht mehr als Oberliga-Format.

"Wir waren nicht präsent und hatten keine Laufbereitschaft. Für uns war alles zu schnell", erklärte KSV-Coach Matthias Hamann nach dem Spielende. "Aber mit 23 Punkten können wir leben. Wenn wir die gleiche Zahl auch in der Rückrunde holen, dann bleiben wir drin. Die Mannschaft kann eindeutig mehr."

Stimmt. Denn die Gastgeber spielten unbekümmert auf, hatten einige gute Möglichkeiten. Eine davon vergab Manuel Duhnke (19.), dessen Schuss Torwart Oliver Adler mit dem Fuß abwehrte. Zwei Minuten später war Adler aber machtlos. Einen abgefälschten Schuss von Jose Holebas wollte der KSV-Keeper mit einer Faust klären, aber das Leder sprang auf und schlug hinter ihm zum 1:0 ein.

Auch dieser Treffer war immer noch nicht das Wecksignal für die Hessen. Die bis dahin beste Chance hatte Thorsten Bauer, dessen Kopfball das Tor verfehlte (26.). Daniel Beyer versuchte es aus der Distanz (31.), scheiterte aber an Münchens Torwart Philipp Tschauner. Gefahr kam noch einmal auf durch Kim Schwager, der einen Freistoß nur knapp über den Querbalken zirkelte (35.). Unmittelbar vor dem Pausenpfiff war es Christoph Keim, der einen Freistoß aus 18 Metern über die Mauer und auch über das Rechteckige setzte.

Gleich nach dem Wechsel musste Tschauner einen Flachschuss von Bauer entschärfen. Kassel kam vor allem immer dann gefährlich vor das Löwentor, wenn die Platzherren Fehler produzierte. Auf der Gegenseite hatte Alban Ramaj eine gute Gelegenheit (56.), er verzog aber knapp. Nach einer Ecke kam Daniel Beyer nicht richtig an den Ball, sonst wäre das 1:1 fällig gewesen (60.).

Auf der anderen Seite rettete Adler gegen Ramaj (75.), der frei vor dem KSV-Schlussmann auftauchte. Und noch mal vergab Ramaj das 2:0, als Adler seinen Schuss zur Ecke klären konnte (79.).

Dann war es aber soweit. Nach einem Steilpass von Holebas traf Ramaj per Flachschuss zum 2:0 (81.). Adler hatte keine Abwehrmöglichkeit. Das war die Entscheidung. Den Schlusspunkt setzte Holebas (8.) mit seinem zweiten Treffer.

1860: Tschauner – Baumgartlinger, Polak, Tausendpfund, B. Schwarz – Fink, Träsch, Eberlein, Duhnke, – Ramaj, Holebas

KSV: Adler – Gölbasi, Schönewolf, Klinger, Keim (66. Turhan) – Busch – Beyer, Schwager – Arnold – Bauer, Da Rosa

Schiedsrichter: Marco Fritz (Winnenden) - Zuschauer: 500. Tore: 1:0 Holebas (21.), 2:0 Ramaj (81.), 3:0 Holebas (88.).

17.11.2006

Nordhesse88
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Beitrag von Nordhesse88 » 18. Nov 2006, 11:28

So ein paar Stunden geschlafen... und noch mal drüber nachgedacht... So sehr wie wir in Stuttgart verwöhnt wurden so sehr wurden wir in München enttäuscht.... Also die fahrt hat sich für die Autofahrer nicht gelohnt zumindest haben wir das so impfunden...

Münchener Löwe
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Beitrag von Münchener Löwe » 18. Nov 2006, 12:23

Reitenbreiter hat geschrieben:Man kann bei den falschen Löwen verlieren, die haben sich mächtig gesteigert und werden am Ende unter den Top 5 stehen. Laut meiner Info-SMS spiegelt das Ergebnis nicht den wahren Spielverlauf wieder, es waren wie auch im Bericht zu lesen dumme Kontertore. Ob man jetzt 0:1 oder 0:3 verliert ist wurscht.

Gegen die anderen Münchener sollte man aber wieder mit dem Punktesammeln weitermachen. Jetzt bloß nicht wieder in das Loch zurückwerfen lassen, aus dem wir mühsam rausgekrochen sind.
Was heißt hier falsche Löwen??? Nun ja, die Ansichten können verschieden sein 8) Und unter den Top 5 wird unsere II. auch definitiv am Ende nicht stehen. Ihr müßt auch mal schauen, mit welcher Mannschaft wir gestern gespielt haben, und trotzdem hat's gegen Euch gereicht.

Seh' ich au so, schlagt näxte Woche die II. des zweiten unbedeutenden Münchener Vereins und alles ist wieder gut und wir sind uns auch wieder einig 8)

@ Elvis

Pruhahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahaha, SMS schon gelesen???
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Münchener Löwe
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Beitrag von Münchener Löwe » 18. Nov 2006, 12:26

Von http://www.tsv1860.de

17.11.06 - 21:30 Uhr
1860 II besiegt Kassel mit 3:0 – 23 Punkte nach der Vorrunde
Das 3:0 über den KSV Hessen Kassel bedeutete für das Regionalliga-Team der Löwen einen gelungenen Abschluss der Vorrunde. 23 Punkte stehen jetzt zu Buche. Eine absolute Rumpfelf brachte gegen die Nordhessen den „Dreier“ unter Dach und Fach. An allen drei Treffern waren die beiden Stürmer José Holebas und Alban Ramaj beteiligt. Holebas erzielte das 1:0 (21.) und 3:0 (88.) auf Vorarbeit von Ramaj und legte das 2:0 (81.) für Ramaj auf.


Personal: Zum Abschluss der Vorrunde musste Trainer Marco Kurz erneut auf ein komplettes Team verzichten. Neben den langzeitverletzten Tobias Bukowski, Julian Nagelsmann, Mischa Welm, Niklas Lercher, Matthias Poschauko, Torhüter Philipp Pentke, Ralf Schmitt und Julian Ratei fielen auch Berkant Göktan (Nachwehen der Beckenkammprellung) sowie die „Profis“ Fabian Lamotte (Muskelprobleme) und Sven Bender (Prellung am Gesäßmuskel) aus. Auf der Bank saßen außer Kent O’Connor nur A-Junioren, Julian Baumgartlinger stand sogar in der Startelf.

Spielverlauf: Obwohl mit dem letzten Aufgebot angetreten, begannen die U23-Löwen forsch, versteckten sich keineswegs vor den Nordhessen. Anton Fink prüfte nach nicht einmal einer Minute KSV-Torhüter Oliver Adler mit einem Distanzschuss, doch der Routinier im Kasseler Tor hatte mit dem Ball keine Mühe (1.). Sechzig war optisch überlegen, ohne aber zu klaren Chancen zu kommen. Dies änderte sich nach 20 Minuten. José Holebas passte per Hacke an der Strafraumgrenze auf Manuel Duhnke, der legte sich den Ball quer, ließ dadurch einen KSV-Verteidiger aussteigen, aber seinem Schuss aus 16 Metern aufs lange Eck fehlte die Power, so dass Keeper Adler klären konnte (20). Eine Minute später war er jedoch machtlos Alban Ramaj hatte Holebas am linken Strafraumeck angespielt, der zog sofort ab. Das Leder flog Richtung langes Eck, knallte gegen die Unterkante der Latte, von da aus sprang es auf die Torlinie und dann zum 1:0 ins Kasseler Netz (21.). Es war bereits der sechste Treffer für den 22-jährigen Stürmer. Die erste halbwegs gefährliche Szene für die Gäste ließ bis zur 27. Minute auf sich warten. Julio Cesar versuchte es mit einem 20-Meter-Schuss, der Ball verfehlte das Tor jedoch um mehrere Meter. Kassel wurde stärker. In der 35. Minute bekamen die Nordhessen auf der rechten Seite, fast an der Außenlinie, einen Freistoß zugesprochen. Kim Schwager zielte mit dem linken Fuß aus 35 Metern aufs lange Eck, Löwen-Keeper Tschauner blieb reglos auf der Linie stehen, aber das Leder strich knapp übers Kreuzeck. Keine 60 Sekunden später kam Julio Cesar links an der Strafraumgrenze zum Schuss¸ der Ball flog halbhoch aufs lange Eck, doch Tschauner konnte im Hechten das Leder aus der Gefahrenzone fausten (37.).

Die erste gute Chance nach der Pause hatten die Gäste. Ein Querschläger in der Löwen-Hälfte kam zu Thorsten Bauer, der lief ein paar Schritte, schoss von der linken Strafraumseite, Tschauner hatte jedoch geschickt den Winkel verkürzt, konnte parieren (47.). Die Löwen hatten jetzt Platz zum Kontern. Ramaj lief nach einem Gegenstoß mit dem Ball rechts in den Strafraum, zielte aus zehn Metern aufs lange Eck, doch der Ball verfehlt knapp das Gehäuse (56.). Kassel immer bei Standards gefährlich. Marc Arnolds Eckball von rechts verlängerte Christoph Keim am ersten Pfosten auf den zweiten, wo Daniel Beyer gerade noch am Schuss gehindert werden konnte (59.). Eine Minute später kam nach einem Freistoß Florian Tausendpfund am Torraum zum Kopfball, aber das Leder ging knapp am Pfosten vorbei (60.). In der 72. Minute hatte Anton Fink die große Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen Nach einem Konter kam er auf der linken Strafraumseite frei zum Schuss, der Ball strich aber knapp am langen Pfosten vorbei. Noch besser war die Chance für Ramaj eine Minute später. Duhnke hatte ihm den Ball genau auf den Fuß gespielt, der 21-Jährige nahm acht Meter vor Adler das Leder direkt, konnte es aber nicht mehr platziert am Torwart vorbeischießen, so dass dieser abwehren konnte (73.). Wieder einmal wurde die Schwäche bei Kontermöglichkeiten deutlich, was wohl auch der mangelnden Routine der jungen Löwen-Mannschaft zuzuschreiben ist. In der 76. Minute versuchte Ramaj Adler mit einem Heber aus zwölf Metern zu überwinden, doch der Gäste-Keeper brachte die Fingerspitzen noch an den Ball. Dann überwand Ramaj doch den Kasseler Torwart. Holebas hatte von der linken Seite in die Mitte gepasst, der Löwen-Stürmer lief seinem Gegenspieler davon und überwand Adler flach aus 15 Metern zum 2:0 (81). Den Schlusspunkt zum 3:0 setzte erneut eine Kombination der beiden Löwen-Angreifer. Diesmal legte Ramaj in Mittelstürmerposition quer auf den mitgelaufenen Holebas auf der linken Seite, der lief in den Strafraum, setzte das Leder aus 14 Metern genau neben den Pfosten des kurzen Eckes zum 3:0 (88.). Das war auch der Endstand. Damit haben die Löwen die Vorrunde mit einem Sieg und 23 Punkten beendet.

„Sensationell, was die Mannschaft unter den gegebenen Umständen erreicht hat“, lobte Vize-Präsident Wolfgang Hauner die Leistung des Teams von Trainer Marco Kurz. „23 Punkte zur Halbzeit konnte man nicht erwarten.“

Kurz sprach von einem wichtigen Spiel. „Die Vorgabe war ein Sieg, die Mannschaft hat dies gut umgesetzt.“ In der ersten Halbzeit hätten die spielerischen Mittel gefehlt. „Wir haben zuviel reagiert als agiert“, kritisierte er seine Mannschaft. „Das 1:0 war glücklich.“ In der Pause habe er sein Team entsprechend eingestellt. „Ich habe ihnen gesagt, dass wir Schnelligkeitsvorteile haben, dass wir direkter nach vorne spielen müssen. So konnten wir die ein oder andere Konterchance nutzen“, analysierte der 37-Jährige. „Ich muss meiner wieder mal neuformierten Mannschaft ein Kompliment machen.“ Besonders die auf zwei Positionen umbesetzte Verteidigerreihe mit dem A-Junior Julian Baumgartlinger und Florian Tausendpfund hob er hervor. „Es war absolut okay, wie die Jungs gefightet haben.“ Über die 23 Punkte nach der Vorrunde freut sich Kurz, merkte aber an: „Für den Klassenerhalt sind das aber zu wenig!“

Ebenfalls 23 Zähler auf dem Konto hat Ex-Löwe Matthias Hamann als Trainer des Aufsteigers KSV Hessen Kassel. Damit ist auch er zufrieden, nicht aber mit dem Spiel seiner Mannschaft in München. „Der 3:0-Erfolg war auch in dieser Höhe für Sechzig absolut hochverdient. Zu keiner Zeit war mein Team in den Zweikämpfen präsent. Für meine Jungs war das heute alles zu schnell, auch vom Kopf her.“ Er habe vor allem nach dem Rückstand gesehen, „dass uns die technischen Mittel fehlen, wenn wir eine Mannschaft ausspielen müssen. Es war klar, dass sich für 1860 nach der Hereinnahme eines dritten Stürmers Konterchancen ergeben.“

1860 II: Tschauner – Baumgartlinger, Polak, Tausendpfund, B. Schwarz – Träsch, Eberlein – Fink, Duhnke – Ramaj, Holebas.
Ersatz: Rössl (Tor) – O’Connor, Leicht, Lechthaler, Schick.

Kassel: O. Adler – Gölbasi, Schönewolf, Klinger, Keim – Beyer, Busch, Arnold, Schwager – Bauer, Julio Cesar.
Ersatz: Seeger (Tor) – Dickhaut, Wagner, Fießer, Oliev, Groß.

Wechsel: – Turhan für Keim (64.).

Tore: 1:0 Holebas (21.), 2:0 Ramaj (81.), 3:0 Holebas (88.).
Gelbe Karte: Ramaj, Tausendpfund – Klinger, Schönewolf.
Zuschauer: 500 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Marco Fritz (Winnenden); Assistenten: Dominik Schaal (Tübingen), Eduard Beitinger (Regensburg).

SPIELPLAN - TABELLE

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Beitrag von Christian7 » 18. Nov 2006, 15:04

Ich bin gleich hier unten in München geblieben, wodurch sich dich Fahrt dann doch etwas gelohnt hat.
Das Auftreten der Löwen war schlicht und ergreifend schwach. Keine Linie im Spielaufbau, die Außenbahnen wurden kaum mit einbezogen, man versuchte es mit hohen Bällen auf Bauer oder mit Kombinationen (über Arnold) durch die Mitte. Beides scheiterte die gesamte Spielzeit über kläglich gegen hinten sehr robuste 60er. Nach der ersten Halbzeit hatte ich kaum Hoffnung, dass wir da noch was reißen könnten.
Stimmung im KSV-Block nur (nicht wie zuletzt in Stuttgart, als so gut wie alle mitzogen) von den Üblichen, das dann aber durchgängig und auch noch nach dem Spiel. Wenn es nichts zu feiern gibt, feiern wir uns eben selbst.
Naja - Hauptsache nochmal an der Grünwalder gewesen. Schade, dass diese geile Stadion abgerissen wird.

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Beitrag von Supermario » 18. Nov 2006, 16:55

so auch mL WIEDER nüchtern
einfach schwach gestern, die gesamte 2. Haslbzeit war ich in der Stadionkneipe, deshalb kann ich zu dieser Halbzeit fast nix sagen.
Aber das war schon enttäuschend schwach gestern naja.
Gegen die Assimünchener wirds wieder besser, hoff ich zumindestmal 8)

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Beitrag von Gonzo » 18. Nov 2006, 18:32

Was soll man sagen. Wenn wir mal in der Favoritenrolle sind, isses jedesmal schwer. Gegen so welche zu verlieren is schon ärgerlich. Aber was solls: Wir sind für die Hinrunde im Soll und nichts anderes zählt. Und heut Abend gewinnt hoffentlich der Fußballgott...
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Beitrag von Red Lion » 19. Nov 2006, 00:50

Das war gestern ein ähnlicher Aussetzer wie in Darmstadt. Da hat ja wieder fast alles gefehlt. Kein Kampf und kein Biss. Irgendwie hatte man den Eindruck die Löwen haben sich bei den 60ern auf dem 23Pkt. Polster ausgeruht.
Unnötiger Punktverlust, bei eigentlich nicht besonders guten 60ern.

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