Re: Kaderplanung 2026/2027
Verfasst: 15. Mai 2026, 22:20
Der Kommentar von Frank Ziemke in der HNA (Ausgabe 16.05.2026):
Eines muss man dem KSV lassen: Er hat es geschafft, am Ende einer Saison, die sportlich alles in allem zufriedenstellend verlaufen ist, doch noch zum Diskussionsthema geworden zu sein. Seit die Trennung von Lukas Rupp und Yannick Stark verkündet wurde, wird in den sozialen Netzwerken hitzig diskutiert. Was vor allem zeigt: Es ist ein Schrecken, der aus dem Nichts kommt, den die Löwen da produziert haben.
Bisher war da viel Optimismus: Trainer René Klingbeil hat langfristig verlängert. Auf den Platz bringt er eine spielerisch oft überzeugende Mannschaft. Auf den Rängen steigt der Zuspruch. Die Basis schien gelegt für einen optimistischen Blick in die Zukunft. Stattdessen herrscht plötzlich Unsicherheit. Sportlich, weil das Herzstück des KSV-Spiels zerbrochen ist. Das Mittelfeld lebte von der defensiven Robustheit Starks ebenso wie von den spielerischen Qualitäten Rupps. Klar, der Kader der Löwen hat einen hohen Altersschnitt. Mit Frederic Brill und Benjamin Girth gehen aber bereits zwei Ü30-Akteure.
Doch die Pressemitteilung ließ auch in Sachen Finanzen aufhorchen. Wenn davon die Rede ist, „wirtschaftliche Vernunft und sportliche Entwicklung in Einklang zu bringen“, ist das durchaus als Hinweis auf finanzielle Engpässe zu deuten. Klar, die Sponsorensuche gestaltet sich für einen Viertligisten in diesen Zeiten schwierig. Der Verzicht auf sportliche Qualität einhergehend mit Klagen zweier erfahrener Spieler über mangelnde Offenheit sind da kein hilfreiches Signal.
Eines muss man dem KSV lassen: Er hat es geschafft, am Ende einer Saison, die sportlich alles in allem zufriedenstellend verlaufen ist, doch noch zum Diskussionsthema geworden zu sein. Seit die Trennung von Lukas Rupp und Yannick Stark verkündet wurde, wird in den sozialen Netzwerken hitzig diskutiert. Was vor allem zeigt: Es ist ein Schrecken, der aus dem Nichts kommt, den die Löwen da produziert haben.
Bisher war da viel Optimismus: Trainer René Klingbeil hat langfristig verlängert. Auf den Platz bringt er eine spielerisch oft überzeugende Mannschaft. Auf den Rängen steigt der Zuspruch. Die Basis schien gelegt für einen optimistischen Blick in die Zukunft. Stattdessen herrscht plötzlich Unsicherheit. Sportlich, weil das Herzstück des KSV-Spiels zerbrochen ist. Das Mittelfeld lebte von der defensiven Robustheit Starks ebenso wie von den spielerischen Qualitäten Rupps. Klar, der Kader der Löwen hat einen hohen Altersschnitt. Mit Frederic Brill und Benjamin Girth gehen aber bereits zwei Ü30-Akteure.
Doch die Pressemitteilung ließ auch in Sachen Finanzen aufhorchen. Wenn davon die Rede ist, „wirtschaftliche Vernunft und sportliche Entwicklung in Einklang zu bringen“, ist das durchaus als Hinweis auf finanzielle Engpässe zu deuten. Klar, die Sponsorensuche gestaltet sich für einen Viertligisten in diesen Zeiten schwierig. Der Verzicht auf sportliche Qualität einhergehend mit Klagen zweier erfahrener Spieler über mangelnde Offenheit sind da kein hilfreiches Signal.