Re: Stimmung im Auestadion
Verfasst: 25. Aug 2010, 13:13
Ich muß andreasm in weiten Teilen Recht geben.
Meine persönliche Meinung: Ich pfeife auch - aber das hat grundsätzlich mit Unfairness des Kontrahenten in den gegnerischen Trikots oder mit der Unfairness bzw. Inkompetenz des oftmaligen Kontrahenten in schwarz zu tun. Bei meiner eigenen Mannschaft begnüge ich mich in der Regel mit dem Klassiker "Aufwachen!". Sie zu beleidigen oder auszupfeifen ist mir persönlich fremd. Dennoch: Die Pfiffe zur Halbzeit waren berechtigt. Aber: Pfiffe bereits nach 10 Minuten sind nur eines: Peinlich. Wenn es nicht läuft, gibt es andere Mittel, die Mannschaft zum laufen zu bewegen, als diese Art negativer Konditionierung. Wer selbst Sport getrieben hat, kennt mehrere Möglichkeiten:
Erstens: Die Pfiffe spornen Dich an - dazu muß man sich aber einer Schuld bewusst sein.
Zweitens: Die Pfiffe verunsichern Dich - Du strengst Dich mehr an und verkrampfst, wenn die erste Aktion nicht gelingt und lauter gepfiffen wird.
Drittens: Du hast Das Gefühl, eigentlich alles zu geben, aber es läuft nicht. Du blockierst, denkst "Dann macht es doch selbst besser" und verweigerst mehr oder weniger unterwusst die Leistung.
Wie gesagt: Ich habe keinerlei Probleme damit, daß eine Halbzeit oder ein ganzes Spiel nach dem Abpfiff mit einem Pfeifkonzert quittiert wird. Ich kann jedoch absolut nachvollziehen, daß Spieler fordern, die Mannschaft gerade dann zu Leistung zu peitschen, wenn's Scheiße läuft. Und mit Pfiffen während des Spiels funktioniert das nicht.
Meine persönliche Meinung: Ich pfeife auch - aber das hat grundsätzlich mit Unfairness des Kontrahenten in den gegnerischen Trikots oder mit der Unfairness bzw. Inkompetenz des oftmaligen Kontrahenten in schwarz zu tun. Bei meiner eigenen Mannschaft begnüge ich mich in der Regel mit dem Klassiker "Aufwachen!". Sie zu beleidigen oder auszupfeifen ist mir persönlich fremd. Dennoch: Die Pfiffe zur Halbzeit waren berechtigt. Aber: Pfiffe bereits nach 10 Minuten sind nur eines: Peinlich. Wenn es nicht läuft, gibt es andere Mittel, die Mannschaft zum laufen zu bewegen, als diese Art negativer Konditionierung. Wer selbst Sport getrieben hat, kennt mehrere Möglichkeiten:
Erstens: Die Pfiffe spornen Dich an - dazu muß man sich aber einer Schuld bewusst sein.
Zweitens: Die Pfiffe verunsichern Dich - Du strengst Dich mehr an und verkrampfst, wenn die erste Aktion nicht gelingt und lauter gepfiffen wird.
Drittens: Du hast Das Gefühl, eigentlich alles zu geben, aber es läuft nicht. Du blockierst, denkst "Dann macht es doch selbst besser" und verweigerst mehr oder weniger unterwusst die Leistung.
Wie gesagt: Ich habe keinerlei Probleme damit, daß eine Halbzeit oder ein ganzes Spiel nach dem Abpfiff mit einem Pfeifkonzert quittiert wird. Ich kann jedoch absolut nachvollziehen, daß Spieler fordern, die Mannschaft gerade dann zu Leistung zu peitschen, wenn's Scheiße läuft. Und mit Pfiffen während des Spiels funktioniert das nicht.