3. Profiliga

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Jens
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Beitrag von Jens » 25. Aug 2006, 18:40

Selbstverständlich meinte ich ein RICHTIGES Fass und nit nur so'n Partyfässchen - das kann ja "jeder" usssuffen :P ...

Bernd RWS 82
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Beitrag von Bernd RWS 82 » 26. Aug 2006, 18:01

fußballmafia dfb
geld regiert die welt und den fußball - die vereine der bl haben die kohle und die macht den dfb schön unter druck zu setzten und die geben nach, weil warum sollte sich ein herr zwanziger in seinen hohen alter nochmit dem wutnickel hoeness anlegen.....
unfassbar - die mittelständischen vereine werden dann wieder in den oberligen spielen - zum kotzen :evil: :(
alle 2. mannschaften gehören eindeutig in eine extra gruppe oder liga :o
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Christian.Lengemann
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Beitrag von Christian.Lengemann » 28. Aug 2006, 15:21

von http://www.sport1.de:

FUSSBALL / Regionalliga
28.08.2006Zwanziger gegen Regionalliga-Reform
München - Theo Zwanziger hat sich gegen einen Schnellschuss bei der fast schon beschlossenen Neuordnung der Regionalligen ausgesprochen.

Der Geschäftsführende Präsident des DFB bestätigte am Montag einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung", wonach es seiner Meinung nach derzeit die wohl beste Lösung sei, das bestehende System mit einigen Veränderungen beizubehalten.
"Es bringt nichts, einen Beschluss auf dem Bundestag durchzuboxen, der dann an der Basis Akzeptanzprobleme hätte", sagte der DFB-Boss.
Ursprünglich war geplant, ab der Saison 2008/2009 unterhalb der 1. und 2. Bundesliga eine eingleisige dritte Liga zu schaffen, mit einer dreigeteilten Regionalliga als Unterbau.
Derzeit gibt es direkt unterhalb der 1. und 2. Liga eine zweigeteilte Regionalliga mit den Staffeln Nord und Süd. Die Reform sollte am 8. September auf dem DFB-Bundestag in Frankfurt/Main beschlossen werden.
Widerstand von allen Seiten
Die vielfältigen Probleme ließen sich auf dem Kompromissweg lösen, hieß es ursprünglich, doch "diesen Kompromiss zu finden, ist unglaublich schwer", hat Zwanziger festgestellt.
So bestünden nicht nur zwischen dem Profi- und dem Amateurlager Meinungsverschiedenheiten über die Beteiligung der Reservemannschaften der Bundesligaklubs an der neuen dritten Spielklasse.
Auch unter den Amateurklubs, vor allem in den Oberligen, gibt es Widerstand gegen die Neuordnung.
Profi-Klubs zu Verzicht aufgerufen
Mit seinem Vorschlag will sich Zwanziger an die Kommission aus Profis und Amateuren wenden, die am 4. September unter Vorsitz von Wolfgang Holzhäuser (Geschäftsführer Bayer Leverkusen) und Hermann Korfmacher (Präsident des Westfälischen Verbandes) zusammentritt, um die Beschlusslage vor dem Bundestag zu ermitteln.
"Die Kommission sollte bedenken, ob das alte Modell der zweigeteilten Regionalliga nicht doch das beste ist. Mit einer möglicherweise anderen Fernsehgeldverteilung und einer anderen Auf- und Abstiegsregelung", sagte Zwanziger, der vier Absteiger aus der 2. Liga als zu viel bezeichnet.
Der DFB-Boss fände es zudem gut, wenn die Vertreter der Profiklubs in den beiden Regionalligen zu Gunsten der anderern Drittligaklubs auf ihre Fernsehgelder (jährlich 387.000 Euro pro Klub) und eventuell sogar auf ihr Startrecht im DFB-Pokal verzichten.
Keine Entscheidung gegen die Bundesliga
Zwanziger folgt dabei auch dem Argument der Spitzenklubs aus der Bundesliga, die mit Hinweis auf die Qualität ihrer Nachwuchsarbeit uneingeschränkten Zugang in die 3. Liga verlangen - die Amateurvertreter wollen hingegen allenfalls eine limitierte Anzahl zulassen.
"Eine Entscheidung gegen die Bundesliga wäre zwar mehrheitlich möglich. Aber das will ich nicht, und das werde ich auch nicht zulassen", sagte der Geschäftsführende DFB-Präsident.
"Diese Diskussion wäre nicht gut für den DFB. Nachwuchsförderung hat für uns höchste Priorität, und Spielförderung auf hohem Wettbewerbsniveau gehört dazu."
"Da muss man klug sein"
Außerdem befürchtet Zwanziger Verwerfungen im Amateurlager, vor allem in den derzeit neun Oberligen, deren Mitglieder nach der bisher geplanten Reform mehrheitlich in die 5. Liga absteigen würden.
"Es geht hier um rund 200 Vereine, keine großen Profivereine, aber auch keine Vereine, die sich der Kreisklasse zugehörig fühlen. Das ist eine ganz schwierige Zielgruppe. Da muss man klug sein", sagte Zwanziger.

Freibeuter
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Beitrag von Freibeuter » 28. Aug 2006, 15:45

Okay,besser keine Reform als 'ne halbherzige.Was mich allerdings stört,ist die Absteiger aus der 2. Liga zu reduzieren.Damit sollen doch nur bestehende Machtstrukturen zementiert werden.Ich glaub vielen Profivereinen wären geschlossene Ligen am liebsten.
Aber sollte es so geschehen,dass nur noch 1 Team pro Regionalliga aufsteigt,dann muss die Regionalliga für die betreffenden Vereine (vorallem finanziell) attraktiver gemacht werden.

Herr Künkel
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Beitrag von Herr Künkel » 29. Aug 2006, 17:00

lengemann hat geschrieben:von http://www.sport1.de:

FUSSBALL / Regionalliga
28.08.2006Zwanziger gegen Regionalliga-Reform
Der Geschäftsführende Präsident des DFB bestätigte am Montag einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung", wonach es seiner Meinung nach derzeit die wohl beste Lösung sei, das bestehende System mit einigen Veränderungen beizubehalten.
Widerstand von allen Seiten
Die vielfältigen Probleme ließen sich auf dem Kompromissweg lösen, hieß es ursprünglich, doch "diesen Kompromiss zu finden, ist unglaublich schwer", hat Zwanziger festgestellt.
Bye bye Liga Drei.
Nun bekommt man Angst vor der eigenen Courage. Scheint so, als habe Klinsmanns Jürgen durch seine Neuerungen alles Reformpulver des DFB verschossen. Die mächtigen Bundesligaclubs mit ihren Ama-Vereinsinteressen haben sich durchgesetzt. Schade, die bundesweite Einheitsklasse wäre auch mittelfristig eine echte Perspektive für Vereine in mittelgroßen Städten gewesen, denen es am Geld für die zweite Liga fehlt, auch langfristig gegen halbwegs attraktive Clubs spielen zu können.
- Es gibt immer einen Tunnel am Ende des Lichts -

sepp
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Beitrag von sepp » 4. Sep 2006, 19:09

Kompromiss gefunden!


"Kommission findet Kompromiss - Entscheidung auf dem DFB-Bundestag am Freitag

3. Liga mit vier zweiten Mannschaften

Eine aus Profi- und Amateurvereinen gegründete Kommission hat sich am Montag auf einen Kompromiss in Sachen "eingleisige dritte Liga" geeinigt.


20 Vereine, maximal vier Bundesliga-Reserven: Wolfgang Holzhäuser erklärte den Kompromissvorschlag zur dritten Liga.
© imago Demnach wird dem Außerordentlichen DFB-Bundestag am Freitag in Frankfurt/Main folgender Vorschlag vorgelegt: Die neue Spielklasse soll aus 20 Vereinen bestehen, maximal vier davon sollen zweite Mannschaften der Bundesliga-Klubs sein.

Dies berichtete Wolfgang Holzhäuser, Vizepräsident des Ligaverbandes, am Montag in der Mainmetropole.

Im Vergleich zu anfänglichen Plänen wurde die Teilnehmerzahl also von 18 Vereinen auf 20 aufgestockt. "Es waren sehr gute Gespräche, die von Kompromissbereitschaft gekennzeichnet waren", sagte Holzhäuser.

Geklärt werden muss noch, ob das erarbeitete Papier im DFB-Vorstand zur Diskussion steht oder direkt auf dem Bundestag zur Abstimmung steht.

Die neu zu schaffende Spielklasse soll ab der Saison 2008/09 an den Start gehen. Dies hat zur Folge, dass auch die Ober- und Verbandsligen umorganisiert werden sollen.

Die Profivereine machten gegenüber den Amateuren diverse Zugeständnisse, um den Kompromiss herbeizuführen. So werden nach Einführung der eingleisigen dritten Liga keine Reserveteams der Bundesligisten mehr an der Hauptrunde des DFB-Pokals teilnehmen. Auf die Fernsehgelder wollen die "Großen" in diesem Wettbewerb zukünftig verzichten.

In den zweiten Mannschaften werden dann auch mit Ausnahme von drei älteren Spielern nur Profis eingesetzt, die jünger als 23 Jahre alt sind und keinen Stammplatz im Bundesliga-Team haben.

"Wir brauchen die eingleisige 3. Liga nicht nur für eine bessere Vermarktung, sondern auch als Plattform für unsere teuer ausgebildeten Spieler", sagte Holzhäuser.


Quelle: kicker.de"
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Liebe kennt keine Liga !

Jens
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Beitrag von Jens » 4. Sep 2006, 20:12

sepp hat geschrieben: ...
Die Profivereine machten gegenüber den Amateuren diverse Zugeständnisse, um den Kompromiss herbeizuführen. So werden nach Einführung der eingleisigen dritten Liga keine Reserveteams der Bundesligisten mehr an der Hauptrunde des DFB-Pokals teilnehmen. Auf die Fernsehgelder wollen die "Großen" in diesem Wettbewerb zukünftig verzichten.
...
:o

Wenn ich es nicht falsch verstanden hatte, war doch vorher davon die Rede, dass die "Großen" auf die Fernsehgelder in der Liga verzichten und nicht im Pokal. Im Pokal gibt es ja dann nichts zu verzichten, wenn deren zweite Mannschaften eh nicht mitmachen. - Oder verzichten sie auf die Fernsehgelder der ERSTEN Mannschaften im Pokal...? Wohl kaum :-? ...

Christian7
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Beitrag von Christian7 » 4. Sep 2006, 21:35

Jens hat geschrieben:
sepp hat geschrieben: ...
Die Profivereine machten gegenüber den Amateuren diverse Zugeständnisse, um den Kompromiss herbeizuführen. So werden nach Einführung der eingleisigen dritten Liga keine Reserveteams der Bundesligisten mehr an der Hauptrunde des DFB-Pokals teilnehmen. Auf die Fernsehgelder wollen die "Großen" in diesem Wettbewerb zukünftig verzichten.
...
Oder verzichten sie auf die Fernsehgelder der ERSTEN Mannschaften im Pokal...? Wohl kaum :-? ...
So würde ich es jedenfalls verstehen. Wenn es stimmt, dann: Respekt!

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