Plädoyer für den Norden
Verfasst: 27. Mai 2006, 17:27
Meines Erachtens sprechen die meisten Argumente für eine Einteilung in die Nordgruppe:
Durch die attraktiven Gegner kann in Kassel wieder Fußballbegeisterung entfacht werden. In der Südgruppe gibt es fast keine Traditionsvereine und die meisten Vereine bringen kaum eigene Fans mit. Wir kennen das doch aus den 90er Jahren in den Spielen gegen Pfullendorf, Reutlingen, Wehen etc.
Richtige Athmosphäre entsteht doch nur, wenn auch der Gegner Fans mitbringt: Das wiederum sorgt für zusätzliche einheimische Fans, ein ganz normaler Kreislauf.
Im Norden ist der Zuschauerschnitt um mehr als 150% höher als im Süden.
Die Reisekosten in der Nordgruppe sind eindeutig niedriger: Viele Gegner liegen in einem Umkreis von 250 km, so dass die Kasseler Fans auch die Möglichkeit haben, Auswärtsspiele mit vertretbarem Aufwand zu erfolgen.
Die Medienpräsenz der Nordgruppe ist deutlich höher und somit auch die Vermarktungsmöglichkeiten: viele Sender der ARD berichten in ihren 3. Programmen in eigenen Sendungen ganz ausführlich über die Regionalliga Nord. Die Fernsehpräsenz dürfte auch für die Sponsoren des KSV von Interesse sein.
Das Niveau der Nordgruppe dürfte zwar etwas höher sein als in der Südgruppe. Der Unterschied ist aber nicht wesentlich. In dieser Saison ist mit Jena ein Aufsteiger im Norden durchmarschiert. Im Norden spielen zwar die namhafteren Akteure, aber das muss nicht zwangsläufig für mehr sportliche Qualität sprechen. Das zeigt auch das Abschneiden der Bundesligareserven in den beiden Ligen. Außerdem ist zu beachten, dass im Süden zumindest bei Hoffenheim und Ingolstadt viel Geld im Spiel ist, so dass es hier wieder die Mischung von sportlicher Stärke und absoluter Unattraktivität gibt. In den letzten Jahren sind die Aufsteiger aus der Oberliga Hessen (Fulda, Eschborn 2x) kläglich im Süden abgestiegen. Wird die Mannschaft des KSV nicht deutlich verstärkt, gäbe es weder in der Nord- noch in der Südgruppe eine realistische Chance auf den Klassenerhalt.
Man sollte den Spielern und den Fans des KSV die Chance geben, Teil der Nordgruppe zu werden und in den attraktiven Stadien (wie der Bremer Brücke, dem Millerntor, der Alten Försterei oder der beeindruckenden LTU-Arena) auftreten zu können.
Abgesehen davon glaube ich schon, dass für potenzielle Neuzugänge die Ligazugehörigkeit eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Für die meisten Spieler ist es ein interessanter Aspekt, ob sie überwiegend auf Dorfplätzen spielen oder in richtigen Fußballstadien.
Nur in der Nordgruppe könnte man einen richtigen athmosphärischen Schritt in Richtung Profifußball machen.
Fazit: Die etwas schwierigere sportliche Situation (insbesondere wegen der 5 Absteiger im Norden) wird durch die anderen Faktoren mehr als überkompensiert.
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Durch die attraktiven Gegner kann in Kassel wieder Fußballbegeisterung entfacht werden. In der Südgruppe gibt es fast keine Traditionsvereine und die meisten Vereine bringen kaum eigene Fans mit. Wir kennen das doch aus den 90er Jahren in den Spielen gegen Pfullendorf, Reutlingen, Wehen etc.
Richtige Athmosphäre entsteht doch nur, wenn auch der Gegner Fans mitbringt: Das wiederum sorgt für zusätzliche einheimische Fans, ein ganz normaler Kreislauf.
Im Norden ist der Zuschauerschnitt um mehr als 150% höher als im Süden.
Die Reisekosten in der Nordgruppe sind eindeutig niedriger: Viele Gegner liegen in einem Umkreis von 250 km, so dass die Kasseler Fans auch die Möglichkeit haben, Auswärtsspiele mit vertretbarem Aufwand zu erfolgen.
Die Medienpräsenz der Nordgruppe ist deutlich höher und somit auch die Vermarktungsmöglichkeiten: viele Sender der ARD berichten in ihren 3. Programmen in eigenen Sendungen ganz ausführlich über die Regionalliga Nord. Die Fernsehpräsenz dürfte auch für die Sponsoren des KSV von Interesse sein.
Das Niveau der Nordgruppe dürfte zwar etwas höher sein als in der Südgruppe. Der Unterschied ist aber nicht wesentlich. In dieser Saison ist mit Jena ein Aufsteiger im Norden durchmarschiert. Im Norden spielen zwar die namhafteren Akteure, aber das muss nicht zwangsläufig für mehr sportliche Qualität sprechen. Das zeigt auch das Abschneiden der Bundesligareserven in den beiden Ligen. Außerdem ist zu beachten, dass im Süden zumindest bei Hoffenheim und Ingolstadt viel Geld im Spiel ist, so dass es hier wieder die Mischung von sportlicher Stärke und absoluter Unattraktivität gibt. In den letzten Jahren sind die Aufsteiger aus der Oberliga Hessen (Fulda, Eschborn 2x) kläglich im Süden abgestiegen. Wird die Mannschaft des KSV nicht deutlich verstärkt, gäbe es weder in der Nord- noch in der Südgruppe eine realistische Chance auf den Klassenerhalt.
Man sollte den Spielern und den Fans des KSV die Chance geben, Teil der Nordgruppe zu werden und in den attraktiven Stadien (wie der Bremer Brücke, dem Millerntor, der Alten Försterei oder der beeindruckenden LTU-Arena) auftreten zu können.
Abgesehen davon glaube ich schon, dass für potenzielle Neuzugänge die Ligazugehörigkeit eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Für die meisten Spieler ist es ein interessanter Aspekt, ob sie überwiegend auf Dorfplätzen spielen oder in richtigen Fußballstadien.
Nur in der Nordgruppe könnte man einen richtigen athmosphärischen Schritt in Richtung Profifußball machen.
Fazit: Die etwas schwierigere sportliche Situation (insbesondere wegen der 5 Absteiger im Norden) wird durch die anderen Faktoren mehr als überkompensiert.
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