Re: Ausbau Auestadion
Verfasst: 22. Feb 2008, 08:02
Ordnung ins Fan-Gewusel
Der Ortsbeirat Südstadt fordert dringend die Neugestaltung des Auestadion-Vorplatzes
Von Christina Hein
südstadt. Alle Augen blicken auf das Auestadion. Es gibt große Hoffnungen und Pläne: Die Möglichkeit, hier die deutschen Leichtathletikmeisterschaften auszurichten stehen für Kassel ins Haus, und vielleicht schafft es der KSV Hessen Kassel ja und spielt schon im Herbst in der dritten Liga.
Da sollte alles für große überregionale Sport-Veranstaltung herausgeputzt sein. Während die Sanierung des Auestadions stetig voranschreitet, hängt es noch bei der Gestaltung des Auestadion-Vorplatzes. "Der Platz sollte doch eine Visitenkarte für Kassel sein", sagt der Ortsvorsteher der Südstadt, Harald Doenst.
Seit Jahren liege der Ortsbeirat der Stadtverwaltung in den Ohren, den Platz neu zu gestalten. Immer wieder hieß es abschlägig: Es ist kein Geld da.
Jetzt scheint Bewegung in die Entwicklung zu kommen. Gunnar Polzin, der Leiter des städtischen Straßenverkehrsamts, gibt zwar noch nicht den Startschuss für die Umbauarbeiten, aber er sieht die Notwendigkeit: "Der Platz braucht dringend eine neue Gestaltung. Es geht um die Entwicklung als Verkehrsfläche." Polzin kann sich vorstellen, dass für den Haushalt 2009/2010 Mittel in den Haushalt eingestellt werden. "Weniger als 1,5 Millionen Euro" würde eine Neugestaltung nach seiner Einschätzung kosten. Kostenentscheidend werde sein, welche Oberfläche der Platz haben soll.
Der Deutsche Fußballbund (DFB) stellt nicht nur an Stadien, sondern auch an die Stadionvorplätze Anforderungen, die Sicherheit bei großen Menschenansammlungen, vor allem Fußballfans, betreffend. Straßenbahnen sollten nach dem DFB möglichst in einiger Entfernung fahren. Die Straba-Schienen, die jetzt noch eine Wendeschleife vor dem Eingang der Eissporthalle bilden, werden deshalb bei einer Neugestaltung verschwinden.
Verschwinden - und zwar schon bald - werden dort auch die Parkmöglichkeiten. Sie werden vorwiegend von Pendlern genutzt, die die Parkgebühren in der City sparen wollen und die von dort aus mit der Straßenbahn in die Stadt fahren. Die Autos müssten weg, sagt Doenst. Das Einzugsverfahren, damit der Vorplatz nicht mehr befahren werden darf, laufe. Allerdings können Anwohner mit ihren Autos passieren, um in ihre anliegenden Garagen zu gelangen. Die Pendler können problemlos - nur 60 Meter entfernt - auf dem großen Parkplatz der Eissporthalle parken.
Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen die Fußgänger, vor allem, wenn sie vor und nach Großveranstaltungen massiert auftreten. Hier sollte im Bereich der Schranken an der Frankfurter Straße eine möglichst breite Fußgänger-Furt entstehen, so Polzin. Das Gewusel, das immer wieder herrsche, wenn sich die Fan-Massen nach einer Veranstaltung in Richtung Frankfurter Straße bewegen, müsse vernünftig kanalisiert werden.
Ortsvorsteher Doenst und mit ihm alle Vertreter des Stadtteilparlaments freuen sich sehr auf eine ansprechende Gestaltung. Doenst: "Ein wenig Rasen, Blumen, wir könne uns das gut vorstellen und würden bei der Planung gerne mitwirken."
http://www.hna.de
Der Ortsbeirat Südstadt fordert dringend die Neugestaltung des Auestadion-Vorplatzes
Von Christina Hein
südstadt. Alle Augen blicken auf das Auestadion. Es gibt große Hoffnungen und Pläne: Die Möglichkeit, hier die deutschen Leichtathletikmeisterschaften auszurichten stehen für Kassel ins Haus, und vielleicht schafft es der KSV Hessen Kassel ja und spielt schon im Herbst in der dritten Liga.
Da sollte alles für große überregionale Sport-Veranstaltung herausgeputzt sein. Während die Sanierung des Auestadions stetig voranschreitet, hängt es noch bei der Gestaltung des Auestadion-Vorplatzes. "Der Platz sollte doch eine Visitenkarte für Kassel sein", sagt der Ortsvorsteher der Südstadt, Harald Doenst.
Seit Jahren liege der Ortsbeirat der Stadtverwaltung in den Ohren, den Platz neu zu gestalten. Immer wieder hieß es abschlägig: Es ist kein Geld da.
Jetzt scheint Bewegung in die Entwicklung zu kommen. Gunnar Polzin, der Leiter des städtischen Straßenverkehrsamts, gibt zwar noch nicht den Startschuss für die Umbauarbeiten, aber er sieht die Notwendigkeit: "Der Platz braucht dringend eine neue Gestaltung. Es geht um die Entwicklung als Verkehrsfläche." Polzin kann sich vorstellen, dass für den Haushalt 2009/2010 Mittel in den Haushalt eingestellt werden. "Weniger als 1,5 Millionen Euro" würde eine Neugestaltung nach seiner Einschätzung kosten. Kostenentscheidend werde sein, welche Oberfläche der Platz haben soll.
Der Deutsche Fußballbund (DFB) stellt nicht nur an Stadien, sondern auch an die Stadionvorplätze Anforderungen, die Sicherheit bei großen Menschenansammlungen, vor allem Fußballfans, betreffend. Straßenbahnen sollten nach dem DFB möglichst in einiger Entfernung fahren. Die Straba-Schienen, die jetzt noch eine Wendeschleife vor dem Eingang der Eissporthalle bilden, werden deshalb bei einer Neugestaltung verschwinden.
Verschwinden - und zwar schon bald - werden dort auch die Parkmöglichkeiten. Sie werden vorwiegend von Pendlern genutzt, die die Parkgebühren in der City sparen wollen und die von dort aus mit der Straßenbahn in die Stadt fahren. Die Autos müssten weg, sagt Doenst. Das Einzugsverfahren, damit der Vorplatz nicht mehr befahren werden darf, laufe. Allerdings können Anwohner mit ihren Autos passieren, um in ihre anliegenden Garagen zu gelangen. Die Pendler können problemlos - nur 60 Meter entfernt - auf dem großen Parkplatz der Eissporthalle parken.
Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen die Fußgänger, vor allem, wenn sie vor und nach Großveranstaltungen massiert auftreten. Hier sollte im Bereich der Schranken an der Frankfurter Straße eine möglichst breite Fußgänger-Furt entstehen, so Polzin. Das Gewusel, das immer wieder herrsche, wenn sich die Fan-Massen nach einer Veranstaltung in Richtung Frankfurter Straße bewegen, müsse vernünftig kanalisiert werden.
Ortsvorsteher Doenst und mit ihm alle Vertreter des Stadtteilparlaments freuen sich sehr auf eine ansprechende Gestaltung. Doenst: "Ein wenig Rasen, Blumen, wir könne uns das gut vorstellen und würden bei der Planung gerne mitwirken."
http://www.hna.de